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bto#288 – Es lag nicht an der Schuldenbremse,
dass die öffentliche Infrastruktur in Deutschland so
heruntergewirtschaftet wurde, auch wenn viele Politiker das gern
behaupten. Seit Einführung der Schuldenbremse im Jahr 2009 sind
die Investitionen sogar leicht auf etwa 2,5 Prozent gestiegen.
Von 1970 bis zum Jahr 2000 hingegen – Jahrzehnte ohne
Schuldenbremse – sind die Investitionen des Staates von sechs auf
zwei Prozent vom BIP gefallen. Dennoch ist die Hoffnung nun groß,
dass das neu geschaffene “Sondervermögen” von 500 Milliarden Euro
und die faktische Aufhebung der Schuldenbremse endlich die
erhoffte Kehrtwende bringen. Zweifel sind mehr als angebracht.
Bereits in der Vergangenheit wurden vielfach vorgesehene
Investitionsmittel nicht abgerufen, weil die Verwaltung schlicht
nicht in der Lage war, Projekte voranzubringen. 

Besonders eindrücklich unterstreicht die Deutsche Bahn (DB), was
schiefläuft im Land. Obwohl die Bahn 1994 vom Bund komplett
entschuldet wurde, befindet sich das Unternehmen heute in einer
finanziellen Schieflage.

Darüber spricht Daniel Stelter mit dem Verkehrs- und
Mobilitätsexperten Dr. Klaus Radermacher. 

Hörerservice

Die Studie des DIW zum Investitionsbedarf finden Sie hier:
https://is.gd/gFEVdF.

Die Studie des IW zu öffentlichen und privaten Investitionen
finden Sie hier: https://is.gd/8dc7Mq. 

Den Bundesrechnungshofs-Bericht zur Dauerkrise der Deutschen Bahn
AG finden Sie hier: https://is.gd/MLE6Di. 

Den Beitrag von Dr. Klaus Radermacher zum CO2-Ausstoß bei der
Bahn finden Sie hier: https://is.gd/IRcfqH. 

Den Kommentar von Dr. Radermacher auf LinkedIn finden Sie hier:
https://is.gd/Xk0Q54. 

Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und
Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com. 

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