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  4. Nina Häder zu Business Improvement Districts: "Einziges Stadtentwicklungsmodell, bei dem alle einzahlen"
„Ich habe keine Trittbrettfahrer und Planungssicherheit für fünf
Jahre.“ Für Nina Häder ist das kein theoretischer Satz, sondern
gelebte Praxis. Sie hat ihre Diplomarbeit über Business Improvement
Districts geschrieben, begleitet mit ihrer Firma Stadt + Handel
City- und Standortmanagement seit Jahren entsprechende Verfahren
und ist Quartiersmanagerin am Tibarg in Hamburg-Niendorf, einem der
ersten BIDs Deutschlands. Dort zeigt sich, was das Modell kann:
Eigentümer zahlen verbindlich in ein gemeinsames Budget ein – von
einigen Hunderttausend Euro bis zu zehn Millionen Euro wie im
Hamburger Nikolaiquartier – und investieren so in ihren Standort.
Finanziert werden Sauberkeit, Begrünungen, Sitzmöbel,
Weihnachtsbeleuchtung, aber auch umfangreiche Baumaßnahmen. Anders
als in den USA oder Kanada, wo BIDs unbefristet laufen und auch
Gewerbemieter eine große Rolle spielen, gilt in Deutschland: fünf
Jahre Laufzeit, dann beginnt das Verfahren von vorn. Elf
Bundesländer haben eine eigene BID-Gesetzgebung: Ein gewisser
Prozentsatz der Grundeigentümer muss einverstanden sein – nach
Fläche und nach Kopf. Warum denn auch einfach, möchte ich direkt
ausrufen. Es folgt die öffentliche Auslegung, der wie immer auch
widersprochen werden darf. Mehr als ein Drittel darf es nicht sein,
dann gibt es kein BID. Laufzeit sind fünf Jahre, danach beginnt das
Prozedere von vorn. Nina kennt die Chancen und Grenzen des
Instruments, die bürokratischen Hürden, warum es für den Erfolg vor
allem Menschen braucht, die sich mit Herzblut für ihren Standort
einsetzen und was ein Leitfaden für BIDs in Berlin bewirken soll.
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„Nina Häder zu Business Improvement Districts: "Einziges Stadtentwicklungsmodell, bei dem alle einzahlen"“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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