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  4. Russlands Niederlage, Europas Untergang? | Von Thomas Röper
Politiker und Medien im Westen sollten sich fragen, ob
sie wirklich eine russische Niederlage wollen

Die ukrainischen Langstreckenangriffe zeigen Wirkung und
westliche Medien freuen sich, weil sich im Krieg gegen Russland
angeblich das Blatt wendet. Aber haben sie sich je gefragt, was
passieren würde, wenn ihr Wunschtraum einer strategischen
Niederlage Russlands Wahrheit wird?

Ein Kommentar von Thomas Röper.

Man sieht in westlichen Medien immer mehr Berichte darüber, wie
sich die Lage in Russland verschlechtert. Auf der Krim und in den
neuen russischen Gebieten ist die Lage besonders kritisch. Es
gibt kaum noch Benzin, auch die Grundversorgung der Menschen
gerät in Gefahr und auf der Krim wurde sogar schon der Notstand
ausgerufen. Über all das freuen sich westliche Medien sichtlich.

Das ist natürlich verräterisch, denn sie freuen sich damit über
das Leid der Menschen in den ehemals ukrainischen Regionen, was
stutzig machen müsste, weil die Ukraine und der Westen ja
angeblich für eben diese Menschen kämpfen, die von Russland
angeblich besetzt wurden und angeblich so grausam unterdrückt
werden. Dass man sich in Kiew und im Westen darüber freut, dass
eben diese Menschen, für deren Freiheit von Russland sie
angeblich eintreten, leiden, zeigt einen der vielen Widersprüche
im westlichen Narrativ.

Aber darum soll es hier nicht gehen, das habe ich nur nebenbei
angemerkt.

Wie groß sind die Probleme in Russland?

Auch in vielen anderen Regionen Russlands gibt es bereits
Probleme mit der Benzinversorgung. Im russischen Internet gibt es
unzählige Bilder und Videos von langen Schlangen an Tankstellen
und es gibt Meldungen darüber, dass einige Tankstellen die Abgabe
von Benzin auf 20, 50 oder 80 Liter pro Fahrzeug begrenzen oder
das Befüllen von Kanistern verbieten.

All das gibt es, wobei es jedoch schlimmer klingt, als es ist.
Tatsächlich ist der Grund für die meisten Schlangen an
Tankstellen, dass die Menschen verunsichert sind und ihren Tank
daher ständig voll haben wollen, also viel öfter zur Tankstelle
fahren, als üblich. Das ist ähnlich wie bei dem Mangel an
Toilettenpapier bei Corona. Es gab nie einen Mangel an
Toilettenpapier in Deutschland, aber die Menschen haben
gehamstert und die Geschäfte schneller leergekauft als
nachgeliefert werden konnte.

In Russland haben lediglich vereinzelte Tankstellenkonzerne
regionale Probleme bei der Benzinversorgung, weil sie ihre
Logistik nicht schnell genug an den Ausfall der einen oder
anderen Raffinerie anpassen konnten. Daher wird bei allen
Meldungen über Probleme bei der Benzinversorgung immer gleich
geschrieben, welche Konzerne gerade wo betroffen sind, während es
bei anderen keine Probleme gibt.

Westliche Medien bauschen diese Meldungen auf und fantasieren
bereits, dass das Blatt sich nun gegen Russland wendet und dass
Russland wahlweise an der Front Probleme bekommt, weil es
angeblich keinen Treibstoff mehr gibt oder weil die Bevölkerung
so unzufrieden wird, dass sie sich gegen die Regierung auflehnt
und die Regierung stürzt.

...https://apolut.net/russlands-niederlage-europas-untergang-von-thomas-roper/

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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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