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BEHIND THE BEAT Producer Podcast
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Beschreibung
vor 4 Monaten
Diese Folge widmet sich der Zusammenarbeit zwischen Monolink und
Tobias Siebert für das Album The Beauty Of It All für das sich
Steffen Linck von der Welt abschloß, um sich mit Musik und
Freundschaft zu heilen.
Das Konzept für “The Beauty of it All” kündigte sich auf einer
weltweiten Tour an. Monolink war auf großen House-Festivals
gebucht, musste sich an Erwartungen orientieren. Mit jedem
Auftritt wurde ihm bewusst, wie weit er sich von seinen Wurzeln
entfernt hatte, wie wenig die Musik seiner gegenwärtigen
Gefühlslage entsprach. Wieder zu Hause angekommen, verordnete er
sich nicht nur eine Pause. Er hinterfragte alles.
Kann man heute noch Musik machen, die in keine Schubladen passt?
Für Steffen stand fest, dass es nur noch so weiterging: “Für mich
war das Album ein Befreiungsschlag. Ich wollte nicht darüber
nachdenken, was am Ende mit der Musik passiert, sondern nur Musik
machen, die mich bewegt in dem Moment.” So entstanden Stücke, die
in keine Schablone passen: Pop, der auch House ist, “Tracks” die
sich wie “Songs” anfühlen.
Für die Sessions fuhr er zu seinem Freund, dem Produzenten Tobias
Siebert, der auf dem Land ein neues Studio aufgebaut hatte. Die
Abgeschiedenheit war Teil des Charms: “Ich wollte raus aus der
Stadt, wollte keine Ablenkung, brauchte eine Entschuldigung,
weshalb ich keine Zeit für Soziales habe. Bei Tobi hat man gar
nicht die Möglichkeit, irgendwas anderes zu machen außer Musik.
Ich hätte mich sonst nicht richtig motiviert bekommen.”
Gerade zu Anfang gingen die beiden das Projekt so intuitiv wie
möglich an und spielten lange Jams. Die Grundlage waren oft ganz
simple Stimmaufnahmen, die Steffen mit dem Handy gemacht hatte –
etwas, das er auch in dem aktuellen Springsteen-Film
wiedererkannte.
Inzwischen liegt bereits die nächste Monolink-Tour hinter ihm,
aber der Eindruck ist ein ganz anderer: Dass diese Performances
ihm und dem Publikum Energie gespendet haben und nicht lästige
Pflicht, sondern das Erfüllen eines tiefen Bedürfnisses waren. So
gesehen passt der Titel des Albums: Einfach nur Musik zu machen
vor einem dankbaren Publikum – könnte es etwas schöneres geben?
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