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#258 Nach dem Eklat im Weißen Haus

#258 Nach dem Eklat im Weißen Haus

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Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen
Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am vergangenen Freitag endete im
Eklat. Nach heftigen Vorwürfen von Trump und seinem Vizepräsident
J.D. Vance verließ Selenskyj das Weiße Haus vorzeitig, ohne ein
geplantes Abkommen über den US-Zugang zu ukrainischen Rohstoffen zu
unterzeichnen. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt im Gespräch mit
Host Christian Erll, dieses Treffen habe ihn fassungslos gemacht.
Es sei keine Sternstunde für Amerika gewesen, aber auch nicht für
den Westen. Bühler ergänzt: Wer bisher noch geglaubt habe,
dass die Regierung Trumps einen Plan habe, um einen
Waffenstillstand und nachfolgende Friedensverhandlungen zustande zu
bringen, müsse spätestens jetzt sehen, dass das nicht der Fall sei.
Der frühere Nato-General schätzt außerdem ein, was das Aussetzen
der US-Militärhilfe für die Ukraine für Auswirkungen hat. Und er
beantwortet die Frage, ob das Treffen ein Zeichen dafür ist, dass
sich die USA von Europa abwenden.  

Zur aktuellen Lage erklärt Bühler: Es werde weiter gekämpft,
während die diplomatischen Bemühungen anhielten. Russland versuche,
die Schwäche der Ukraine zur Zeit und auch die Schwächung des
Westens auszunutzen, um weiter ohne Rücksicht auf Verluste
Geländegewinne zu erzielen.

Weitere Themen: Ukraine-Gipfel in London und welche Chancen haben,
die dort formulierten Ideen für eine Waffenruhe? + Pläne von Union
und SPD für Sondervermögen für die Bundeswehr + Milliardenplan der
EU-Kommission für militärische Aufrüstung

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie
an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an
unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr
General?" ist für den 12. März 2025 geplant. 

Podcast-Tipp: Das war der Bauernkrieg

https://1.ard.de/bauernkrieg?cp=mdr
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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