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Camping und Abenteuer mit Kind und Hund – Familienreisen im Oldtimer-Wohnmobil
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Beschreibung
vor 5 Tagen
In der 58. Folge unseres Podcasts nehmen wir euch mit auf unseren
ereignisreichen Tag im Westen Irlands – von einem erfrischenden
Morgen im Atlantik über den Hafen von Galway bis hin zum bunten
Trubel in der Innenstadt.
Unser Morgen begann am kleinen Hafen von Rinville Harbour.
Während es auf dem Parkplatz schon früh morgens lebhaft zuging,
beobachteten wir mutige Einheimische, die sich bereits um 7:00
Uhr morgens zum Kaltwasserschwimmen in den Atlantik wagten.
Inspiriert von einem älteren Herrn, der selbst bei tiefsten
Temperaturen täglich seine Runden dreht und uns verriet, dass das
Wasser heute angenehme 15 Grad hatte, hielt uns nichts mehr auf.
Wir sprangen selbst in die kühlen Fluten des Atlantiks und
nutzten anschließend eine Süßwasserquelle am Hafen zum Abduschen.
Selbst die Hunde vor Ort bewiesen Abenteuerlust: Ein Labrador war
kaum zu bremsen und sprang sich selbst nach einem Tennisball
hinterher in die Fluten.
Nach dieser Erfrischung machten wir uns auf den kurzen, aber von
dichtem Verkehr geprägten Weg Richtung Stadtgebiet. Die
Parkplatzsuche rund um den Galway Harbour und das Bahnhofsgelände
gestaltete sich jedoch als kleines Abenteuer. Wir steuerten einen
unübersichtlichen, im Umbau befindlichen Bahnhofsparkplatz nahe
des Hafens an, der sich rapide füllte. Zwischen Ampelanlagen,
Einweisern und verwirrten Autofahrern sicherten wir uns
schließlich eine der letzten Lücken für unser Wohnmobil. Die
Bezahlung über ein QR-Code-System erwies sich als tückisch, da
die dazugehörige App im deutschen Google Play Store nicht
verfügbar war. Schließlich zahlten wir die Tagesgebühr von 6,50
Euro plus 1 Euro Zusatzgebühr („Convenience Fee“) online. Dass
der Betreiber es ernst meint, zeigten die zahlreichen Parkkrallen
(„Clamps“), die bereits an etlichen Fahrzeugen angebracht waren.
Vom Bahnhof aus traten wir Schritt für Schritt in die Innenstadt
am Eyre Square. Schon bei der Ankunft fielen uns die vielen
schick gekleideten Menschen auf. Wie sich herausstellte, trafen
wir genau auf die „Galway Racing Week“, ein riesiges
Pferderennen-Event um das Bank-Holiday-Wochenende. Da heute der
berühmte „Ladies Day“ war, prägten auffällige Faszinator-Hüte,
schicke Kleider und dreiteilige Anzüge das Stadtbild. Zwischen
den Feiernden, die bereits mittags in den Straßen und Pubs
unterwegs waren, bahnten wir uns den Weg durch die dicht
gefüllten Gassen.
Für unseren Hund Mila war das enorme Aufkommen an Menschen
allerdings eine echte Herausforderung. In der vollen
Fußgängerzone versuchte sie gestresst, unsere Gruppe
zusammenzuhalten, was das Durchkommen mit ihr recht
nervenaufreibend machte. Trotz des Stresses genossen wir die
faszinierende Atmosphäre dieser lebendigen Hafenstadt, bevor es
für uns schließlich wieder zurück zum Wohnmobil ging.
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