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  3. Unüberhörbar – Ein Podcast über jüdische Frauen in der ersten Frauenbewegung Podcast
  4. Neues Selbstbewusstsein – Der jüdische Frauenbund (1900–1933) (3/4)
In Folge drei stellen uns die Hosts Thyra Veyder-Malberg
(Autorin, Journalistin) und Ida Karste (Historikerin) Bettina
Brenner und ihr Wirken im Jüdischen Frauenbund vor. Wieder zu
Gast sind in dieser Folge die Expertinnen Dr. Yvonne Weissberg
(Germanistin und Historikerin) und Esther Jonas-Märtin M.A.
(Rabbinerin und Historikerin). Außerdem dabei ist Laura Cazés
(Mitarbeiterin der ZWST und Autorin zu jüdischen Lebenswelten in
Deutschland).

Folge drei des Podcasts „Unüberhörbar“ thematisiert besonders die
neue Bewegung jüdischer Emanzipation zu Beginn des 20. Jhd. im
Hinblick auf die Arbeit im Jüdischen Frauenbund. Sie analysiert
die Rolle Bettina Brenners und stellt den Facettenreichtum
jüdisch-feministischen Engagements dar.

Aber was hat sich denn nun konkret in der jüdischen
Frauenbewegung verändert? Wo gab es Abgrenzungen zu den Ideen von
Henriette Goldschmidt, wo Spaltungen innerhalb der Aktivistinnen?
Und welche Veränderungen machten sich im Alltag der Jüdinnen des
frühen 20. Jahrhunderts bemerkbar?

Du möchtest all das erfahren? Dann hör doch mal rein.

Quellen:

Brenner, Bettina: Entwicklung und Ziele jüdischer Frauenarbeit im
jüdischen Frauenbund. Jüdisch-liberale Zeitung. Band 10, 3.
Jhrg., Berlin, 09.08.1923, S. 2.

Goldschmidt, Henriette: Ein Wort zur Richtigstellung. In:
Krukenberg, Elsbeth (Hrsg.): Neue Bahnen. Band 38, Heftnr. 16,
Leipzig, 1904, S. 137–138.

 

Berger, Manfred: „Es genügt nicht, kein Unrecht zu tun,man darf
auch nirgends Unrecht dulden". 100 Jahre Jüdischer Frauenbund
(JFB). In: Theorie und Praxis der Sozialpädagogik (2003), S.
50-51.

Hering, Sabine (Hrsg.): Jüdische Wohlfahrt im Spiegel von
Biographien. Frankfurt am Main, Fachhochschulverlag, 2007.

Hering, Sabine; Lordick, Harald (Hrsg.): 100 Jahre
Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (1917-2017).
Brüche und Kontinuitäten. Frankfurt am Main, Fachhochschulverlag,
2017.

Jonas-Märtin, Esther: Bettina Brenner. In: Kämmerer, Gerlinde
(Hrsg.): Frauen machen Geschichte. Leipziger Frauenporträts.
Leipzig, 2019,
https://www.leipzig.de/leben-in-leipzig/soziales/frauen/1000-jahre-leipzig-100-frauenportraets/detailseite-frauenportraets/projekt/brenner-bettina.

Kaplan, Marion A.: Die jüdische Frauenbewegung in Deutschland:
Organisation und Ziele des jüdischen Frauenbundes 1904-1938.
Hamburg, Hans Christians Verlag, 1981.

Rapp, Jeanett: Von Jüdin für Jüdin: die soziale Arbeit der
Leipziger Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes und ihrer
Mitgliedsorganisationen bis zum Ende der Weimarer Republik.
Berlin, Freie Universität Berlin, 2011.

Toppe, Sabine: Jüdischer Frauenbund. In: Digitales Deutsches
Frauenarchiv. Berlin, 2024,
https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/juedischer-frauenbund.

Weissberg, Yvonne: Der jüdische Frauenbund in Deutschland
1904-1939: zur Konstruktion einer weiblichen jüdischen
Kollektiv-Identität . Zürich, Universität Zürich, 2018.

Wenzel, Cornelia; Meierhof, Gudrun (Hrsg.):
Jüdisch-sein,Frau-sein, Bund-sein. Der Jüdische Frauenbund 1904 -
2004. Band 45-46, Kassel, Archiv der Deutschen Frauenbewegung,
2004.

 

Literaturtipp der Folge:

Dykewomon, Elana: Sarahs Töchter. Berlin, Krug & Schadenberg,
2018.

___________

Ein großes Dankeschön an…

Interviewpartnerinnen: Rabbinerin Esther Jonas-Märtin M.A., Dr.
Yvonne Weissberg und Laura Cazés

Grafikdesign: Janett Andrejewski

Jingle: Connie Walker aka CFM

Sprecherin Zitate: Leonie Berndt

Social Media: Katharina Bock und Lennard Schaumburg

Schnitt und Produktion: Hörfunk- und Projektwerkstatt Leipzig

___________

Info:

Dieser Podcast wird finanziert vom Staatsministerium der Justiz
und für Demokratie, Europa und Gleichstellung. Produziert wurde
er 2025 in einem fem/pulse Projekt der
Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. Für mehr Informationen
besucht unsere Website:
louiseottopeters-gesellschaft.de/projekte/unueberhoerbar-podcast.

Diese Maßnahme wird mit finanziert durch Steuermittel auf der
Grundlage des vom Sächsischen Landtagbeschlossenen Haushaltes.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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