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Irgendwas mit Afrika und Kongo

Vortrag mit Dominic Johnson

22. Mai 2018, Saarbrücken

Der britische Journalist, Buchautor und Afrikakenner Dominic
Johnson (geb.1966) ist Leiter der Auslandsredaktion von „taz. die
tageszeitung“ in Berlin. Er ist einer der wenigen in Deutschland
arbeitenden Journalisten, der in seinem Schreiben über Afrika
sowohl eine große Affinität zu den dort lebenden Menschen wie
auch gleichzeitig fundierte Sachkenntnis vermittelt, ohne dabei
zu idealisieren und zu beschönigen. Denn nicht wenige
„afrikanische Probleme” sind weniger von Europäern beeinflusst
als vielmehr hausgemacht.

Relevant waren seine Beiträge zu der Aufarbeitung der Tragödie in
Ruanda von 1994, dem Völkermord durch die Gruppe der Hutu an
Mitgliedern der Tutsi mit unfassbaren 800.000 bis 1.000.000
Opfern. In der Hutu-Miliz FDLR organisierten sich die Täter neu
und agierten zum Teil von Deutschland aus im Kongo. Dazu war er
bereits Vortragsgast der Aktion 3.Welt Saar.

Entlang seiner drei Bücher „Tatort Kongo“ (2016)
„Kongo, Kriege, Korruption und die Kunst des
Überlebens“ (2014) und „Afrika vor dem großen
Sprung“ (2011) erzählt er von einem Afrika, das viele
nicht sehen wollen. Er beschreibt entgegen den vom westlichen
Blick geprägten Prognosen die mögliche Zukunft eines Afrikas
jenseits von Massenarmut und Staatsverbrechen. Und er sieht die
afrikanische Bevölkerung als aktiv handelnde. „The future is
unwritten“ formulierte es Joe Strummer (†) von der Band The
Clash.

Oft hat man den Eindruck, dass Menschen in Europa ein
unterentwickeltes Afrika brauchen, um sich selbst als entwickelt
zu sehen. Die Aktion 3.Welt Saar setzt sich mit verschiedenen
Projekten für ein modernes und zeitgemäßes Afrikabild ein.

https://a3wsaar.de/aktion/2018-mai-irgendwas-mit-afrikaund-kongo
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„Irgendwas mit Afrika und Kongo“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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