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  4. Der (un)aufhaltsame Untergang der Ukraine | Von Tilo Gräser
Selenskyjs Ex-Sprecherin will den Krieg beenden, den der
Westen fortsetzen will – mit fatalen Folgen für die
Ukraine

Ein Kommentar von Tilo Gräser.

Der Krieg in der Ukraine wird fortgesetzt. Eine Friedenslösung
ist nicht in Sicht, unabhängig davon, dass immer mal wieder
jemand sie in Kürze herannahen sieht. Russlands Armee rückt Stück
für Stück weiter vor. Zugleich werden immer massiver ukrainische
Infrastrukturobjekte angegriffen und zerstört, die militärisch
genutzt werden. In Moskau heißt es inzwischen, der Krieg werde
durch den Sieg entschieden. Die Kiewer Führung ist anscheinend
entschlossen, darauf mit Terrorangriffen gegen Russland und seine
Menschen zu antworten. Täglich werden in der Tiefe des Landes mit
Langstreckendrohnen, unterstützt vom Westen, zivile Objekte und
Menschen angegriffen, verletzt und getötet. Den Meldungen darüber
– die es selten in bundesdeutsche Mainstreammedien schaffen –
zufolge steigen derzeit die Zahlen der russischen zivilen Opfer
an.

In Kiew und bei dessen westlichen Unterstützern und Finanziers
wird wohl immer noch gehofft, dass damit die russische
Bevölkerung in Aufruhr gegen den Kreml gebracht wird. Da wird
auch nicht vor Mordanschlägen wie den am Sonntag gemeldeten
mitten in Moskau zurückgeschreckt. Der
galt mutmaßlich einem hochrangigen russischen Offizier.

All diese Drohnenangriffe und Attentate sind jeder einzelne für
sich ein Argument gegen eine Verhandlungslösung des Krieges. Fast
scheint es, dass der Kiewer Präsidentendarsteller Wolodymyr
Selenskyj die Hauptrolle in der ukrainischen Version des Films
„Der Untergang“ übernommen hat. Und diese bis zum bitteren Ende
spielen will. Dafür bezahlen das Land und viele seiner Menschen
mit ihrem Leben, ihrer Gesundheit und ihrer Zukunft.

Das Hauptproblem der Ukraine

Selenskyj ist das „Hauptproblem“ der Ukraine – das sagt Julija
Mendel. Sie war von 2019 bis 2021 seine Pressesprecherin und
distanziert sich inzwischen klar von ihm. In einem am Sonntag
veröffentlichten Interview mit der französischen
Zeitung Le Journal du Dimanche hat sie das begründet.
Nach ihren Worten war sie bereits 2021 „privat sehr kritisch“
geworden. Selenskyjs Unprofessionalität sei damals bereits
deutlich geworden.

Nach dem russischen Einmarsch im Februar 2022 habe sie erst
begrüßt, dass Selenskyj im Land blieb. Doch ab Juni 2022 habe
sich alles geändert, so Mendel. Die Ex-Pressesprecherin erklärt
gegenüber der Zeitung, ab dem Zeitpunkt habe sie begonnen, „die
Mechanismen der Korruption und die Manipulationen aufzudecken“.

Nach dem angeblich von russischen Truppen
verübten Massaker in Butscha im März 2022 habe
Selenskyj eine Rolle gespielt. Beim Besuch vor Ort habe er sich
betrübt gezeigt. Danach habe er aber anderen gegenüber geäußert,
es sei „alles in Ordnung“, so Mendel. Der Schauspieler im
Präsidentenamt versuche „immer, das Leben zu genießen und im
Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Das ist seine
Persönlichkeit.“

„Die Zensur nahm zu, die Demokratie ging zurück. Und mir wurde
klar, dass Selenskyj seiner Macht und den Geldströmen mehr
Bedeutung beimaß als seinem eigenen
Land.“...https://apolut.net/der-un-aufhaltsame-untergang-der-ukraine-von-tilo-graser/
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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