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Beschreibung
vor 4 Tagen
Österreich rast auf einen Eisberg zu – und niemand dreht das
Steuer. In dieser Folge von Das Weekly spricht Franz Schellhorn
mit Gerhard Steger, dem langjährigen Sektionschef der
Budgetsektion im Finanzministerium, Rechnungshof-Mitglied sowie
IWF-Berater. Steger kennt das System von innen – und er spart
nicht mit Klartext.
Der IWF sieht einen Konsolidierungsbedarf von mindestens 15
Milliarden Euro. Die aktuelle Regierung liefert zweieinhalb. Der
Schuldendienst wird sich laut Finanzministerium mehr als
verdreifachen. Und trotzdem passiert strukturell so gut wie
nichts – weil die eigentliche Macht in Österreich nicht in Wien
sitzt, sondern in den Landeshauptstädten.
Steger und Schellhorn analysieren, warum der österreichische
Föderalismus zur teuersten Form der Staatsorganisation geworden
ist, warum Pensionen und Länderfinanzen die stärksten Lobbys des
Landes sind – und was es braucht, damit sich das ändert.
Themen dieser Folge:
00:00 – Der Eisberg: Warum Österreichs Schulden außer Kontrolle
geraten
04:11 – Föderalismus als Systemfehler: Wer in Österreich wirklich
die Macht hat
09:00 – Wachstumsschlusslicht: Was der IWF über Österreichs
Zukunft sagt
13:00 – Wo gespart werden könnte – und warum es trotzdem nicht
passiert
19:40 – Vermögensteuer: Symbolik oder Substanz?
21:13 – Das Leupersdorf-Moment: Wenn erst die Märkte das Steuer
übernehmen
26:20 – Unis, Studiengebühren und das Klein-Klein der
Sparpolitik
29:00 – Lieblingsfinanzminister & Bilanz des Bundes: 229
Milliarden negatives Eigenkapital
34:36 – Strukturelle Verkrustung: Warum selbst Stocker und Babler
nicht dürfen
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