Volker Meinel (BNP Paribas): Wer Sicherheit sucht, gibt Rendite auf

Volker Meinel (BNP Paribas): Wer Sicherheit sucht, gibt Rendite auf

vor 1 Monat
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Beschreibung

vor 1 Monat

Mit dem 13. Sieg bei den Zertifikate Awards Austria in der
Kategorie Hebelprodukte unterstrich BNP Paribas seine langjährige
Dominanz in diesem Bereich. Für Volker Meinel, verantwortlich für
das Zertifikategeschäft von BNP Paribas, ist der Erfolg kein
Zufall: Entscheidend seien Kontinuität, verlässliche
Preisstellung, lange Handelszeiten sowie ein umfassendes Service-
und Ausbildungsangebot. Nicht einzelne Produkte, sondern das
Gesamtpaket machen den Unterschied.


Dass BNP Paribas weit mehr als ein reines „Hebelhaus“ ist, zeigen
weitere Spitzenplatzierungen bei Bonus-, Express- und
Indexzertifikaten sowie Auszeichnungen in Deutschland.
Unterschiede zwischen den beiden Märkten sieht Meinel weniger im
Anlageverhalten als in den Schwerpunkten der jeweiligen Awards.
Auffällig sei allerdings die höhere Risikobereitschaft
österreichischer Anleger.


Bonus oder Express? Bei den beliebten Anlagezertifikaten erklärt
Meinel die Unterschiede zwischen Express- und Bonuszertifikaten
anhand ihres Risikoprofils. Express-Zertifikate gelten als die
konservativere Variante. Wer mehr Renditechancen sucht, greift
eher zum Bonus-Zertifikat, wer planbarere Erträge bevorzugt, zum
Express.


Ein wesentlicher Bestandteil der BNP-Paribas-Strategie ist die
Wissensvermittlung. Meinel betont, dass strukturierte Produkte
erklärungsbedürftig sind und Anleger diese verstehen sollten,
bevor sie investieren. Neben der bekannten „Licht-an“-Videoreihe
setzt das Haus auf Trader-Handbücher, die Born Academy für
Charttechnik sowie tägliche Markt- und Chartanalysen. Der
Anspruch: Anleger auf jedem Wissensniveau abzuholen und
gleichzeitig über direkten Austausch wertvolle Rückmeldungen für
die Produktentwicklung zu erhalten.


Im aktuellen Marktumfeld beobachtet Meinel einen klaren Trend zu
Produkten mit besonders tiefen Barrieren – teilweise nur bei 50
Prozent des Ausgangsniveaus. Dies spiegle die Vorsicht vieler
Investoren wider, die trotz freundlicher Märkte weitere
Rückschläge nicht ausschließen. Die Kehrseite: Mehr Sicherheit
bedeutet meist geringere Renditechancen.


Als aktuelle Innovation hebt Meinel ein Kapitalschutz-Zertifikat
auf den MSCI World hervor. Das Produkt bietet zum Laufzeitende
einen vollständigen Kapitalschutz und die Chance auf einen
vorzeitigen Bonus von 15 Prozent, falls bestimmte Bedingungen
bereits nach 30 Monaten erfüllt werden. Damit verbindet es
Sicherheit mit einer attraktiven Renditeperspektive.


Warum sollten Anleger Zertifikate überhaupt in Betracht ziehen?
Für Meinel liegt die Antwort in ihrer Flexibilität. Sie
ermöglichen es, Marktmeinungen präziser umzusetzen als klassische
Direktinvestments. Ob Seitwärtsmärkte, moderate Kursanstiege oder
gezielte Absicherungen – Zertifikate eröffnen Strategien, die mit
Aktien allein oft nicht möglich sind. Voraussetzung sei
allerdings Disziplin. Wer Risiken bewusst steuert und nur einen
angemessenen Teil seines Vermögens in spekulative Produkte
investiert, könne die Renditechancen deutlich verbessern.


Abschließend verweist Meinel auf das wachsende Interesse an
Exchange Traded Commodities (ETCs). Diese ermöglichen die direkte
Partizipation an Rohstoffentwicklungen, etwa bei Gold, Silber
oder Öl. Besonders bei Öl sorgen rolloptimierte Konstruktionen
dafür, dass Anleger sich nicht selbst um den Wechsel von
Futures-Kontrakten kümmern müssen. Während Gold oft auch physisch
gekauft wird, stehen bei Öl die Handels- und
Spekulationsmöglichkeiten klar im Vordergrund.


Fazit: Zertifikate bleiben ein Werkzeugkasten für Anleger, die
mehr wollen als das klassische 1:1-Investment.


http://www.bnpp.at


https://www.boerse-express.com/
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