Unter Freunden: Magda von Garrel – „Mensch als Beute“

Unter Freunden: Magda von Garrel – „Mensch als Beute“

vor 1 Woche
Man kann sich leicht von der scheinbaren Beiläufigkeit täuschen lassen, wenn Magda von Garrel uns in ihrem Buch „Mensch als Beute“ einigen freundlichen Gesprächen – etwa über Katzenkrankheiten – lauschen lässt. Die Dialoge sind gut zu lesen und führen...
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Podcast
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Hier herrscht Harmonie im Kontrafunk. Schriftsteller und Liedermacher Bernhard Lassahn, auch genannt „der Milde aus dem Norden“, unterhält sich mit Gästen, die in Kultur und Gesellschaft etwas Besonderes beigetragen haben. Der Ton ist heiter, manchmal....

Beschreibung

vor 1 Woche
Man kann sich leicht von der scheinbaren Beiläufigkeit täuschen
lassen, wenn Magda von Garrel uns in ihrem Buch „Mensch als Beute“
einigen freundlichen Gesprächen – etwa über Katzenkrankheiten –
lauschen lässt. Die Dialoge sind gut zu lesen und führen uns sanft
wie auf Katzenpfötchen an das Thema heran: die Bedrohung durch
„elitäre Transformationsprojekte“. Magda von Garrel warnt vor den
Gefahren der Digitalisierung, die im Bereich der Bildung bereits
schwere Schäden angerichtet hat, vor der zunehmenden Überwachung,
die sich besonders drastisch an den Sanktionslisten der EU zeigt.
Der Verlierer bei den gigantischen Geschäften und kriminellen
Machenschaften, denen sie auf der Spur ist, ist der einzelne
Mensch, der ausgebeutet, überwacht und klein gehalten wird.
Bei den Gesprächen über Corona, Gesundheit, Ernährung, Bildung,
Mobilität, Diskriminierung, Überwachung, Manipulationen,
Demokratieverluste und Zukunftsprojekte lauert immer bedrohlich ein
Abgrund hinter der freundlichen Fassade, und es bleibt am Ende eine
offene Frage. „Mensch als Beute“ ist ein Buch mit einer angenehmen,
benutzerfreundlichen Oberfläche, wie man das von Smartphones kennt,
aber mit ernsthafter Tiefe.




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