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031: Die sechs Wege des Yoga

031: Die sechs Wege des Yoga

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Wenn dir jemand von Yoga erzählt hast du wahrscheinlich, so wie
die meisten, direkt die Asanas, also „Turnübungen“ im Kopf. Yoga
ist allerdings viel mehr. In den verschiedenen Podcast Folgen und
auch im Blog habe ich ja schon viel aus meiner Yogalehrer
Ausbildung berichtet.

Heute möchte ich mich mal mit den sechs Wegen des Yoga
beschäftigen.

Yoga ist ja ein Philosophiesystem, wodurch am Ende
Selbstverwirklichung erlangt werden soll. Und die Asanas spielen
dabei nur eine sehr kleine Rolle…

Egal welchen der sechs Wege ein Yogi für sich wählt, wichtig ist,
dass er mit Hingabe zum Göttlichen praktiziert. Und auch wenn du
nicht unbedingt die Zeit (oder Lust) hast dich in irgendwelchen
Yogaklassen wilden Verrenkungen hinzugeben kannst du trotzdem
ganz toll Yoga praktizieren.

 

Karma Yoga – Yoga des Dienens

Hier geht es darum etwas im Dienste der Gesellschaft zu tun.
Etwas tun um des Tun willens und nicht mit einer Erwartung
gekoppelt. Vom Begriff „Karma“ hast du sicher schon gehört. Wir
sammeln Karma an durch all unsere Taten, die Guten und die
weniger Guten. Bei diesem Yogaweg geht es also in erster Linie
darum zu dienen im Rahmen der eigenen Möglichkeit. Das kann auch
einfach sein der Mama beim Kochen zu helfen, ehrenamtlich etwas
zu tun oder im Supermarkt jemanden vorzulassen (natürlich ohne
eine Danke zu erwarten oder deshalb Lob zu bekommen)

Bhakti Yoga – Yoga der Hingabe

Bhakti ist meist dem Göttlichen geweiht und kann durchaus als
eine Art religiöser Weg betrachtet werden. Durch Hingabe an das
Göttliche praktizieren wir Yoga. Das geschieht durch Rituale,
Feiern, Göttergeschichten, dem Singen von Mantren oder Verehrung
von Götterbildern.

Hatha Yoga – Yoga des Körpers

Hatha Yoga umfasst all die Yogakurse zu denen wir gehen um uns
und unseren Körper zu bewegen. Jegliche Art von körperlichem Yoga
gehört hier dazu, auch wenn es nochmal die verschiedenen
Yogastile gibt in denen wir dies praktizieren können. Neben den
Asanas gehören auch Pranayama (Atemübungen), Reinigungstechniken
oder die Körperverschlüsse (Bandhas) dazu.

Jnana Yoga – Yoga des Wissens

Ich kann Yoga betreiben ohne jemals eine Asana auszuführen, zum
Beispiel durch (Selbst-) Studium und Wissen. Durch Lesen von
Büchern und der Schriften kann auch Selbstverwirkichung erreicht
werden, alles unter der Frage: „Wer bin ich?“

Raja Yoga – Yoga der Geisteskontrolle

Ein kleiner Leitfaden hierfür sind die Yogasutren des Patanjali,
von denen ich ja schon geschrieben oder darüber gesprochen habe.
Durch Konzentration, Meditation, Affirmationen soll der Geist
unter Kontrolle gebracht werden (Stichwort: Monkey Mind, der wie
ein Affe hin und her hüpft). Yogas citta vritti nirodhah = Yoga
ist das Zur-Ruhe-bringen des Geistes (laut Patanjali)

Kundalini Yoga – Yoga der Energie

Auch im Kundalini Yoga werden teilweise Asanas und verschiedene
Körperübungen trainiert, alles jedoch mit dem Hauptziel die
Kundalini (eine Art Energieschlange) zum Leben zu erwecken. Neben
den körperlichen Aufgaben zählen hier auch Atemtechniken, vor
allem Feueratem, und yogische Reinigungstechniken dazu, Mantren
und Meditationen.

 

Mehr Yoga von mir findet ihr hier:

 

Meine liebsten Yoga Hilfsmittel Teil1

Meine liebsten Yoga Hilfsmittel Teil 2

Meine Beiträge zur Yogalehrer Ausbildung (Teil 1 – Teil 2 –
Teil 3)

Der achtgliedrige Pfad des Patanjali

Die Yogasutren des Patanjali*

Hatha Yoga Pradibika*

Bhagavad Gita*

 

Auch im Podcast habe ich schon oft und viel über Yogathemen
geredet, schau doch direkt in der Liste nach: »alle Podcast
Episoden aufgelistet

 

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Der Beitrag 031: Die sechs Wege des Yoga erschien zuerst auf
Christine Raab.
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