Irland-Roadtrip: Kilkee Cliffs, Bridges of Ross & Begegnung mit Bimobil-Pionier | Tag am Wild Atlantic Way | Ep. 56

Irland-Roadtrip: Kilkee Cliffs, Bridges of Ross & Begegnung mit Bimobil-Pionier | Tag am Wild Atlantic Way | Ep. 56

vor 1 Tag
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Beschreibung

vor 1 Tag

Unser Tag beginnt extrem früh: Bereits kurz vor 5:00 Uhr morgens
ist unser kleiner Valentin wach. Auch Hündin Mila plagt ein
unruhiger Magen – sie hat das gekaufte Hundefutter von Tesco
verschmäht und nun Hunger, weshalb ihr Magen laut gluckert und
sie fiept. Beim Versuch, Mila draußen etwas Futter zu geben,
werden wir schließlich alle wach. Nach ersten Versuchen mit einem
anderen Hundefutter von der Marke Butcher, aufgepimpt mit etwas
Crème fraîche und Leckerlis, frisst Mila schließlich.


Durch das eingeschaltete Handylicht beim Füttern wird Valentin
jedoch endgültig munter. Die Belohnung für unseren frühen Start
lässt aber nicht lange auf sich warten: Ein spektakulärer
Farbwechsel am Himmel kündigt eine Stunde vor Sonnenaufgang eine
wunderschöne Kulisse an den Klippen der Bridges of Ross an. Nach
einer Mütze Schlaf am Morgen erwacht der Stellplatz langsam, und
gegen 9:00 Uhr sind bereits fast alle anderen Camper abgereist.


Interessante Begegnungen auf dem Stellplatz


Beim anschließenden Frühstück gesellt sich ein älterer Herr – ein
pensionierter Lehrer – in einem Bimobil auf Mercedes-Basis mit
Allradantrieb zu uns. Er entpuppt sich als absoluter
Irland-Veteran, der bereits sieben- oder achtmal auf der Insel
unterwegs war. Er verbringt seine Winter in einem Ferienhaus bzw.
einer Mietwohnung in der Türkei, reist den Sommer über mit seinem
Wohnmobil durch Europa und nutzt den aktuellen Trip vor seinen
Arztterminen in Deutschland für eine mehrwöchige Irland-Runde.


Im Gespräch gibt er uns wertvolle Tipps für Freisteh- und
Stellplätze entlang des Wild Atlantic Way sowie für Nordirland
und erlaubt uns sogar einen Blick in das Innere seines zehn Jahre
alten Gefährts.


Parallel lernt meine Partnerin die Besitzerin eines mobilen
Kaffeewagens kennen. Die Dame entpuppt sich als Pflegeheim- bzw.
Pflegemutter („Foster Mom“), die in Kürze ein erst zehn Tage
altes Baby aufnehmen wird, und sammelt morgens ehrenamtlich Müll
an den Klippen auf. Sie gibt uns wertvolle lokale Tipps für
Spielplätze in der Nähe.


Eigentlich wollten wir am Morgen einen begehrten Campingplatz in
Doonbeg (Dunbeg) direkt am Strand buchen. Als der Platz um 9:00
Uhr jedoch bereits ausgebucht ist, weichen wir auf den Nagles
Campingplatz in Doolin aus. Der Preis von etwa 40 € pro Nacht
beinhaltet Strom, für die Dusche fallen zusätzlich 1 € pro 10
Minuten an.


Nach dem Aufbruch zum nahegelegenen Leuchtturm (Loop Head
Lighthouse) fällt meiner Partnerin ein, dass die gefüllten
Hundekotbeutel von Milas morgendlichen Geschäften an der
vorherigen Haltestelle liegen geblieben sind. Um die Umwelt
sauber zu halten, drehen wir mit dem Wohnmobil kurzfristig um,
sammeln die Beutel ein und setzen unsere Fahrt fort.


Überraschungshit: Die spektakulären Kilkee Cliffs


Auf Anraten des Bimobil-Fahrers weichen wir von der Hauptstraße
ab und folgen der Küstenroute in Richtung Kilkee. Dort steuern
wir das Wild Atlantic Way Discovery Point-Ziel an: die Kilkee
Cliffs.


Die Kilkee Cliffs erweisen sich als echtes Highlight unserer
Etappe:


Keine Gebühren: Im Vergleich zu den berühmten Cliffs of Moher
gibt es hier weder Schranken noch Parkgebühren.


Wenig Betrieb: Die Klippen sind kaum besucht; wir haben die
atemberaubende Kulisse aus grünem Gras, tosendem Atlantik und
faszinierenden Felsformationen fast für uns alleine.


Historische Spuren: Auf den Wiesen ist mit Steinen der Schriftzug
„ÉIRE 45“ aus dem Zweiten Weltkrieg als Navigationssignal für
Flugzeuge gelegt.





Ankunft und kleine Reparatur am Nagles Campingplatz


Nach der kühlen, aber sonnigen Erkundungstour verstauen wir
Valentin schnell im Kindersitz und machen uns auf den Weg zu
unserem gebuchten Platz. Am Nagles Campingplatz angekommen nutzen
wir die Zeit nach dem Einrichten nicht nur zum Durchschnaufen,
sondern legen auch direkt Hand an: Eine anstehende kleine
Reparatur am Wohnmobil wird vor Ort erledigt, damit für die
nächsten Etappen entlang der Küste wieder alles voll
einsatzbereit ist.
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Irland-Roadtrip: Kilkee Cliffs, Bridges of Ross & Begegnung mit Bimobil-Pionier | Tag am Wild Atlantic Way | Ep. 56
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