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  4. Warum Frauenstimmen immer tiefer werden (#09)

Frauen sprechen heute deutlich tiefer als noch vor wenigen
Jahrzehnten. Eine Leipziger Studie mit Tausenden Teilnehmenden
zeigt: Lag die durchschnittliche Sprechhöhe früher bei rund 220
Hertz, sind es heute etwa 168. Männerstimmen blieben unverändert.
Biologische Erklärungen wie Körpergröße oder Hormone scheiden
aus, die Forschenden vermuten deshalb gesellschaftliche Gründe.
Denn tiefe Stimmen wirken glaubwürdiger, höhere signalisieren
eher Unsicherheit. Diese Folge fragt, was das über den Wandel des
Frauenbilds verrät, welche Rolle Film und Fernsehen spielen und
warum Elizabeth Holmes sich für Theranos eine tiefere Stimme
antrainierte.





Titelbild: Unsplash

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