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  4. 6B_460_2025 vom 10.03.2026 - Drogen im Fluss und verdeckte Fahnder – Wie weit darf die Polizei gehen?
Was passiert, wenn ein mutmasslicher Kleindealer vor einer
simplen Polizeikontrolle flüchtet, in einen Fluss springt und
hastig versucht, Kokain im Wasser zu versenken?

In unserer neuesten Episode tauchen wir tief in einen fast schon
filmreifen Kriminalfall aus der Schweiz und ein brandaktuelles
Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts ein.

Die Geschichte beginnt am Ufer des Aabachs und gipfelt einige
Monate später in Zürich, als der Mann einem verdeckten Polizisten
rund 1.2 Gramm reines Kokain verkauft.

Doch anstatt nur die Tat zu beleuchten, widmen wir uns in dieser
Folge einem echten juristischen Krimi: War der Einsatz
des verdeckten Fahnders durch die Polizei überhaupt
rechtmässig?

Wir beleuchten die strengen Regeln und feinen Grenzen
polizeilicher Ermittlungen. Das Gesetz schreibt nämlich vor, dass
eine verdeckte Fahndung nur dann zulässig ist, wenn andere
Untersuchungshandlungen erfolglos blieben oder die Ermittlungen
andernfalls unverhältnismässig erschwert würden (das sogenannte
Subsidiaritätsprinzip).

Besonders brisant an diesem Fall: Die
Staatsanwaltschaft hatte bereits vier Tage vor der Anordnung der
verdeckten Fahndung einen ganz normalen Hausdurchsuchungsbefehl
ausgestellt. Legt das nicht den Schluss nahe, dass man auch ohne
Undercover-Cop ans Ziel gekommen wäre? Erfahrt in dieser Episode,
warum das Bundesgericht das Urteil des Zürcher Obergerichts wegen
ungenügender Begründung aufgehoben hat und warum man den Einsatz
von verdeckten Ermittlern gegen Drogen konsumierende
"Kleindealer" immer konkret und fallbezogen rechtfertigen muss.

Eine spannende Mischung aus True-Crime-Story und juristischem
Deep-Dive – nicht nur für Jura-Nerds, sondern für alle, die
wissen wollen, wo die Grenzen staatlicher Überwachung liegen!

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„6B_460_2025 vom 10.03.2026 - Drogen im Fluss und verdeckte Fahnder – Wie weit darf die Polizei gehen?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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