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  4. Alexander der Große: Was bleibt, wenn man den Mythos abzieht (#138)

Alexander der Große kennt jeder, aber vieles an seiner Geschichte
ist anders, als der Mythos erzählt. Sein Feldzug gegen Persien
beginnt nicht aus Eroberungslust, sondern aus Geldnot: Die
Staatskasse ist leer und sein Heer will bezahlt werden. Diese
Folge erzählt vom Erbe seines Vaters Philipp II., der die
schlagkräftigste Armee ihrer Zeit aufbaute, vom erzwungenen
Unterricht bei Aristoteles, vom Abstecher zum Orakel in der
Wüste, der Alexander zum Sohn eines Gottes machte, und von seinem
Tod mit 32 Jahren in Babylon, für den heute nicht Gift, sondern
verseuchtes Trinkwasser als wahrscheinlichste Ursache gilt. Und
sie stellt die Frage, was von diesem Feldherrn bleibt, wenn man
die Legende abzieht: ein taktisches Ausnahmetalent ohne
politisches Konzept, dessen Erbe vor allem Zerstörung war.

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