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  4. Danger Dan: Kunst oder Hetze? | Von Janine Beicht
Wie der ÖRR den Gewaltaufruf zum Terror von Danger Dan
als Haltung verklärt.

Der Rausschmiss aus dem TV-Jubiläum löste beim
Kulturbetrieb Entrüstung aus. Anstatt die klare Absage an
Gewaltphantasien zu begrüßen, inszenierte sich der Musiker als
Zensuropfer. Das zeigt die tiefsitzende Verharmlosung linken
Extremismus.

Ein Kommentar von Janine Beicht.

Die Maske der vermeintlich Haltungsstarken ist mit einem
vernehmlichen Krachen zu Boden gefallen, zurück bleibt das
entlarvende Bild einer moralisch verrohten Gesinnungselite. Wenn
der bürgerlich verwöhnte Musikant Daniel Pongratz alias Danger
Dan (1) zur Melodie eingängiger Pianoakkorde offen zur Bildung
konspirativer Kampftruppen aufruft, Daten von Andersdenkenden
sammelt, zu Hausbesuchen hetzt und verurteilte Schwerverbrecher
der linksextremen Hammerbande mit herzlichen Grüßen bedenkt,
klatscht das Kulturbetriebs-Establishment verzaubert Beifall. Es
offenbart sich eine tiefsitzende Verlogenheit innerhalb der
öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und der ihnen
zugewandten Wohlfühlmedien, die den offenen Extremismus solange
als notwendigen Zivilcourage-Beitrag päppeln, bis die rechtlichen
Leitplanken vollkommen zu zerbrechen drohen.

Der scheinheilige Zorn des Salonrevolutionärs im
öffentlich-rechtlichen Schmollwinkel

In der Julinacht des Jahres 2026 erschütterte ein
wohlkalkulierter Eklat die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt
ZDF. Der Rapper Danger Dan, Stammgast im Gebührenfernsehen und
Liebling des progressiven Bürgertums, sollte in der 100.
Jubiläumssendung der Satiresendung „Die
Anstalt“ seinen neuesten Titel
präsentieren. Doch kurz vor der geplanten Aufzeichnung sah sich
die Führungsetage des Senders gezwungen, die Notbremse zu ziehen
und den Auftritt abzusagen (2). Statt Einsicht zeigte der
Künstler sofort das gewohnte Verhalten der linken
Empörungsindustrie. Er inszenierte sich umgehend als Opfer
staatlicher Repression, um aus dem Ausschluss maximale PR-Rendite
zu schlagen. Auf Instagram veröffentlichte er (3):

Eine offizielle schriftliche Begründung für die Ausladung habe
man vom ZDF bislang nicht erhalten. Das Lied habe dem Sender seit
Wochen vorgelegen, so Danger Dan. Er spricht von einem Eingriff
in die Meinungs- und Kunstfreiheit und sieht politische Gründe
hinter der Entscheidung des Senders.

Diese larmoyante Opfererzählung offenbart das Selbstverständnis
einer verwöhnten Gesinnungselite, die Gebührengelder für
selbstverständlichen Tribut hält und jede Weigerung, als
Plattform für Gewaltaufrufe zu dienen, als finsteren Zensurakt
deklariert. Der Sender versuchte panisch, den Schaden zu
begrenzen, und begründete seinen Schritt mit der strikten
Einhaltung der eigenen Programmrichtlinien, da der Inhalt des
Liedes unmissverständlich zu Gewalt und Selbstjustiz anstiftet.
Bei der Vorbereitung der Sendung habe man sich redaktionell
intensiv mit der Thematik beschäftigt, und auch die
Geschäftsleitung des Senders sei eingebunden gewesen, um am Ende
festzustellen, dass sich der offenkundige Widerspruch auch durch
ein anschließendes Gespräch nicht auflösen lasse. (4)

„Immer Ärger mit dem ZDF, dieses Mal haben sie uns ernsthaft
rausgeschmissen. Eigentlich waren wir eingeladen, um in der
ZDF-TV-Sendung „Die Anstalt“ ein antifaschistisches Lied zu
spielen. Dass nicht alle das Lied, das wir spielen wollten, mögen
würden, war uns klar, dass wir auch hier über einzelne Zeilen
diskutieren können und es Debatten auslösen kann, das ist doch
toll, das ist gewünscht, das gehört in einer Demokratie dazu.
Dass wir jetzt aber schon an dem Punkt angekommen sind, an dem
eine ZDF-Intendanz autoritär in Sendungen eingreift,
antifaschistisches Liedgut verbietet und eine Begründung
verweigert, das erschüttert uns und das nennt man nicht
Demokratie, das ist ein autoritärer
Akt.“....https://apolut.net/danger-dan-kunst-oder-hetze-von-janine-beicht/
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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