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Nach wie vor finden sich mehr Männer als Frauen in
Führungspositionen, Machtzirkel sind eher männlich besetzt. Die
Macht hat kein Geschlecht – und dennoch begegnen Frauen der
Thematik Macht häufig mit Ablehnung.

Dabei beeinflusst das individuelle Verhältnis zu dieser sowohl
das eigene Führungsverhalten als auch die eigene Positionierung
und die erlangte Position in der Organisation.

Daher lohnt es sich in mindestens zwei Richtungen zu
schauen:

Welche Dynamiken und Probleme entstehen, wenn Macht abgegeben
oder geteilt werden soll?

Wollen Frauen Machtpositionen übernehmen und wie füllen sie diese
dann aus?

„Wenn du andere ermutigen willst, die von Frauen verkörperte
Autorität anzuerkennen, dann beginne damit, die Last deiner
persönlichen Größe auf dich zu nehmen und biete dich den anderen
Frauen als wertgebender Spiegel an, so dass sie sich in dir
spiegeln und ihre eigene Größe sehen können.“

Luisa Muraro

Fragen denen wir nachgehen wollen:

Spielen Frauen Macht anders als Männer?

Wie wird Mikropolitik bewertet?

Wie passen Macht und Machtausübung zum eigenen Selbstbild?

Stimmt es, dass dort wo Frauen an der Macht sind, die Macht der
Bereiche schwindet?

Wie immer mit dem Ziel, mehr Theoriefundament für die
Praxisarbeit zu gewinnen.


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Weiterführende Literatur:

Regnet, E. (2020): Steiniger Weg ins Management.
Geschlechtsspezifische Barrieren beim
Aufstieg. In reportpsychologie, 3/2020, S. 16 – 24.“

Rastetter, D. Jüngling, C. (2018): Frauen, Männer,
Mikropolitik. Geschlecht und Macht in Organisationen

Miranda Fricker: Epistemische Ungerechtigkeit. Macht und die
Ethik des Wissens

Luisa Muraro, italienische Philosophien
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„Macht hat (k)ein Geschlecht“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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