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  3. Unüberhörbar – Ein Podcast über jüdische Frauen in der ersten Frauenbewegung Podcast
  4. Lautes Schweigen – Antisemitismus in der ersten Frauenbewegung (1900–1945) (4/4)
In Folge vier befassen sich die Hosts Thyra Veyder-Malberg
(Autorin, Journalistin) und Ida Karste (Historikerin) mit
Antisemitismus in der Frauenbewegung im 19. Jahrhundert, der
Verbindung von Frauengeschichte und jüdischer Geschichte und der
gegenwärtigen Situation jüdischer Feministinnen. In dieser Folge
sind die Expertinnen Prof. Dr. Leonie Wagner (Professorin für
Pädagogik und Soziale Arbeit), Dr. Yvonne Weissberg (Germanistin
und Historikerin), Esther Jonas-Märtin M.A. (Rabbinerin und
Historikerin), Laura Cazés (Leiterin Kommunikation der ZWST und
Autorin zu jüdischen Lebenswelten in Deutschland) und Rosa
Jellinek (politische Bildnerin und Aktivistin).

Im Zentrum der Folge steht die kritische Betrachtung der ersten
Frauenbewegung. Denn trotz des großen Anteils an Jüdinnen in der
ersten Frauenbewegung, gab immer auch Antisemitismus aus der
Mehrheitsbevölkerung aber auch aus den eigenen Reihengegen die
jüdischen Frauenrechtlerinnen.

Wie genau tritt dieser Antisemitismus in Erscheinung? Wie
entwickelt sich die Situation für jüdische Feministinnen ab 1933?
Wo gibt es bis heute Leerstellen in der Forschung? Und welche
Phänomene beobachten wir noch heute in mehrheitlich
nicht-jüdischen, feministischen Bewegungen?

Schließe mit uns diese Lücken der jüdischen Frauengeschichte und
hör rein.

Quellen:

Bertha Pappenheim, Bettina Brenner, Paula Ollendorf,
HannahKarminski, Margarete Berent (JFB-Vorstand) an Agnes von
Zahn-Harnack (BFD-Vorsitzende): Brief vom 10.05.1933 über den
Austritt des JFB aus dem BFD. Zitiert nach: Reinicke, 2006, S.
114.

Brief des Jüdischen Frauenbundes (gez. Henriette May) an Helene
Lange vom 12. Oktober 1915 (HLA-BDF, Abt. 3 Film 12-40,2).
Zitiert nach: Wawrzyn, 1999, S. 60.

 

Bereswill, Mechthild; Wagner, Leonie (Hrsg.): Bürgerliche
Frauenbewegung und Antisemitismus. Tübingen, Edition Diskord,
1998.

Bruns, Claudia; Wolff, Kerstin (Hrsg.): Gegen-Bewegung der
Moderne. Verbindungen von Antifeminismus, Antisemitismus und
Emanzipation um 1900. Band 43, Kassel, Archiv der Deutschen
Frauenbewegung, 2003.

Dölle, Gisela (Hrsg.): Jüdin - Deutsche - deutscheJüdin?
Auswirkungen des Antisemitismus in Deutschland. Kassel, Archiv
der deutschen Frauenbewegung, 1993.

Fassmann, Irmgard Maya: Jüdinnen in der deutschenFrauenbewegung
1865 - 1919. Hildesheim, Olms, 1996.

Gerhard, Ute; Schlüpmann, Heide (Hrsg.): Die Radikalen in der
alten Frauenbewegung. Heftnr. 1, Stuttgart, Lucius & Lucius,
1984. Das ganze Heft kostenlos abrufbar:
https://www.degruyterbrill.com/journal/key/fs/3/1/html

Ṿolḳov, Shulamit: Antisemitismus als kultureller Code.Zehn
Essays. München, Verlag C.H. Beck, 2000.

Wawrzyn, Heidemarie: Vaterland statt Menschenrecht. Formen der
Judenfeindschaft in den Frauenbewegungen des Deutschen
Kaiserreiches. Marburg, Diagonal-Verlag, 1999.

Wenzel, Cornelia; Meierhof, Gudrun (Hrsg.): Jüdisch-sein,
Frau-sein, Bund-sein. DerJüdische Frauenbund 1904 - 2004. Band
45-46, Kassel, Archiv der Deutschen Frauenbewegung, 2004, S.
8-13.

Literaturtipp der Folge:

Cazés, Laura: Sicher sind wir nicht geblieben. Jüdischsein in
Deutschland. Frankfurt am Main, S. Fischer Verlag, 2022.

___________

Ein großes Dankeschön an…

Interviewpartnerinnen: Prof. Dr.Leonie Wagner, Rabbinerin Esther
Jonas-Märtin M.A., Dr. Yvonne Weissberg, LauraCazés und Rosa
Jellinek

Grafikdesign: JanettAndrejewski

Jingle: Connie Walker aka CFM

Sprecherin Zitate: LeonieBerndt

Social Media: Katharina Bockund Lennard Schaumburg

Schnitt und Produktion:Hörfunk- und Projektwerkstatt Leipzig

___________

Info:

Dieser Podcast wird finanziert vom Staatsministerium der Justiz
und für Demokratie, Europa und Gleichstellung. Produziert wurde
er 2025 in einem fem/pulse Projekt der
Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. Für mehr Informationen
besucht unsere Website:
louiseottopeters-gesellschaft.de/projekte/unueberhoerbar-podcast.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der
Grundlage des vom Sächsischen Landtagbeschlossenen Haushaltes.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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