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  4. Fashion Police in Rom: Wie die Toga zum Statussymbol wurde (#68)

Im alten Rom verriet die Kleidung sofort, wer du warst, ohne
Ausweis, aber mit klaren Regeln. Die Toga, ein aufwendig gewebtes
Wolltuch, durften nur männliche römische Bürger tragen, für alle
anderen war sie gesetzlich untersagt. Ganz in Purpur gekleidet
sein durfte allein der Kaiser, während sich die Elite mit einem
Purpurstreifen begnügte, jener kostbarsten aller Farben. Selbst
Kinder trugen eine eigene Toga mit Purpurbesatz, bis sie mit
einem Fest zur Erwachsenenkleidung wechselten. Weil Kleidung oft
der teuerste Besitz eines Römers war, wurde sie auch gern
gestohlen, wie Fluchtafeln aus dem britischen Bad Bath zeigen,
auf denen Bestohlene die Götter gegen Diebe anriefen. Bis heute
gilt Italien als Herzstück der europäischen Mode, ein Erbe, das
bis in die Antike zurückreicht.

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