Beschreibung
vor 1 Tag
Nach einer zweitägigen Podcast-Pause – geschuldet der
Erschöpfung, dem Familienalltag und dem EM-Finale (Spanien
schlägt Argentinien 1:0) – melden sich die beiden mit geballter
Reise-Energie zurück!
Ruhige Nacht am Stadion & ein stilvolles Kompliment
Die Reise führte zunächst nach Cork, wo die kleine Familie eine
wunderbar ruhige Nacht auf dem Stellplatz direkt hinter dem
SuperValue Park Stadium verbrachte. Am Morgen gab es im
angrenzenden Park direkt ein charmantes Kompliment von einer
Passantin: Valentin und sein Vater waren modisch so perfekt
aufeinander abgestimmt, dass die Dame das Outfit als
„aesthetically pleasing“ adelte und prompt ein Foto der beiden
schoss.
Historischer Charme & Pub-Besuch in Cobh
Weiter ging
nach Cobh (gesprochen wie „Cove“). Auf dem perfekt ausgestatteten
Wohnmobilstellplatz (10 € / 24 Std. inkl. Ver- und Entsorgung)
ergatterten sie am frühen Nachmittag einen der begehrten Plätze,
bevor alles ausgebucht war.
Zu Fuß ging es auf historische Erkundungstour durch die bunten
Gassen der Hafenstadt, die einst der letzte Anlaufpunkt der
Titanic war:
St. Colman’s Cathedral: Die gewaltige Kathedrale thront über der
Stadt und beeindruckte im Inneren mit wunderschönem Buntglas.
Deck of Cards & Spy Hill: Vom berühmten Aussichtspunkt „Spy
Hill“ bot sich der ikonische Blick auf die bunt gestaffelten
Häuserreihen mit dem alten Titanic-Pier im Hintergrund. Ein
findiger Nachbar öffnete hier sogar seinen Garten gegen eine
2-Euro-Spende („für einen Ferrari“) für das perfekte Foto.
Pub-Besuch mit Hindernissen: Im Biergarten des urigen Pubs The
Roaring Donkey gab es lokales Beamish-Stout für faire 5,30 €,
während das alkoholfreie Cider stolze 6,40 € kostete. Weil
Valentin aufwachte, es im rauchigen Biergarten recht eng wurde
und die Hitze drückte, ging es nach dem schnellen Pint direkt
zurück zum Camper.
Der große Waschtag
Nach den Erlebnissen in Cobh stand am nächsten Tag ein absoluter
Vanlife-Klassiker auf dem Programm: Großer Waschtag! Während die
Maschinen liefen, wurde die Zeit intensiv genutzt, um Vorräte
aufzustocken (inklusive des großen WLAN-Checks bei Aldi und
Lidl), Fotos zu sichern, das digitale Archiv aufzuräumen und die
nächsten Routenabschnitte zu planen.
Am Abend haben wir uns mit einem Stellplatz oberhalb des Long
Beachs an den Klippen belohnt.
Der krönende Abschluss: Der Baltimore Beacon
Frisch gewaschen zog es die Crew weiter an die Küste zum
spektakulären Baltimore Beacon. Der markante, weiß getünchte
Steinturm – auch liebevoll „Lot’s Wife“ genannt – wacht hoch oben
auf den Klippen über die Einfahrt zum Hafen von Baltimore. Der
Fußweg hinauf forderte zwar etwas Puste, belohnte aber mit einem
atemberaubenden Panorama über den rauen Atlantik und die
vorgelagerten Inseln. Ein absolut würdiger und bildgewaltiger
Abschluss für diesen vollgepackten Roadtrip-Abschnitt!
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