Beschreibung
vor 1 Woche
Ein vertrauter Nachbar & morgendlicher Stress
Ein bekannter Wohnmobil-Nachbar taucht erneut auf und versperrt
den beiden wieder die Sicht – ein altbekanntes Szenario vom
Vorabend. Obwohl er sehr nett ist, sorgt die Situation für
Schmunzeln.
Eigentlich war ein sehr früher Aufbruch geplant, um den schmalen
Zufahrtsstraßen und dem entgegenkommenden Verkehr zum
Besucherzentrum zuvorzukommen. Dieser Plan scheitert jedoch:
Valentin schläft unerwartet lange (fast 14 Stunden!), und als er
wach wird, ist der Parkplatz bereits gut gefüllt. Nach
Telefonaten, Datensicherung und Kaffee zeigt Valentin wenig Lust
auf den Spielplatz. Stattdessen erkundet er das Restaurant und
das Besucherzentrum, wo eine alte Boje und Drohnenvideos auf
Großleinwand zu sehen sind.
Kleine Wohnmobil-Missgeschicke & die Fahrt entlang der Küste
Im Wohnmobil richtet Valentin außerdem eine kleine Unordnung an:
Er reißt ein kleines Anbauregal ab, das er als Kletterhilfe zum
Winken aus dem Fenster genutzt hat.
Gegen 11:30 Uhr geht es schließlich nach einem kurzen Snack los.
Die Befürchtungen bezüglich des Verkehrs bewahrheiten sich kaum:
Dank Ausweichbuchten und fantastischem Wetter verläuft die Fahrt
über die schmalen Straßen reibungslos.
Zwischenstopp am Barleycove Beach & malerische Nebenrouten
Unterwegs geht es vorbei am beeindruckenden, riesigen Barleycove
Beach. Auf der anderen Seite der Bucht entdecken die beiden einen
Hügel-Parkplatz mit anderen Wohnmobilen und beschließen, dort
spontan für ein Frühstück mit Haferflocken zu halten. Die Drohne
wird gestartet, was sogar das Interesse eines einheimischen Opas
weckt, der fasziniert zuschaut und mit ihnen plaudert.
Statt umzukehren, führt die Route auf einer malerischen, ruhigen
Nebenstrecke um den Hügel herum am Lackavaun / Leacanabuaile /
Leacanaglinka-Bereich vorbei. Ziel der weiteren Etappe ist
Bantry. Bei einem kurzen Halt in Durrus steht die Entscheidung
an, ob auch die Sheep’s Head-Halbinsel angefahren wird. Sie
entscheiden sich jedoch dagegen, um Zeit für den weiteren Norden
zu sparen. In Bantry folgt ein kurzer Öl-Check, bevor es
weitergeht.
Ankunft in Castletownbere & Fazit des Tages
Die Fahrt führt über die teilweise recht holprige N71 und
schließlich weiter über gut ausgebaute Regionalstraßen auf der
Beara-Halbinsel. Unterwegs beobachten die beiden noch die Trümmer
eines Alleinunfalls in einer Kurve.
Schließlich erreichen sie Castletownbere. Auf dem von der
Gemeinde angelegten, kostenlosen Stellplatz (für bis zu 6
Wohnmobile und max. 48 Stunden Aufenthalt) ergattern sie
glücklich einen der Plätze.
Nach einer kurzen Pause, einem Tee und einem Besuch auf dem
örtlichen Spielplatz – wo Valentin schnell Anschluss an andere
Kinder findet – geht es mit Hund Mila durch den bunten,
idyllischen Küstenort. Castletownbere begeistert sie mit seinen
farbenfrohen Häusern, Wimpeln in den Straßen, gemütlichen Pubs
und echtem Fischerdorf-Charme. Insgesamte Fahrzeit des Tages:
knapp zwei Stunden für rund 100 Kilometer.
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