Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Vergangenheitsformen - Der Redaktionspodcast von HSozKult Podcast
  4. Geschichte im Spiel: Aktuelle Forschungsperspektiven auf Geschichte(n) in Computer- und Videospielen
Spiele sind überall. Laut Statista spielen über die Hälfte der
Bundesbürger:innen “zumindest gelegentlich” ein Computer- oder
Videospiel. In der Alterskohorte der 16-29-jährigen, zu der auch
Studierende gehören, sind es sogar 91 Prozent. Historische
Inhalte oder Bezüge auf historische Figuren bzw. Begebenheiten
gehören zum festen Repertoire des Gewerbes. Einige der
erfolgreichsten internationalen Spiele tauchen in die Welt des
antiken Griechenlands oder des Wilden Westens ein. Als wirkliches
Massenmedium bieten digitale Spiele für viele Menschen, mehr als
Film oder Buch, eine Möglichkeit, sich mit Geschichte
auseinanderzusetzen. Was macht digitale Spiele so populär?
Ausgehend von dieser Frage diskutiert Eva Bischoff mit ihren
Gästen ein immer noch vernachlässigtes Medium der
Geschichtskultur.

Zu den Personen

Aurelia Brandenburg hat Geschichte, Digital Humanities und
Cultural Landscapes in Würzburg studiert und arbeitet seit 2023
als Doktorandin im Forschungsprojekt „Confoederatio Ludens“ an
der Hochschule der Künste Bern. Ihre Forschungsschwerpunkte
liegen in den geschichtswissenschaftlichen Games Studies und der
Geschichte digitaler Spiele, mit Fokus auf Gender und Queerness.
Sie ist im Arbeitskreis “Geisteswissenschaften und Digitale
Spiele” https://gespielt.hypotheses.org aktiv und aktuell Teil
des Leitungsgremiums. Mehr Informationen und Kontakt unter:
https://aureliabrandenburg.de/links

Eugen Pfister ist Projektleiter des Forschungsprojekts
„Confoederatio Ludens“. Er studierte Geschichte und
Politikwissenschaften an der Universität Wien und der Université
Paris IV - Sorbonne und schloss seine Promotion in Co-Tutelle an
der Universita degli studi di Trento und an der
Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main ab. Seine
Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Politikgeschichte
und der Ideengeschichte des digitalen Spiels. Er ist
Gründungsmitglied des Arbeitskreises “Geschichtswissenschaft und
Digitale Spiele” https://gespielt.hypotheses.org. Mehr
Informationen und Kontakt unter: https://spielkult.hypotheses.org

Christian Rollinger ist Akademischer Rat an der Universität
Trier. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die antike
(insbesondere spätantike) Monarchiegeschichte und Hofforschung,
die Kultur-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Späten
Republik, die antike maritime Geschichte sowie die
Antikenrezeption besonders in digitalen und ‘neuen‘ Medien. Mehr
Informationen und Kontakt unter:
https://www.uni-trier.de/universitaet/fachbereiche-faecher/fachbereich-iii/faecher/geschichte/profil/fachgebiete/alte-geschichte-1/team/dr-christian-rollinger

Weiterführende Informationen

Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele (BLOG):
https://gespielt.hypotheses.org (hier gibt es eine ausführliche
Liste mit Literaturtipps zum Thema, die laufend aktualisiert
wird)

Aurelia Brandenburg / Lucas Haasis / Alan van Beek (Hrsg.),
Zeitenwende: Interdisziplinäre Zugänge zum Spiel Pentiment. in:
Mittelalter. Interdisziplinäre Forschung und
Rezeptionsgeschichte, 2024, https://doi.org/10.58079/129ay

Confoederatio Ludens: Schweizer Geschichte der Spiele, des Spiels
und des Game Designs 1968-2000 (Projektwebsite):
https://chludens.ch und (Forschungsblog)
https://chludens.hypotheses.org

Eugen Pfister, „Wie es wirklich war.“ – Wider die
Authentizitätsdebatte im digitalen Spiel. Gespielt, 18.05.2017,
https://doi.org/10.58079/p153

Eugen Pfister / Tobias Winnerling, Digitale Spiele, in:
docupedia-zeitgeschichte, 2020
http://dx.doi.org/10.14765/zzf.dok-1718

Felix Zimmermann, Virtuelle Wirklichkeiten. Atmosphärisches
Vergangenheitserleben im Digitalen Spiele, Marburg 2023

Ulli Engst, Rezension zu: Rollinger, Christian (Hrsg.): Classical
Antiquity in Video Games. Playing with the Ancient World. London
2020 , ISBN 978-1-3500-6663-2, in: H-Soz-Kult, 26.06.2020,
https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-29882
Episode melden

„Geschichte im Spiel: Aktuelle Forschungsperspektiven auf Geschichte(n) in Computer- und Videospielen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz