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Fleischkonsum: "Es ist ein System der Gewalt"

Fleischkonsum: "Es ist ein System der Gewalt"

Warum denken Sie das? vor 4 Jahren
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1:51:09
Ist die Fleischproduktion in Deutschland insgesamt ein Missstand
und sollte deshalb abgeschafft, verändert oder zumindest drastisch
verringert werden? Darf der Mensch überhaupt Tiere halten und
töten, um sie zu essen? In der fünften Folge unseres Podcasts
"Warum denken Sie das?" treffen zwei Menschen aufeinander, die in
diesen Fragen sehr unterschiedliche Positionen vertreten. Der
Schweinehalter Thorsten Riggert betreibt in einem kleinen Ort in
Niedersachsen seit mehr als 20 Jahren eine konventionelle
Schweinemast, so wie zuvor schon seine Eltern und Großeltern. Er
findet, dass Menschen selbstverständlich Tiere töten dürfen, um sie
zu essen, und verteidigt auch die heutige Form der Tierhaltung.
Zugleich ist er offen für Reformen und setzt Hoffnungen in den
neuen Landwirtschaftsminister Cem Özdemir. Ganz anders blickt die
Tierschutzaktivistin, Philosophin und Buchautorin Friederike
Schmitz auf das System der Fleischindustrie. Seit Jahren kämpft sie
dagegen und fordert nicht nur eine radikale Reform der Tierhaltung,
sondern einen weitgehenden Ausstieg aus der Fleischproduktion. Sie
ist außerdem der Ansicht, dass es unmoralisch ist, Tiere zu töten,
um sie zu essen. Und Schmitz beteiligte sich auch an
Protestaktionen von Tierschutzaktivisten gegen Betreiber von
Ställen. Schmitz und Riggert begegnen sich im Podcaststudio in
Berlin zum ersten Mal. Es ist ein sehr kontroverses Gespräch, in
dem beide Seiten nur wenige Gemeinsamkeiten entdecken können. Und
doch ist der Dialog vom Versuch geprägt, die andere Seite besser zu
verstehen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer
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„Fleischkonsum: "Es ist ein System der Gewalt"“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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