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Auto Hell Dunkel
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In dieser Episode
  • Florian Bayer Host
  • Johannes Franke Host
Seit 20 Jahren ist das Raumschiff Dark Star in einer fernen Galaxie
unterwegs… und das sieht man ihrer Crew, bestehend aus vier
ziemlich abgewrackten Astronauten auch an. Ihr Job ist es
eigentlich umherirrende Planeten abzuschießen, ihr Alltag besteht
aber vor allem aus Langeweile und Ärger untereinander. Da ist
Doolittle, der eigentlich nur wieder zurück zur Erde und zu seinem
Surfbrett will. Da ist Talby, der sich in eine Beobachtungskapsel
zurückgezogen hat und dort von der Sichtung der schillernden
Phoenix-Asteroiden träumt. Da ist Pinnback, der sich um ein
aufgelesenes Alien kümmern muss und von seinen Kollegen entweder
ignoriert oder gemobbt wird. Und da ist Boiler, ein abgefuckter
Redneck, der es liebt auf alles zu schießen, was ihm vor die Flinte
kommt. Egal ob im Weltall oder auf dem Schiff. Der ebenso
langweilige wie anstrengende Alltag der Dark Star wird
aufgebrochen, als durch einen Meteroitensturm ein
Kommunikationslaser ausfällt und eine störrische, intelligente
Bombe sich selbstständig macht. Sie droht sich selbst und damit das
gesamte Raumschiff in die Luft zu sprengen. Mit Dark Star von John
Carpenter aus dem Jahr 1974 haben wir eigentlich zwei Filme vor
uns: Auf der einen Seite schwarzhumorige, trashige und trollige
B-Movie Parodie auf Stanley Kubricks 2001 Odyssee im Weltraum. Auf
der anderen Seite ein düsterer, philosophischer Science Fiction
Film, der trotz seines geringen Budgets und seiner konfusen
Entstehung Pate für zahllose schmutzige, düstere und nachdenkliche
Genrefilme stand, die ihm folgen sollten: Von Alien über Moon bis
zu Prometheus. Vielleicht sogar einer der wegweisendsten
Weltraumfilme der 70er Jahre, der in der Ahnengalerie einen Platz
direkt neben Star Wars verdient hat. Oder siehst du das anders,
Johannes?
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„Episode 45: Dark Star“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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