Schluss mit den Beigetönen! In dieser Folge räumen wir mit der
Psychologin und Marktforscherin Ines Imdahl
gründlich im Klischee-Kabinett auf. Warum stellt die Werbung
Menschen 50+ oft pauschal als hilfsbedürftig und technikfremd
dar?
Dabei haben diese immerhin Techno und das Internet erfunden!
Aber das wird kaum gesehen, weder von Jüngeren noch von
TV-Serienmachern oder der Werbung. Stattdessen: werden wir mit
Werbespots für Blasenschwäche und Treppenlifte zugeballert.
Ernsthaft?
Wie ticken die Generationen Ü50 wirklich? Das hat Ines Imdahl und
ihr Team vom Meinungsforschungsinstitut Lönnecker Imdahl
Rheingold Salon erforscht. Und überraschendes herausgefunden.
Mit Ines sprechen wir über das faszinierende Phänomen des
„Midlife High“ statt der Midlife Crisis und
warum wir heute mit 50+ anspruchsvoller, selbstbewusster und
konsumfreudiger sind als je zuvor. Ines erklärt uns auch, warum
es für die junge Generation hilfreich ist, uns oft lieber im
„Heile-Welt-Modus“ zu sehen und weshalb es eine „Frechheit“ ist,
dass wir medial oft nur zwischen Heidi Klum und
Inkontinenz-Einlagen stattfinden. Eine energetisierende
Folge, die uns zeigt, warum wir uns gerade jetzt erst richtig
„mittendrin“ fühlen. Egal ob mit Anfang 40, Mitte 60 oder Ü75.
Impulse, Zitate, Transkript und alle Links zur Folge:
huberseiler.de/f/34
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Kapitel
0:00 – Nase voll von 50-Plus-Klischees
4:45 – Die Studie: Tiefenpsychologische Einblicke ins Selbst-
und Fremdbild
9:59 – Das Märchen vom „Altersgerechten“: Warum die Jugend
uns in Beige sehen will
15:11 – Techno, Kiffen & KI: Wieso wir die wahren
Innovations-Treiber sind
32:34 – Midlife High statt Midlife Crisis: Weshalb wir uns
heute „mittendrin“ fühlen
38:08 – Werbe-Blindheit: Warum 30-jährige Marketing-Leute uns
nicht verstehen
39:49 – RTL-Gründer Helmut Thoma & sein Erbe der
„werberelevanten Zielgruppe“
48:38 – Meine Premiere, Deine Premiere: Späte Zahnspangen und
Tanzkurse
50:31 – Entweder/Oder und ein Plädoyer für mehr Sichtbarkeit
Zitate & Redewendungen
„Der Mensch kann nicht wählen, ob er alt wird. Er kann
wählen, wie er es tut.“ – Viktor Frankl, 1905-1997,
Österreichischer Neurologe und Psychiater
„Altern ist nicht verlorene Jugend, sondern eine neue
Stufe von Möglichkeit und Kraft.“ – Betty Friedan,
1921-2006, Amerikanische Publizistin
Referenzen & Buchempfehlungen
Ines Imdahl & Rheingold Salon:
Tiefenpsychologisch repräsentative Studie zur Generation 50+.
MaLisa-Studie zur Sichtbarkeit und Darstellung
von Frauen in audiovisuellen Medien.
Yale-Studie über die positiven Auswirkungen
eines optimistischen Altersbildes.
Verweise auf bereits erschienene Folgen von Huber &
Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden: Folge 17
(Helma Sick – finanzielle Unabhängigkeit für Frauen) und Folge
13 (DJ Hell – Über das Nicht-Altern).
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