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  3. Kalkar lass uns reden - Politisches aus dem Städtchen und der Welt Podcast
  4. Folge 33 - Was ist eigentlich los mit dem Haushalt der Stadt Kalkar?
4,5 Millionen Euro Defizit statt der geplanten 8,5
Millionen – klingt zunächst nach einer guten Nachricht. Doch ein
genauerer Blick auf den Haushalt der Stadt Kalkar wirft viele
Fragen auf.

Nach der Sommerpause ist „Kalkar, lass uns reden“ zurück. Elli
van Gemmeren und Korkut Berdi nehmen in Folge 33 den städtischen
Haushalt unter die Lupe – und fragen, wie belastbar die
Finanzplanung der Stadt tatsächlich ist.

Im Haushaltsplan 2025 war ein Defizit von rund 8,5 Millionen Euro
vorgesehen. Tatsächlich stehen nun rund 4,5 Millionen Euro Minus
zu Buche. Doch der vermeintlich positive Unterschied hat einen
Haken: Ein wesentlicher Teil der geplanten Investitionen wurde
nicht umgesetzt und damit lediglich verschoben.

Gleichzeitig wurden bei Grundstücksverkäufen deutlich geringere
Einnahmen erzielt als geplant – tatsächlich waren es nur rund
190.000 Euro. Hinzu kommen ungeplante Mehrausgaben von rund
760.000 Euro. Die zentrale Frage lautet deshalb: Ist der
Haushalt wirklich besser gelaufen – oder wurden Ausgaben nur
verschoben?

Besonders kritisch betrachten Elli und Korkut die Entwicklung der
liquiden Mittel. Diese sind nach den im Podcast besprochenen
Zahlen innerhalb eines Jahres von knapp 6 Millionen auf etwa 2,2
Millionen Euro gesunken – trotz höherer Steuereinnahmen.

Auch die Personalkosten spielen eine große Rolle. Bei einem
Haushaltsvolumen von rund 35 Millionen Euro entfallen mehr als 8
Millionen Euro auf unmittelbare Personalkosten. Zusammen mit
Rückstellungen und weiteren personalbezogenen Verpflichtungen
kommen die beiden auf eine Größenordnung von rund 20 Millionen
Euro.

Weitere Themen der Folge:

Grundsteuer: Warum höhere Einnahmen nicht
automatisch die Finanzprobleme lösen und sogar zu einem neuen
Kreislauf führen können.

Bauhof: Mehrere Millionen Euro Investitionen –
aber welchen konkreten Mehrwert haben die Bürgerinnen und Bürger
davon?

Zuckerfabrik: Welche Bedeutung hat die
strategische Entwicklung von Pfeifer & Langen für einen
wichtigen Gewerbesteuerzahler in Kalkar und für den Standort
Appeldorn?

44.000 Euro für eine Mikrofonanlage: Auch
kleinere Ausgaben der Stadt werden kritisch hinterfragt.

Mehr als 9.000 Euro für eine Webseite: Brauchen
wir das wirklich – und ist es den Preis wert?

KI und Haushalt: Wie können Ratsmitglieder heute
mehrere hundert Seiten Haushaltsunterlagen schnell analysieren
und auffällige Punkte erkennen?

Am Ende steht eine einfache Botschaft: Kommunalpolitik
beginnt nicht erst bei der Frage, welche Farbe ein Pflasterstein
haben soll. Sie beginnt dort, wo über das Geld der Bürgerinnen
und Bürger entschieden wird.

Wie immer: pointiert, kritisch und mit dem Anspruch, kommunale
Politik verständlich zu machen.
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„Folge 33 - Was ist eigentlich los mit dem Haushalt der Stadt Kalkar?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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