Mehr als Arbeiten: Wie sich Gewerbegebiete verändern müssen

Mehr als Arbeiten: Wie sich Gewerbegebiete verändern müssen

vor 1 Woche
Warum die Zukunft der Stadt auch im Gewerbegebiet liegt
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Beschreibung

vor 1 Woche
Wie können Gewerbegebiete von funktionalen Randlagen zu lebendigen
Orten der Stadtentwicklung werden und warum sind sie für die
Zukunft unserer Städte wichtiger denn je? Darüber spricht
Gastgeberin Sabine de Buhr, Städtebauliche Leiterin der IBA
Hamburg, in der aktuellen Folge von „Hallo Hamburg! Stadt neu
bauen“ mit der Transformationsforscherin Dr. Verena Hermelingmeier.
Gemeinsam werfen sie einen Blick auf Gewerbehöfe, urbane Produktion
und neue Perspektiven für produktive Stadtquartiere. Im Gespräch
geht es um die Frage, wie Arbeiten wieder stärker Teil des
städtischen Lebens werden kann. Verena Hermelingmeier beschreibt
Gewerbegebiete als „die Maschinenräume der Stadt“ und macht
deutlich, dass hier lokale Wertschöpfung, Innovation und
wirtschaftliche Resilienz entstehen. Sie erklärt, warum produktive
Orte zur Stabilität von Städten beitragen und weshalb neue Formen
von Zusammenarbeit, Kreislaufwirtschaft und urbaner Produktion
künftig an Bedeutung gewinnen. Dabei betont sie: „Transformation
[ist] eben immer kein Masterplan, sondern ein Prozess.“ Anhand des
von ihr mitentwickelten Maarwerks in Bonn zeigt Verena
Hermelingmeier, wie aus einem ehemaligen Bauhof Schritt für Schritt
ein attraktiver Ort für Handwerksbetriebe, Start ups und weiteren
Akteurinnen und Akteuren entstanden ist. Statt fertiger Lösungen
setzt das Projekt auf Entwicklung, gemeinsames Lernen und
Gestalten. Auch beim Aufbau neuer Gewerbestandorte plädiert sie
dafür, nicht nur Anforderungen zu formulieren, sondern Mehrwerte
sichtbar zu machen: „Nicht nur Restriktionen, sondern was kann man
machen mit diesem Gebiet und was ist der Vorteil für euch?“
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