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Salomo zeigt uns, dass unser irdischer Besitz bedeutungslos ist,
aber wir ihn dennoch genießen können, wenn wir Gott dankbar sind
und ihn als Quelle aller Gaben anerkennen.

### Details

#### Die Bedeutungslosigkeit deines Besitzes

Salomo beschreibt vier Aspekte, die zeigen, warum unser Besitz im
Grunde wertlos ist:

1. **Geldliebe macht dich nicht satt** (Vers 9): Wer Geld liebt,
wird davon niemals satt. Das Streben nach mehr Reichtum kann das
innere Loch nicht füllen.

   

2. **Dein Besitz wird dich nicht befriedigen** (Vers 10): Je mehr
du besitzt, desto mehr Menschen wollen etwas von dir. Der einzige
Nutzen deines Besitzes ist das bloße Anschauen.

   

3. **Viel Geld lässt dich nicht schlafen** (Vers 11): Der
Reichtum raubt dir den Schlaf durch Sorgen um Vermehrung, Anlage
oder Sicherheit des Geldes.

   

4. **Dein Reichtum besteht nicht ewig** (Vers 12-16): Salomo
zeigt, dass Reichtum durch Missgeschicke verloren gehen kann und
du nichts davon mitnehmen kannst.

#### Der Genuss deines Besitzes

Salomo zeigt uns auch, wie wir unseren Besitz genießen
können:

1. **Besitz ist eine Gabe Gottes** (Vers 17-19): Alles, was wir
haben, kommt von Gott. Wir sollen arbeiten, um dann die Güter des
Lebens zu genießen.

2. **Der Genuss ist eine Gabe Gottes** (Kapitel 6, Vers 1-6):
Gott ermächtigt uns, unseren Besitz zu genießen. Ohne seine
Ermächtigung bleibt der Besitz unbefriedigend.

#### Praktische Hilfestellungen

Um uns von unserem Besitz zu lösen und ihn dennoch zu genießen,
gibt Salomo vier praktische Ratschläge:

1. **Beschäftige dich mehr mit der Vergänglichkeit des Lebens**:
Mach dir bewusst, dass alles vergänglich ist.

   

2. **Sei dir der Gefahr des Reichtums bewusst**: Reichtum kann
deinem ewigen Heil im Weg stehen.

   

3. **Lerne von Jesus freigiebig zu sein**: Christus gab alles
auf, damit wir reich würden. Wir sollten bereit sein, zu
geben.

   

4. **Sei dankbar in jeder Lage**: Lerne, dankbar zu sein für
alles, was Gott dir gegeben hat, egal ob viel oder wenig.
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„Der Umgang mit deinem Besitz (Prediger 5,9-6,6) - Richard Friesen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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