d'Mieti: Grundbedürfnis und Geschäft

d'Mieti: Grundbedürfnis und Geschäft

vor 2 Wochen
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Beschreibung

vor 2 Wochen

Über 60 Prozent der Menschen in der Schweiz wohnen zur Miete.
Monat für Monat fliesst ein beträchtlicher Teil unseres
Einkommens in die Wohnung – doch wie wurde das Wohnen überhaupt
zur Ware?


Unsere Zeitreise beginnt mit der Industrialisierung, als Tausende
Menschen in die Städte zogen und bezahlbarer Wohnraum fehlte.
Familien lebten in dunklen, überfüllten Wohnungen, private Betten
wurden stundenweise an sogenannte Schlafgänger vermietet und
selbst dieser prekäre Wohnraum war teilweise erstaunlich teuer.


Wir fragen, wie die prekäre Wohnsituation zum politischen
Konflikt wurde und welche Antworten darauf entstanden: staatliche
Mietpreiskontrollen, kommunaler Wohnungsbau, Arbeitersiedlungen
und Genossenschaften. Dabei besuchen wir auch eine Schweizer
Siedlung mit eigener Währung und verfolgen die Entwicklung weiter
bis zu Hausbesetzungen, Wohngemeinschaften und dem heutigen
Mietrecht.


Warum waren ausgerechnet die schlechtesten Wohnungen teilweise am
teuersten? Weshalb müssen Mietende eine Senkung bis heute selbst
einfordern? Und was verrät die Geschichte der Miete über Macht,
Abhängigkeit und unser Verständnis von Wohnen?


Eine Folge über Wohnungsnot und soziale Utopien, über Mietkämpfe,
Marktlogik und die Geschichte unseres grössten monatlichen
Fixpostens.


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und Feedback könnt ihr uns gerne eine E-Mail schicken an
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