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Auto Hell Dunkel
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Diese Folge widmet sich Kevin Kleinschmidt von HOFA, der erklärt,
wie man mit der richtigen Raumakustik auch mit einem schmalen
Budget mehr aus der eigenen Musik holt.

“Raumakustik” klingt zunächst einmal deutlich weniger sexy als
“Gear-Porn” oder “Produktion”. Dabei lässt sich das Potential
dieser Bereiche nur sehr rudimentär ausschöpfen, ohne die
Raumakustik des eigenen Studios zu berücksichtigen. Wer sich also
fragt, warum der eigene Mix zu Hause satt und druckvoll klingt,
im Auto oder Club aber dünn und schwach, sollte sich mit dem
Thema unbedingt tiefer befassen.

Der Aufstieg von HOFA zu einem der führenden Anbieter von
Raumakustik beginnt im wahrsten Sinne des Wortes im
“underground”. Eine Führung durch das Salzbergwerk Bad
Friedrichshall fasziniert den Audio-Engineer Jochen Sachse -
alles hier scheint der gängigen Lehrmeinung zu widersprechen:
“Die schiere Größe des Bauwerks mit seinen harten, parallelen
Steinwänden sowie die augenscheinlich fehlenden Akustikmaßnahmen
standen im krassen Widerspruch zur wahrgenommenen Akustik. Mein
Klatschen, Schnipsen, Rufen und Pfeifen löste einen angenehm
balancierten, faszinierenden Nachhall aus – das hätte ich in so
einem Objekt nie vermutet.”

Bergwerke haben eine “chaotische” Akustik – vielleicht, so
Sachse, sollten Studios das auch haben. Doch steckt in dem Chaos
natürlich eine Methode. Und genau entlang dieser entscheidenden
Grenze verlaufen die Lösungen von HOFA, in denen innovative
Materialien auf die Umsetzung physikalischer Erkenntnisse
treffen. Raumakustik ist hier weniger trockene Theorie, sondern
die Basis für direkt einsatzfähige Produkte wie Basstraps,
Akustikgardinen und Diffusoren. Auch hausinterne
Software-Lösungen wie Room EQ Wizard und ein eigener DDP-Player
fügen sich nahtlos in die Palette ein.

Wie im Gespräch mit Kevin Kleinschmidt, Leiter für
Produktentwicklung, Raumakustikmessung und Beratung, klar wird,
darf aber auch eines nicht fehlen: Das ständige genaue Hinhören,
das keine noch so genauen Messungen, Modelle und Maßnahmen
ersetzen kann. Und das ist, in einer Zeit der Entmystifizierung
der Kreativität, irgendwie dann doch recht sexy.
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„Episode #59 mit Kevin von HOFA“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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