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Jesus' Auferweckung von Lazarus zeigt die Unfähigkeit des
Menschen zur Selbstrettung, Gottes Verherrlichung durch Errettung
und Christi unwiderstehlichen Ruf zur geistlichen
Auferweckung.

## Details

Die Predigt basiert auf der Auferweckung des Lazarus (Johannes
11:38-44) als Bild für die geistliche Wiedergeburt. Der Prediger
erklärt, dass jeder Mensch seit dem Sündenfall geistlich tot
geboren wird und nur durch Gottes Kraft auferweckt werden
kann.

**Die Unfähigkeit zur Selbstrettung** wird durch Lazarus
verdeutlicht, der vier Tage tot in der Gruft lag und bereits
verweste. Jesus musste zur Gruft kommen, da Lazarus nicht selbst
herauskommen konnte. Der Stein vor der Gruft symbolisiert das
steinerne, tote Herz des Menschen. Geistlich tote Menschen können
weder wollen noch rufen - alle geistlichen Empfindungen sind
tot.

**Die Verherrlichung Gottes** steht im Zentrum der Errettung.
Jesus ließ Lazarus sterben, um seine Gottheit und Macht zu
offenbaren. Durch das Gebet vor der Volksmenge sollten Menschen
zum Glauben kommen. Jede Errettung dient dazu, Gottes
Herrlichkeit, Macht, Majestät, Gnade und Barmherzigkeit zu
zeigen. Gott rettet Menschen um seines Namens willen, nicht
primär zu deren Wohl.

**Der unwiderstehliche Ruf Jesu** zeigt sich in "Lazarus, komm
heraus!" Der Verstorbene musste gehorchen - es gab keine
Widerrede. Jesus demonstrierte Macht über die materielle Welt
(verweste Körperteile wurden wiederhergestellt) und die
geistliche Welt (Lazarus' Seele kehrte aus dem Paradies zurück).
Dieser effektive Ruf gilt auch für geistlich Tote heute.

Die noch vorhandenen Grabtücher symbolisieren alte Sünden, mit
denen Wiedergeborene noch kämpfen müssen. Diese können mit Hilfe
anderer abgelegt werden, ohne dass dies die geistliche
Lebendigkeit in Frage stellt.

Die Predigt schließt mit dem Verweis auf das Abendmahl: Durch
Christi Tod und vergossenes Blut wurde geistliche Auferweckung
ermöglicht, weshalb Gläubige voller Freude am Tisch des Herrn
teilnehmen können.
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„Die Kraft der Errettung (Johannes 11,38-44) - Richard Friesen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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