Beschreibung
vor 5 Tagen
Start in Castletownbere & Stau im Nadelöhr
Unser Tag beginnt auf dem kostenlosen Stellplatz in
Castletownbere (auch Castletown Berry genannt). Trotz der
überschaubaren Größe von knapp 1.000 Einwohnern herrschte im
Hafenort ordentlich Trubel und geschäftiges Treiben. Nach einem
kurzen Stadtbummel, der Nutzung der öffentlichen Toiletten und
einem Spaziergang mit Valentin ging es zurück zum Wohnmobil.
Landschaftstraum R571 & Ausflugstipps
Schließlich schafften wir es auf die R571 entlang der nördlichen
Seite der Beara-Halbinsel. Diese Strecke entpuppte sich als
absoluter Traum – atemberaubende Blicke, strahlender Sonnenschein
und fantastisches Wetter!
Bevor wir uns auf den Weg Richtung Kenmare machten und
schließlich auf die N70 abbogen.
Kulinarischer Zwischenstopp: Fish & Chips im „Hungry Knight“
Nach gut anderthalb Stunden Fahrt machte sich der Hunger
bemerkbar. In Sneem legten wir einen Stopp ein und steuerten das
Restaurant Hungry Knight an. Während der Fisch mit hausgemachter
Tartarsauce richtig lecker und frisch war, fielen die Pommes
leider durch – sie waren nicht richtig durchgebacken (was auch
der Nachbartisch durch volle Teller quittierte).
Vor der Weiterfahrt stöberten wir noch durch einen lokalen Laden.
Dort fanden wir für 5 € (statt der ursprünglichen 12,90 £) ein
wunderschönes Buch über Irlands Traditionen und Landeskunde.
Zudem gab es an diesem Tag noch familiäre Anlässe zu feiern: Per
WhatsApp-Videoanruf gratulierten wir den Eltern zum Hochzeitstag.
Rennen gegen die Uhr: Der Weg zu den Cliffs of Kerry
Weiter ging die Fahrt über den berühmten Ring of Kerry. Auf dem
Weg machten wir einen kurzen Halt am Kerry Lookout mit genialem
Panoramablick auf die Beara-Halbinsel und die Küste.
Doch die Zeit drängte: Google Maps zeigte für unser Tagesziel –
die Cliffs of Kerry – eine Ankunftszeit von 17:52 Uhr an. Da die
Tore laut Online-Informationen um 18:00 Uhr schließen, hieß es:
Gas geben! Mit einem alten Oldtimer-Wohnmobil auf den welligen
Straßen Irlands gar nicht so einfach. Zu schnelles Fahren bringt
das Fahrzeug schnell zum Schaukeln. Dazu kommt, dass Busse auf
der N70 entgegen dem Uhrzeigersinn fahren und Ausweichbuchten
(Lay-bys) spärlich gesät sind. Punkt 17:59 Uhr erreichten wir
schließlich die Schranke – nur um festzustellen, dass im Sommer
tatsächlich bis 18:30 Uhr geöffnet ist!
Exklusiver Sonnenuntergang & Magische Tierbeobachtungen
Die Cliffs of Kerry befinden sich in Privatbesitz. Der Eintritt
kostet 5 € pro Person (Kinder frei), für die Übernachtung mit dem
Wohnmobil zahlt man 20 € für 24 Stunden ohne feste Checkout-Zeit.
Während die meisten Camper unten auf der Rasenfläche standen,
fuhren wir den steilen Schotterweg weiter hinauf direkt an die
Klippenkante.
Ab 18:30 Uhr schloss das Tor und wir hatten das Areal nahezu für
uns allein.
Der Sonnenuntergang um 21:44 Uhr war ein absolut atemberaubendes
Erlebnis:
Meeresleben: Neben Robben/Seelöwen spähten wir durch das Fernglas
sogar die Rückenflossen von Delphinen im spiegelglatten Atlantik!
Puffin Island: Auf der vorgelagerten Insel hofften wir auf
Papageientaucher (Puffins). Da die Brutsaison Ende Juli jedoch
ausläuft, waren leider keine Schwärme mehr zu sehen.
Valentins erster Sonnenuntergang: Für den Kleinen war es der
allererste bewusst erlebte Sonnenuntergang, den er gemütlich aus
der Trage heraus bewunderte.
Weiterfahrt nach Dingle & Slea Head Drive zum Dunquin Pier
Nach dieser unvergesslichen Nacht an den Klippen ging die Reise
weiter Richtung Dingle Peninsula. Wir steuerten das charmante
Küstenstädtchen Dingle an und folgten von dort aus dem
spektakulären Slea Head Drive. Die Panoramastraße schlingt sich
eng an den Felsen entlang und bietet fantastische Ausblicke auf
die Blasket Islands. Unser Ziel: der berühmte Dunquin Pier mit
seinen dramatischen, ins Meer ragenden Felsformationen und dem
ikonischen Zickzack-Weg hinab zur Anlegestelle – ein krönender
Abschluss dieses Etappenabschnitts!
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