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Beschreibung
vor 1 Tag
Hast du das Gefühl, dass das Internet in weiten Teilen, nun ja,
schlechter geworden ist? Dass Suchergebnisse weniger taugen, Feeds
voller Dinge sind, die du nie sehen wolltest, und Geräte immer
schneller ihren Zustand verschlechtern? Viele Menschen haben das
Gefühl: Etwas verändert sich, man kann es aber kaum benennen. Cory
Doctorow hat dafür einen Begriff geprägt: Enshittification. In
dieser Folge des re:publicast spricht Host Jonas Ross mit ihm
darüber, warum digitale Plattformen systematisch schlechter werden,
wer daran verdient und vor Allem: Warum das keine Naturgewalt ist,
sondern eine Entscheidung. Cory Doctorow ist Autor, Aktivist und
Sonderberater der Electronic Frontier Foundation (EFF), einer der
ältesten Organisationen für Bürgerrechte im digitalen Raum. Er
schreibt Science-Fiction-Romane, Sachbücher und fast täglich in
seinem Blog – dort fiel Ende 2022 zum ersten Mal jenes Wort, dem er
inzwischen ein ganzes Buch gewidmet hat. Auf der re:publica 2026
stand er damit auf der Bühne, mit einer für ihn selbst
überraschenden Botschaft: Hoffnung. Im Gespräch erklärt Doctorow,
warum er von Nostalgie nichts hält, wieso Mark Zuckerberg darauf
setzt, dass du deine Freunde mehr liebst, als du Facebook hasst und
nach welchem Prinzip Plattformen und Hersteller vorgehen um ihre
Produkte zu "enshitten"... Entscheidend ist für ihn und uns in
dieser Folge das Warum. Und die Antwort darauf nimmt nicht all zu
viel Vorweg: weil die Plattformbetreiber es können. Wie wir uns dem
widersetzen, welche Schritte und Änderungen es braucht um den
Plattformlogiken etwas entgegenzusetzen und wieso Cory denkt, dass
Science-Fiction nie die Zukunft vorhersagt, sondern immer die
Gegenwart, darum geht es in dieser Folge des re:publicast.
schlechter geworden ist? Dass Suchergebnisse weniger taugen, Feeds
voller Dinge sind, die du nie sehen wolltest, und Geräte immer
schneller ihren Zustand verschlechtern? Viele Menschen haben das
Gefühl: Etwas verändert sich, man kann es aber kaum benennen. Cory
Doctorow hat dafür einen Begriff geprägt: Enshittification. In
dieser Folge des re:publicast spricht Host Jonas Ross mit ihm
darüber, warum digitale Plattformen systematisch schlechter werden,
wer daran verdient und vor Allem: Warum das keine Naturgewalt ist,
sondern eine Entscheidung. Cory Doctorow ist Autor, Aktivist und
Sonderberater der Electronic Frontier Foundation (EFF), einer der
ältesten Organisationen für Bürgerrechte im digitalen Raum. Er
schreibt Science-Fiction-Romane, Sachbücher und fast täglich in
seinem Blog – dort fiel Ende 2022 zum ersten Mal jenes Wort, dem er
inzwischen ein ganzes Buch gewidmet hat. Auf der re:publica 2026
stand er damit auf der Bühne, mit einer für ihn selbst
überraschenden Botschaft: Hoffnung. Im Gespräch erklärt Doctorow,
warum er von Nostalgie nichts hält, wieso Mark Zuckerberg darauf
setzt, dass du deine Freunde mehr liebst, als du Facebook hasst und
nach welchem Prinzip Plattformen und Hersteller vorgehen um ihre
Produkte zu "enshitten"... Entscheidend ist für ihn und uns in
dieser Folge das Warum. Und die Antwort darauf nimmt nicht all zu
viel Vorweg: weil die Plattformbetreiber es können. Wie wir uns dem
widersetzen, welche Schritte und Änderungen es braucht um den
Plattformlogiken etwas entgegenzusetzen und wieso Cory denkt, dass
Science-Fiction nie die Zukunft vorhersagt, sondern immer die
Gegenwart, darum geht es in dieser Folge des re:publicast.
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