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Mehr als zehn Jahre liegt die Eurokrise nun zurück. Der
Europäischen Zentralbank (EZB) und den Regierungen ist es
vordergründig gelungen, den Euro zu stabilisieren und Zweifel am
Fortbestand der Währungsunion zu zerstreuen. Und nicht nur das,
die Eurozone scheint weiterhin attraktiv zu sein, wie der
Beitritt Bulgariens Anfang des Jahres 2026 belegt.

Kritiker würden anmerken, dass es nicht unbedingt ein Zeichen von
Attraktivität ist, wenn wirtschaftlich schwache und politisch
instabile Länder beitreten, während wirtschaftlich erfolgreiche
Staaten, wie Polen und Tschechien, die eigentlich verpflichtet
wären, einzutreten, nicht einmal daran denken.

Die Eurozone ist zu einer Haftungs- und Transferunion geworden –
genau das, was der Vertrag von Maastricht verhindern sollte.
Warum sollte man da freiwillig mitmachen, wenn man sich wohl in
der Rolle des Finanziers wiederfindet?

Genauso muss man sich aber fragen, ob man weiter mitmachen
sollte, wenn man sich inzwischen genau in dieser Rolle befindet.
Darüber diskutiert Daniel Stelter mit dem Ökonomen Robin Brooks,
Senior Fellow bei der Brookings Institution, der offen fordert:
Deutschland muss den Euro verlassen, um Europa wieder
handlungsfähig zu machen.

Hörerservice

Kommentar vom Flossbach von Storch Research Institute:
https://is.gd/mZwBSH 

Kommentare von Robin Brooks:
https://is.gd/XpbWiz 

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„Der Euro ist eine Last“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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