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Die Debatte mit Ann Kristin Schenten, Julia von Blumenthal und
Jürgen Kaube --- "Es geht den Akteuren oft nicht um Dialog." (Julia
von Blumenthal) --- Boykott, Störung, Abbruch. Berliner Hochschulen
finden sich aktuell mitten in der teils scharf geführten Debatte um
den Krieg in Nahost wieder. An der Berliner Humboldt-Universität
wurde jüngst eine Veranstaltung abgebrochen, als
pro-palästinensische Studierende lautstark gegen die Anwesenheit
einer israelischen Verfassungsrechtlerin protestierten. Ein Dialog
wurde seitens der Aktivisten abgelehnt. Doch auch der Umgang der
Universitäten mit diesen Ereignissen wird zunehmend kritisiert. Was
machen diese Vorfälle mit unserer Debattenkultur und dem
akademischen Raum? Wie schützt man die Meinungsfreiheit und
gleichzeitig jüdische Studierende vor Antisemitismus? Jürgen Kaube,
Mitherausgeber der F.A.Z., plädiert für Argumente statt Boykott im
akademischen Streit. Julia von Blumenthal, Politikwissenschaftlerin
und Präsidentin der Humboldt-Universität, wünscht sich eine
Besinnung auf die Wissenschaftsfreiheit. --- Julia von Blumenthal,
geboren 1970 in Marburg, ist seit dem 01. Oktober 2022 Präsidentin
der Humboldt-Universität zu Berlin.Vor ihrem Amtsantritt als
Präsidentin der Humboldt-Universität war Julia von Blumenthal von
2018 bis 2022 Präsidentin der Europa-Universität Viadrina Frankfurt
(Oder). --- Jürgen Kaube, geboren am 19. Juni 1962 in Worms, ist
seit dem 1. Januar 2015 Herausgeber der F.A.Z. 1992 begann er die
regelmäßige Mitarbeit am Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen
Zeitung. Zuständig für Wissenschafts- und Bildungspolitik wurde er
im August 2008 Ressortleiter für die „Geisteswissenschaften“ und
2012 für „Neue Sachbücher“ sowie stellvertretender Leiter des
Feuilletons, bevor er 2015 Herausgeber der F.A.Z. wurde. --- Mehr
Infos s. www.rbbkultur.de/derzweitegedanke. --- Schreiben Sie uns
gern direkt an derzweitegedanke@rbbkultur.de
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„Nahostkrieg im Hörsaal“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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