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  3. Bundestalk - Der Politik-Podcast der taz Podcast
  4. Was folgt nach dem Attentat auf den CSD?
Am Samstagabend ist am Rande des CSDs im Berliner Tiergarten ein
Islamist mit einem Transporter in eine Menschenmenge gefahren. Eine
Frau aus Polen, die mit ihrer erwachsenen Tochter für die
Queer-Parade nach Berlin gekommen war, wurde dabei getötet, 31
Menschen zum Teil schwer verletzt, glücklicherweise ist niemand
mehr in Lebensgefahr. Der mumaßliche Täter Abdul B. ist 21 Jahre
alt und Deutscher, seine Eltern stammen aus dem Libanon, eine
zweite Staatsbürgerschaft hat er nicht. Er wollte im vergangenen
Jahr zur Terrorormiliz Islamischer Staat (IS) nach Syrien
ausreisen, wurde festgenommen und in Deutschland wegen der
Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat
verurteilt. Im Mai war er aus der Haft entlassen worden - auch weil
ein Gericht gegen ihn nach dem Jugendstrafrecht urteilte. Entsetzen
und Trauer waren und sind groß, schnell aber gingen die
verschiedene Debatten zum Teil reflexhaft los: Von der Union kam
umgehend die Forderung nach schärferen Sicherheitsgesetzen und
natürlich kocht die AfD ihr Süppchen auf dem Angriff. Die
LGBTIQ+Communitys diskutierte, ob es okay sei, wenn Bundeskanzler
Friedrich Merz (CDU) in einem Gedenkgottesdienst spricht, trotz
seiner mitunter queerfeindlichen Äußerungen. Und dann poppte
schnell auch noch die Frage auf, ob wahlweise die Queers oder die
Linken oder gleich die ganze progressive Szene nicht vor der Gefahr
des Islamismus die Augen verschließe. Was es mit all dem auf sich
hat und worüber eigentlich auch gerdet werden müsste, darüber
sprechen wir in der neuen Folge des Bundestalks.
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„Was folgt nach dem Attentat auf den CSD?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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