In dieser Folge holen Brigitte und Stephan ein Gefühl ins
Rampenlicht, das wir alle kennen – manche nur sonntags, andere
jeden Tag: Einsamkeit. Ihr Gast, Deutschlands (nach
Buchverkäufen) erfolgreichste Psychologin Stefanie Stahl, erzählt
offen, dass sie dieses Gefühl bestens kennt. Früher vor allem als
Single, wenn die Stille zu laut wurde und die Gedanken keinen
Ausschaltknopf hatten. Was ihr half? Struktur, Ablenkung,
Bewegung und Verbundenheit. Einsamkeit sei kein
„Ich-bin-mal-allein“-Gefühl, sondern ein Mangel an Verbindung –
zu anderen und zu sich selbst. Warum sich viele einsam fühlen,
obwohl sie sozial eingebunden sind? Weil sie Rollen spielen,
statt wirklich sie selbst zu sein. Ein echtes Stahl-Thema: Das
Schattenkind, das sich versteckt, um bloß nicht abgelehnt zu
werden. (Wie passend, dass ihr Mega-Bestseller “Das Kind in dir
muss Heimat finden” Jubiläum feiert.)
Stefanie Stahl erzählt, dass sie schon mit 14 hochgerechnet hat,
wie lang ihre Eltern noch leben – und sie selbst. Sie sagt: „Wenn
ich morgen tot umfalle, war es trotzdem ein mega Leben.“
Stefanie Stahl erklärt, warum wir gesellschaftlich einsamer sind
als früher, und spricht darüber, warum besonders Männer unter
Einsamkeit leiden.
Wie man Einsamkeit erkennt und wie man verhindert, selbst ein
granteliger alter Sack zu werden. (Und wie Stephan den Kontakt zu
seinen Mitspielern beim Handball verbessern kann.)
Stefanie Stahl hat auf alles eine klare Antwort – in dieser
psychologischen Deep-Dive-Folge.
Impulse, Zitate, Transkript und alle Links zur Folge:
huberseiler.de/f/9
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Kapitelübersicht
00:00 Was Stefanie Stahl macht, wenn sie sich einsam fühlt
06:28 Sind wir heute einsamer als früher?
08:50 Fühlt sich Einsamkeit mit 20 anders an als mit 60?
14:42 Die Angst vor Ablehnung
20:36 Warum besonders viele Männer einsam sind
27:04 Wie man den eigenen Vater zum Reden bringt
30:45 Alleinsein vs. Einsamkeit
39:41 Vergänglichkeit versus Hier und Jetzt
44:37 Warum die 60 ein anderer Marker ist als die 50
52:22 Einsam in Beziehungen: Was tun, wenn man nicht sofort gehen
kann?
55:13 Prägungen vs. neue Wahlfreiheit
1:02:48 Stefanie Stahls Premieren
Referenzen
„Wenn der Mensch mehr weiß als andere, wird er einsam.“, C.
G. Jung, Psychiater
„Das Alleinsein ist nichts, wovor man fliehen muss. Es ist
der Ort, an dem man sich selbst findet.“, Hermann Hesse
„Das Kind in dir muss Heimat finden“, Stefanie Stahl (2015)
„Jeder ist beziehungsfähig“, Stefanie Stahl (2017)
"Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu
leben.", Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle (2025)
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