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Gemeinschaftliches Wohnen gilt als sozialinnovative Antwort auf
die Krisen unserer Zeit. Als Möglichkeit, dem Mangel an Wohnraum
entgegenzuwirken. Als Ausweg aus der Vereinsamung. Als Ansatz,
die sozialen und pflegerischen Versorgungslücken zu schließen,
die durch den demografischen Wandel entstehen.

Die Erwartungen sind hoch. Doch wie sieht die Praxis aus? Welche
Vorstellungen und Ansprüche an Vergemeinschaftung gibt es? Sind
es vielleicht gar nicht nur die viel gepriesenen Wohnprojekte, in
denen sich zukunftsfähige Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen
finden lassen?

Darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich mit Professorin Dr.
Monika Alisch und Madeline Brandt.

Monika Alisch ist Mitglied der Projektleitung im Teilprojekt
Wohnen des DFG-Forschungsimpulses Shaping Future Society - The
Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Community,
kurz SaFe. Madeline Brandt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im
Projekt. Dem vierköpfigen Team gehören auch Professorin Dr.
Martina Ritter, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer, und
der wissenschaftliche Mitarbeiter Jakob Domke an.

Gemeinsam erforschen sie gemeinschaftliche Wohnformen als
Blaupause für zukunftsfähiges Wohnen. Den Fokus legen sie dabei
auf Vergemeinschaftungen, eine soziale Praktik, die bislang
wissenschaftlich wenig beachtet wurde.

Die beiden Forscherinnen erklären, warum es ihnen so wichtig ist,
den Fokus auch auf Gemeinschaften zu richten, die sich selbst gar
nicht als gemeinschaftliche Wohnform begreifen, und was es
braucht, damit gemeinschaftliches Wohnen nicht nur Privatsache
ist.

Weitere Materialien:

Die ⁠⁠⁠Landingpage⁠⁠⁠ des SaFe-Teilprojektes

Monika Alisch auf hochschule-fulda.de

Madeline Brandt auf hochschule-fulda.de

Wir freuen uns über Feedback an:
⁠⁠⁠⁠⁠⁠gespraechsstoff(at)hs-fulda.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠.
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„Gesprächsstoff Episode 65 | Shaping Future Society - Teilprojekt Wohnen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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