Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. apolut: Standpunkte Podcast
  4. Der Corona-Kolonialismus | Von Leanne Loo
Tansania verzichtete wie Schweden auf einen
Virus-Lockdown — das westliche Feedback auf die Afrikaner war
jedoch von rassistischen Narrativen geprägt.

Im Verlauf der COVID-19-Pandemie verfolgten die Länder
unterschiedliche Strategien zur Bewältigung der sich
überschneidenden infektiösen und sozialen Auswirkungen der
globalen Gesundheitskrise. Während viele Regierungen und
Gemeinden mehr oder weniger ähnliche Maßnahmen wie
Abstandsregeln, Lockdowns oder Kontaktverfolgung einsetzten, sind
Tansania und Schweden insofern einzigartig, als sie sich beide
weigerten, im ersten Jahr der Pandemie Abstandsregeln
durchzusetzen oder nationale Lockdowns zu verhängen. Dennoch
berichten die vorherrschenden westlichen Narrative von zwei
deutlich unterschiedlichen Geschehnissen. Wer dieses Messen mit
zweierlei Maß besser verstehen will, muss die Ursachen dafür in
der Geschichte der Kolonialisierung Afrikas durch europäische
Länder suchen.

Ein Standpunkt von Leanne Loo.

Die internationale Reaktion auf Tansanias lockere Maßnahmen im
Bereich der öffentlichen Gesundheit war seit März 2020 prompt und
heftig. Präsident John Magufuli und seine Regierung wurden von
der Weltgesundheitsorganisation (WHO), den
afrikanischen Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention sowie
von zahlreichen Gesundheitsexperten und Forschern kritisiert (1).
Auch wenn die Kritik berechtigt sein mag, so ist doch nicht zu
entschuldigen, dass die Berichterstattung der euroamerikanischen
Medien das Anti-Schwarze-Bild widerspiegelt, das Afrikaner als
hoffnungslos inkompetent darstellt und das exotische und
rassistische Stereotyp des Wilden aus Joseph Conrads „Heart of
Darkness“ heraufbeschwört.

The Lancet, eine renommierte und geschätzte medizinische
Fachzeitschrift, schrieb, dass das tansanische
Gesundheitspersonal „Kontrollmaßnahmen“ — zum Beispiel das
Händewaschen — einhalten müsse (2); das Center for Strategic and
International Studies und die World Peace Foundation bezeichneten
die tansanische Reaktion als stümperhaft, widersinnig und
repressiv; und die New York Times und Foreign
Policy berichteten, dass Tansania verheerend und schädlich
sei (3).

...hier weiterlesen:
https://apolut.net/der-corona-kolonialismus-von-leanne-loo

Unterstütze apolut:

IBAN: DE40 8506 0000 1010 7380 26

BIC: GENODEF1PR2

Verwendungszweck: apolut

Kontoinhaber: apolut GmbH

Volksbank Pirna eG

_

Patreon: https://www.patreon.com/apolut

flattr: https://flattr.com/@apolut

Tipeee: https://de.tipeee.com/apolut

Instagram: https://www.instagram.com/apolut_net

Facebook: https://www.facebook.com/apolut

Twitter: https://twitter.com/apolut_net

Odysee: https://odysee.com/@apolut:a

Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Episode melden

„Der Corona-Kolonialismus | Von Leanne Loo“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz