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  4. Chinas Jahrhundert der Erniedrigung | Von Rainer Rupp
Das Trauma der Hundert Jahre Fremdherrschaft und
Erniedrigung spielt nicht nur eine prägende Rolle in Chinas
jüngerer Geschichte, sondern auch in der aktuellen Politik des
Landes. Es erklärt, warum China sich rigoros gegen jede
Einmischung in seine inneren Angelegenheiten verwahrt.

Von Rainer Rupp.

Die westliche imperialistische Aggression gegen China war von
kolossaler, unerbittlicher und soziopathischer Natur. Die
moralische Verdorbenheit der westlichen Eindringlinge ist
reichlich dokumentiert. Und die Dokumente führen alle westlichen
Ansprüche, eine überlegene Zivilisation zu repräsentieren, ad
absurdum. Die meisten dieser Nationen, insbesondere die
anglo-amerikanische Allianz, sind immer noch dabei zu versuchen,
dem chinesischen Volk durch Drohungen, Zwang und offene Gewalt
ihre Vorherrschaft aufzuzwingen.

Wer begreifen will, was heute in China vor sich geht, der sollte
sich bemühen, die 3.600 Jahre alte, schon damals schriftlich
aufgezeichnete Geschichte der großen Kulturnation China besser
kennenzulernen. Erst dann wird voll verständlich, mit welcher
Wucht China vom “Jahrhundert der Erniedrigung” getroffen
wurde und welche tiefen Narben diese Zeit im kollektiven
Gedächtnis des chinesischen Volkes hinterlassen hat.

Das “Jahrhundert der Erniedrigung” bedeutete für die Chinesen, im
eigenen Land rechtlos kolonialer Willkür unterworfen zu sein und
in absolutem materiellem Elend zu leben.

Erst mit der endgültigen Befreiung von der Fremdherrschaft auf
dem chinesischen Festland im Jahr 1949 unter Führung der
Kommunistischen Partei Chinas konnte Chinas Kampf gegen Hunger
und Krankheiten sowie der nächste lange Marsch in Richtung
Wiedergeburt von Chinas kultureller, wirtschaftliche, politischer
und militärischer Größe beginnen.

... weiterlesen hier:
https://apolut.net/chinas-jahrhundert-der-erniedrigung-von-rainer-rupp/

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