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Kameramann Wolfgang Thaler & Susanne Bormann — Folge 4

Kameramann Wolfgang Thaler & Susanne Bormann — Folge 4

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Wolfgang Thaler gilt durch seine Arbeiten in Spiel- und
Dokumentarfilmen mit Filmschaffenden wie Pepe Dankwart, Ullrich
Seidel und Michael Glawogger als Kameramann der Extreme. Im
Gespräch mit Susanne Bormann beschreibt er, wie ihn die Neugier
und der Wunsch starke Bilder zu kreieren immer wieder selbst ins
Risiko treibt.

Für Wolfgang Thaler zählt vor allem die Frage, wie er mit seinen
Bilder die größtmögliche emotionale Wirkung erzielen kann und im
gegenseitige Beobachten sieht er das prinzipielle Geheimnis für
gute Bilder. Wir sprechen darüber, wie wichtig ist es für einen
Kameramenschen ist eine vertrauensvolle Beziehung zu
Protagonist·innen aufzubauen, über die Zusammenarbeit mit seinem
Sohn und darüber, was es bedeutet, sich in der Arbeit mit dem
Elend der Welt auseinander zu setzen und dann in den Überfluss
zurück nach Hause zu kommen.

Ein Podcast der Deutschen Filmakademie

Podcast Homepage · Facebook · Instagram

Präsentiert von MUBI, dem kuratierten Streaming-Service, der
außergewöhnliche Kinofilme aus der ganzen Welt zu Euch nach Hause
bringt. Als Close-up-Hörer·innen könnt ihr MUBI jetzt 30 Tage
kostenlos ausprobieren: Unter mubi.com/close-up

Mehr zum Gast:

Filmografie auf www.filmportal.de

Mehr zum Host:

Susanne Bormann Instagram

Susanne Bormann Agentur

Foto: privat

Schnitt: Nicolai Ziel

Aufnahme: Cleanfeed

Musik: Martin Todsharow

Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Mirijam
Olbrich

Technische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie Niethe

Kapitel

00:00:00 Einleitung

00:03:43 Biografisches und die
„Gretchenfrage“

00:09:45 Als Kameramann der Extreme – Wonach
wählst Du Deine Projekte aus?

00:13:30 Kameraarbeit beim Dokumentarfilm

00:19:20 Die besondere Beziehung zwischen dem
Kameramenschen und den Protagonist·innen

00:31:12 Erste Kontaktaufnahme mit den
Protagonist·nnen beim Dokumentarfilm am Beispiel von „Whores’
Glory“

00:38:03 Wie geht man damit um, wenn die
untragbaren Umständen der Protagonist·innen einen emotional
mitnehmen?

00:46:30 Wie schwer ist das Zurückkommen in die
eigene Welt?

00:49:52 Der Stress, die Sexarbeit zu
filmen

00:53:40 Die Herausforderung mit extrem wenig
Licht dokumentarisches Filmmaterial zu drehen

01:02:00 Zusammenarbeit mit dem Sohn, Sebastian
Thaler

01:06:36 Was braucht man neben Talent, um als
Kameramensch bestehen zu können?

01:10:41 Wie wägt man die Verantwortung
gegenüber der Familie mit dem Risiko beim Drehen in
„abenteuerlichen“ Situationen ab?

01:27:23 Wirken sich die Extreme, in denen sich
Deine Protagonist·innen befinden (z.B. bei „Am Limit“,„ Working
Men‘s Death“) auch auf Deine eigene Risikobereitschaft aus?

01:37:54 Was hilft, diese Extreme während Deiner
Drehs zu verarbeiten und wie verändert sich der Blick auf die
Welt?

01:40:47 Über den Castingprozess im
Dokumentarfilm und warum Ton und Kamera hier ein extrem
eingespieltes Team sein müssen

01:49:35 wie man teilweise im „Blindflug“, mit
viel Wartezeit, besondere Momente einfängt und als Kameramensch
beim Dokumentarfilm zum Autoren wird

01:59:57 Arbeit unter verschiedenen
Regiehandschriften wie z.B. beim oscarnominierten Debütfilm
„Theeb“

02:08:26 Arbeit mit Ullrich Seidel – wie
entstehen die tableauartigen Bilder und grenzüberschreitende
Momente?

02:30:12 Was möchtest Du jungen Kameramenschen
mit auf den Weg geben?
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„Kameramann Wolfgang Thaler & Susanne Bormann — Folge 4“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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