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BBM Mobility Survey: Erkenntnisse zur Pendlermobilität

BBM Mobility Survey: Erkenntnisse zur Pendlermobilität

Unternehmer & Management vor 9 Monaten
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Was Sie erwartet Die wichtigsten Ergebnisse des BBM Mobility Survey
2025.Was Arbeitgeber mit den Daten anfangen können.Wo die größten
Herausforderungen für die betriebliche Mobilität in den kommenden
Jahren liegen!Was man als Unternehmen als erstes tun sollte.Welche
Rolle Arbeitgeberangebote wie Jobtickets, Dienstradleasing oder
Mobilitätsbudgets spielen.Interviewpartner: Axel Schäfer,
Geschäftsführer des Bundesverbandes Betriebliche Mobilität.Weitere
Informationen--> Mehr zum Mobilitätsverband--> Zum BBM
Mobitlity Survey.--> Die nächste Nationale Konferenz für
Betriebliche Mobilität im November 2026 Im Interview: Axel Schäfer
Das Thema Wie bewegen sich Deutschlands Beschäftigte heute? Welche
Mobilitätsangebote wünschen sie sich – und warum bleibt das Auto
trotz aller Veränderungen so dominant? Im Rahmen unserer aktuellen
Themen-Radio-Folge sprechen wir mit Axel Schäfer, Geschäftsführer
des Bundesverbands Betriebliche Mobilität (BBM), über die
wichtigsten Ergebnisse des BBM Mobility Survey 2025.Im Interview
erklärt Schäfer, wo die größten Herausforderungen für Arbeitgeber
liegen, welche Trends den Mobilitätsmarkt in den kommenden Jahren
prägen werden und warum Mobilität längst ein strategischer Faktor
für Unternehmen ist.Die Ergebnisse zeigen: Die Menschen sind bereit
für nachhaltige Mobilität – aber Infrastruktur, ÖPNV und
betriebliche Angebote müssen deutlich besser werden.+++Weg zur
Arbeit: Viele Menschen sind bereit für nachhaltigere Mobilität –
aber es hakt nochAuto weiterhin das meistgenutzte Verkehrsmittel /
Grund: Fehlende Rahmenbedingungen und etwas Bequemlichkeit /
Mitarbeitende fordern bessere Mobilitätsangebote vom Arbeitgeber
/ Der Bundesverband Betriebliche Mobilität (BBM) hat die
Ergebnisse des BBM Mobility Survey 2025 auf der Nationalen
Konferenz für Betriebliche Mobilität (#NaKoBeMo) in Heidelberg
vorgestellt. Die Daten wurden zum dritten Mal erhoben. Insgesamt
haben 2.986 Beschäftigte aus verschiedenen Branchen und
Unternehmensgrößen in Deutschland teilgenommen. „Die Studie liefert
ein aktuelles Stimmungsbild zur beruflichen Mobilität, zu
Pendelwegen, Dienstreisen, Home-Office und den Erwartungen der
Mitarbeitenden an Arbeitgeber und Mobilitätsangebote“,
unterstreicht Axel Schäfer, Geschäftsführer des BBM.„Mit dem BBM
Mobility Survey 2025 liegt nun eine belastbare,
branchenübergreifende Datenbasis vor – eine Chance, die
Mobilitätswende in Unternehmen tatsächlich voranzutreiben“, ergänzt
Marc Odinius, CEO der Dataforce Verlagsgesellschaft für Business
Informationen mbH, der mit seinem Team die Studie erhoben
hat.Wichtige Ergebnisse auf den Punkt gebrachtSpannend ist, dass
der durchschnittliche Arbeitsweg rund 20 Kilometer beträgt. Über 80
Prozent der Mitarbeitenden wohnen 30 Kilometern oder weniger
entfernt zum Arbeitgeber, 25 Prozent aller Befragten müssen sogar
nur maximal 5 Kilometer bis zur Arbeitsstelle zurücklegen. Im
Schnitt brauchen die Mitarbeitenden 29 Minuten von Tür zu Tür. „Da
müssten doch Alternativen zum Pkw durchaus Chancen haben. Die Wahl
der Mobilität wird allerdings stark beeinflusst durch Faktoren wie
Lage des Wohnorts, Unternehmensgröße und der Möglichkeit zur
Nutzung von Home-Office“, sagt Schäfer.Der Pkw bleibt dominant: Der
Arbeitsplatz ist für die meisten Menschen nach wie vor am besten
mit dem Pkw zu erreichen und bleibt mit fast 70 Prozent das
meistgenutzte Verkehrsmittel bei Arbeitsweg und Dienstreisen.
Alternative Verkehrsmittel scheitern oft an strukturellen
Rahmenbedingungen. Der Pkw bleibt mit großem Abstand führend –
insbesondere in ländlichen Regionen. Selbst bei innerstädtischem
Umfeld bleibt der Pkw für viele erste Wahl.Dienstwagen (noch) kein
Auslaufmodell: Allerdings ist die Relevanz des Dienstwagens leicht
gesunken (das Jobticket wird als wichtigeres Mobilitätsangebot
empfunden), wobei hier jedoch das Alter der Mitarbeitenden eine
entscheidende Rolle spielt. Interessant: je jünger die Befragten
sind, desto mehr wert wird noch auf einen Dienstwagen gelegt. „Ich
war überrascht, das die Gen Z – die 18 bis 30-jährigen – mit 44
Prozent die Wichtigkeit von Autos am höchsten einschätzten“, so
Odinius.Arbeitsmodelle im Wandel: Mitarbeitende mit
Home-Office-Möglichkeiten nehmen einen deutlich längeren Arbeitsweg
in Kauf. 77 Prozent der Mitarbeitenden nutzen Home-Office, wenn Sie
die Gelegenheit dazu haben. Unternehmen kehren dennoch zunehmend zu
Präsenz zurück. 14 Prozent der Mitarbeitenden verzichten freiwillig
darauf, zuhause zu arbeiten; 6 Prozent erhalten dazu keine
Erlaubnis des Arbeitgebers. Flexible Arbeitszeiten sind bei zwei
Dritteln der Mitarbeitenden möglich. Bei knapp einem Drittel der
Befragten ist berufsbedingt kein Home-Office möglich, insbesondere
in kleinen Betrieben ist das oft keine
Option.Arbeitgeberattraktivität: Mitarbeitende fordern bessere
Mobilitätsangebote vom Arbeitgeber. Viele Beschäftigte wünschen
sich Jobtickets, Dienstradleasing, Ladeinfrastruktur für
E-Fahrzeuge und flexible Mobilitätsbudgets. Die Studienergebnisse
zeigen, dass der Umgang des Arbeitgebers mit betrieblicher
Mobilität bei der Arbeitgeberwahl zunehmend Bedeutung gewinnt.
Mobilitätsangebote sind insbesondere für jüngere Mitarbeitende ein
wichtiges Entscheidungskriterium bei der
Arbeitgeberwahl.Bereitschaft zur Veränderung: Etwa ein Viertel der
Beschäftigten möchte sein Mobilitätsverhal­ten künftig nachhaltiger
gestalten. Doch obwohl Nutzung und Interesse an Fahrrad, E-Bike,
ÖPNV und E-Fahrzeugen steigen, findet der Umstieg auf nachhaltige
Mobilitätsformen nur langsam statt. Die Erreichbarkeit des
Arbeitsplatzes mit ÖPNV oder Rad wird häufig als unzureichend
bewertet – selbst in Großstädten. Manche geben zu, dass sie öfters
aus Bequemlichkeit nicht das Fahrrad nehmen. Fazit: Dennoch sehen
wir eine spürbare Nachfrage nach Alternativen.Was Unternehmen jetzt
tun müssenMobilitätsmanagement gewinnt insgesamt weiter an
strategischer Bedeutung – sowohl im Hinblick auf Nachhaltigkeit als
auch auf Arbeitgeberattraktivität. Die Studienergebnisse sind für
die Entwicklung des eigenen Mobilitätsmanagements oder die Beratung
von Unternehmen nützlich.„Die Ergebnisse zeigen klar: Die Mobilität
von Mitarbeitenden steht im Wandel – aber der Wandel ist langsamer,
als häufig angenommen“, erklärt Schäfer. „Viele Menschen sind
bereit für nachhaltigere Mobilität, aber solange Infrastruktur,
Angebote und Rahmenbedingungen nicht stimmen, bleibt das Auto das
Mittel der Wahl.“Für Unternehmen bedeutet das: Mobilität darf nicht
länger als bloßer Kosten- oder Komfortfaktor betrachtet werden.
Vielmehr muss sie als strategische Größe verstanden werden – mit
Auswirkungen auf Arbeitgeberattraktivität, Nachhaltigkeit und
Kostenstruktur.Forderung an Arbeitgeber und Politik„Viele
Unternehmen sind sich ihrer Vorreiterrolle bewusst und arbeiten
intensiv an passenden Lösungen für ihre individuelle Situation“, so
Schäfer. Der BBM ermutigt und unterstützt Unternehmen seit vielen
Jahren, Mobilitätsstrategien neu zu denken und moderne Angebote
bereitzustellen – von Mobilitätsbudgets über Diensträder bis hin zu
Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge. Zugleich appelliert der Verband
an die Politik, Rahmenbedingungen und Infrastruktur konsequent
auszubauen, damit nachhaltige Mobilität für alle funktioniert.
Attraktive Lösungen bei der Mobilitätsinfrastruktur und verbesserte
Bedingungen für Fahrradfahrer sind die wichtigsten Hebel, um das
Mobilitätsverhalten zu verändern. Hier muss die Politik Zeichen
setzen und Hand in Hand mit Betrieben voran gehen.Zur StudieDer BBM
Mobility Survey wird seit mehreren Jahren durchgeführt. Das
Marktforschungsinstitut Dataforce verantwortet die Datenerhebung im
Auftrag des BBM. Ziel ist es, ein realistisches und aktuelles Bild
der beruflichen Mobilität in Deutschland zu zeichnen und daraus
Handlungsempfehlungen abzuleiten. Unternehmen, Politik und
Interessierte erhalten damit eine fundierte Basis, um
Mobilitätsstrategien gezielt weiterzuentwickeln. Die vollständige
Studie mit allen Ergebnissen und Detailauswertungen können Sie ab
sofort bestellen:
https://www.mobilitaetsverband.de/bbm-mobility-survey-2025.htmlMitglieder
des BBM erhalten eine kostenlose Kurzversion der Studie sowie
vergünstigte Konditionen für die Vollversion
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„BBM Mobility Survey: Erkenntnisse zur Pendlermobilität“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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