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Camping und Abenteuer mit Kind und Hund – Familienreisen im Oldtimer-Wohnmobil
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Beschreibung
vor 2 Tagen
In der 60. Podcastfolge nehmen wir euch mit auf unsere
Weiterreise entlang des atemberaubenden Wild Atlantic Ways in
Irland!
Unsere Etappe startet morgens am wunderschönen Aasleagh Falls, wo
wir bei strahlend grünem Pflanzen- und Landschaftsanblick
aufwachen. Doch die Nacht davor hatte es in sich: Mila hatte
mitten in der Nacht großen Hunger, weshalb wir ab 5:30 Uhr alle
wach lagen – außer Valentin, der zum Glück friedlich
weiterschlummerte. Um 5:37 Uhr wurden wir schließlich mit einem
lauten und langen Hupen gegrüßt, was uns als Frühaufsteher aber
zum Glück nicht mehr aus dem Schlaf reißen konnte!
Der Tag war von anhaltendem Regen geprägt, doch davon ließen wir
uns die Stimmung nicht verderben. Unser erster Weg führte uns
Richtung Westport, um unser Wohnmobil aufzutanken. Bei der
Tankstellenauswahl haben wir uns allerdings etwas verpokert:
Statt für 1,899 € außerhalb zu tanken, hofften wir auf mehr
Wettbewerb in der Stadt und zahlten schließlich 1,929 € pro
Liter. Nach einem kurzen Blick auf das belebte Westport ging es
für uns direkt weiter.
Spontan machten wir einen Zwischenstopp beim Ballycroy Visitor
Centre im Wild Nephin National Park. Während Hunde im Gebäude
leider nicht erlaubt waren, konnten wir uns die nett gestaltete
Ausstellung mit präparierten Tieren ansehen, auf dem nachgebauten
Boot klettern und Valentin etwas austoben lassen. Der Park ist
übrigens Partnerpark des bekannten Yosemite-Nationalparks in den
USA und als Sky Park ausgewiesen – bei klarem Himmel kann man
hier fantastisch die Sterne und sogar Polarlichter ohne
Lichtverschmutzung beobachten! Anschließend drehten wir gemeinsam
mit Mila eine Runde über die angelegten Holz- und Moorwege rund
um das Besucherzentrum. Unterwegs stieg uns – wie schon öfter in
der Region – wieder der markante Geruch von brennendem Torf in
die Nase, der hier von einigen Einheimischen immer noch
traditionell als Heizmaterial genutzt wird.
Über kurvige Küstenstraßen navigierten wir weiter zu den Céide
Fields. Das Besucherzentrum der steinzeitlichen Ausgrabungsstätte
schloss zwar gerade, als wir um 17:15 Uhr ankamen, doch der
beeindruckende Ausblick auf die Klippen und das Meer war völlig
kostenlos und jede Minute wert!
Unser Tagesziel war schließlich das spektakuläre Downpatrick
Head. Auf dem Parkplatz leisteten uns ein paar andere Camper
Gesellschaft. Eine kleine Hürde gab es noch vor Ort: Der
Hauptbereich der Klippen ist für Hunde gesperrt. Deshalb teilten
wir uns auf, um die beeindruckenden Felsformationen, das berühmte
Blowhole (Dun Feich), das alte WWII-Orientierungszeichen und die
abgebrochene Felsnadel im Meer zu erkunden. Auf dem Rückweg
wanderten wir gemeinsam im makellosen Dauerregen zurück zum
Wohnmobil – Valentin nutzte jede Pfütze aus und wir kamen am Ende
alle klatschnass, aber glücklich an!
Am nächsten Morgen wurden wir belohnt: Die Sonne zeigte sich kurz
und beim Frühstück im Wohnmobil entdeckten wir sogar eine Robbe
im Wasser! Bevor die großen Reisebusse und Touristenmassen
ankamen, nutzten wir die Gelegenheit für einen aufregenden
Drohnenflug trotz des starken Windes über die Klippen von
Downpatrick Head.
Anschließend starteten wir den Motor für die nächste große
Etappenfahrt Richtung County Sligo. Die Strecke führte uns vorbei
an der Bucht von Sligo, während sich die Landschaft langsam
wandelte und die markanten Silhouetten der Küstengebirge
auftauchten. Unser Ziel für die nächste Rast: der Parkplatz am
Fuße des majestätischen Benbulben (Benbulbin Forest Walk
Parking). Schon bei der Anfahrt ist der Anblick des berühmten
irischen Tafelbergs absolut überwältigend – ein perfekt gewählter
Stellplatz, um nach der Fahrt die Beine zu lockern und die
nächsten Abenteuer in den Klippen und Wäldern Sligos zu planen.
Hört rein in eine Folge voller Irlands rauer Natur,
Regenabenteuern, Tank-Poker, traumhafter Kulissen und der
Weiterreise bis zum beeindruckenden Benbulben!
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