«In dubio pro Datenschutz» – Religionsgemeinschaften im Kontext von Digitalisierung und Recht

«In dubio pro Datenschutz» – Religionsgemeinschaften im Kontext von Digitalisierung und Recht

vor 4 Tagen
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Beschreibung

vor 4 Tagen
Was unterscheidet das christliche Kirchenrecht von Rechtsfragen in
jüdischen oder islamischen Traditionen? Inwiefern kann der
Datenschutz ein Problem für die Seelsorgearbeit sein? Wie verhalten
sich Kirchen zum AI-Act und weshalb mischen sie vermehrt auf
EU-Ebene mit? Der Jurist Ramazan Özgü befasst sich mit Rechtsfragen
zwischen Ermöglichung und Begrenzung und spricht in der dritten
Folge der Digital-Religion(s)-Sonderedition über das Kirchenrecht
in Deutschland und die komplexe juristische Situation von
Glaubensgemeinschaften in der Schweiz. Es geht um die Entstehung
des Datenschutzgesetzes und darum, ob der Datenschutz die
Seelsorgearbeit erschwert – oder sie überhaupt erst ermöglicht.
Özgü erklärt, wieso und wie sich die Kirchen auf EU-Ebene für den
AI-Act eingesetzt haben, und skizziert, wieso über das Prinzip «in
dubio pro Datenschutz» Rechtspolitik zu Religionspolitik werden
kann. Und er erzählt, wie sich eine Moscheegemeinde hinsichtlich
der «Jerusalema Dance Challenge» von der katholischen Kirche hat
inspirieren lassen.

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