Unterwegs in Connemara: Von Galway über den Wild Atlantic Way nach Clifden und über den Sky Road Viewpoint zu den Aasleagh Falls | Ep. 59

Unterwegs in Connemara: Von Galway über den Wild Atlantic Way nach Clifden und über den Sky Road Viewpoint zu den Aasleagh Falls | Ep. 59

vor 3 Tagen
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Beschreibung

vor 3 Tagen

In der 59. Episode unseres Roadtrips nehmen wir euch mit auf
unsere Weiterreise von Galway mitten hinein in die spektakuläre
Küstenlandschaft von Connemara entlang des Wild Atlantic Way.


Unser Tag begann noch in Galway auf einem Parkplatz am Bahnhof.
Bevor wir die Stadt hinter uns ließen, standen erst einmal ein
paar Besorgungen auf dem Programm – unter anderem haben wir dort
das allererste Musikinstrument für unseren Sohn Valentin gekauft:
eine Mundharmonika! Erst später im Wohnmobil haben wir bemerkt,
dass wir aus Versehen eine Mundharmonika in der G-Tonart erwischt
hatten. Da wir aber in C-Dur spielen wollten und unsere Deadline
am Parkplatz erst um 12:00 Uhr ablief, bin ich noch einmal
schnell zurückgeflitzt, um sie umzutauschen. Wir haben die Zeit
knapp gerissen und waren erst um 12:30 Uhr wieder startklar.


Nach einem kurzen Tankstopp in Galway ging es schließlich los.
Ursprünglich war der direkte Weg über die N59 nach Clifden
angedacht, aber wir haben uns spontan dazu entschieden, den
Schlenker nach unten zu fahren und den vollen Wild Atlantic Way
durch die Connemara-Region auszukosten. Eine phänomenale
Entscheidung! Auch wenn wir durch die vielen Stops gute
dreieinhalb bis vier Stunden auf den Straßen unterwegs waren, hat
sich jede Minute gelohnt – zumal Valentin zwei Stunden davon
friedlich geschlafen hat.


Unterwegs machten wir einen kurzen Zwischenstopp am Blackrock
Diving Board bei Galway, um den berühmten Sprungturm zu sehen.


Unseren ersten richtigen Raststopp legten wir am ruhigen Glynsk
Pier (Glinsk Pier) ein. Während wir dort etwas gekocht und
gegessen haben, kam ein Fischer von seinem Boot zurück. Als ich
ihn ansprach, stellte sich heraus, dass er ein deutscher
Landsmann ist, der schon seit vielen Jahren in Irland lebt! Er
war mit einem Kumpel Makrelen angeln und hatte 60 Stück aus dem
Wasser gezogen. Kurzerhand schenkte er mir eine frisch
ausgenommene, stattliche Makrele für unser Abendessen.


Mit wertvollen Zubereitungstipps im Gepäck fuhren wir weiter zu
zwei ganz besonderen Highlights: dem Gurteen Beach und der Dog’s
Bay. Die beiden traumhaften Strände liegen Rücken an Rücken wie
zwei gespiegelte C’s und sind in der Mitte durch Dünen verbunden.
Trotz des leicht bewölkten Himmels fühlte man sich wie in der
Karibik oder auf den Malediven – weißer Sand und türkisblaues
Wasser!


Für die Nacht steuerten wir den Bunowen Pier an. An diesem
kleinen Strand gab es eine erfrischende Stranddusche und
historische Infotafeln: Hier nahe der Bucht landete einst der
erste Transatlantikflug nach einer Notlandung, und auch die erste
funktionierende Funkstation über den Atlantik hatte hier ihre
Wurzeln. Am Abend wurde es im Wohnmobil noch einmal richtig
wuselig: Während ich die frische Makrele in der Pfanne briet und
Gnocchi zubereitete, wachte Valentin wieder auf. Es war ein
wildes Jonglieren zwischen Anbraten und Kind betreuen, aber am
Ende stand ein fantastisches Essen auf dem Tisch. Valentin hat
nicht nur von der Makrele probiert, sondern auch stolz seine neue
Mundharmonika ausprobiert!


Am nächsten Morgen nutzte ich die Stranddusche nach einem Sprung
ins kühle Meer, bevor wir noch den Shop und das Café des
Connemara Smokehouse direkt am Pier besuchten, um uns leckere,
gegrillte und pfeffrige Räuchermakrele mitzunehmen.


Weiter ging die Fahrt nach Clifden, der lebendigen Hauptstadtes
Connemaras, wo wir gemütlich durch die bunten Straßen gebummelt
sind. Direkt von Clifden aus starteten wir dann auf die berühmte
Panoramaroute hinauf zum Sky Road Viewpoint. Der Aufstieg lohnt
sich: Die Aussicht von dort oben über die zerklüftete
Atlantikküste, die vorgelagerten Inseln und die tiefblauen
Buchten ist schlichtweg atemberaubend und ein absolutes Must-See!


Anschließend folgten wir der Route weiter gen Norden. Unser Ziel
für die Nacht war ein ganz besonderer Naturschauplatz: der
Stellplatz direkt an den Aasleagh Falls.
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