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Cyber-Mobbing, Cyber-Stalking, Hate Speech oder das Verbreiten
von privaten Fotos und Filmen in Social Media: Die Formen von
Gewalt im digitalen Raum sind so vielfältig wie in der analogen
Welt. Es scheint sogar, dass die Hemmschwelle für
Grenzüberschreitungen und Angriffe mit der Digitalisierung
gesunken ist.

Da jede*r potenziell zum Opfer von digitaler Gewalt, aber –
wissentlich oder unwissentlich – auch zum oder zur Täter*in
werden kann, sind präventive Aufklärungsarbeit und Hilfsangebote
unerlässlich. Gleichzeitig bedarf es klarer gesetzlicher
Regelungen und einem strengen Durchgreifen beispielsweise durch
die Betreiber von Social Media Plattformen. Im Oktober 2017 trat
das sogenannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) in Kraft. Es
war eine Reaktion auf die zunehmende Verbreitung von
Hasskriminalität und anderen strafbaren Inhalten vor allem in
sozialen Netzwerken wie Facebook, YouTube und Twitter.

Ob das Gesetz in der Praxis bereits Erfolg zeigt und welche Hilfe
Betroffene von digitaler Gewalt erhalten können, diskutieren wir
in dieser Folge mit Claudia Otte von der Beratungsstelle HateAid
und Lennart Hesse-Sörnsen von der Organisation Juuuport.

Hate Aid bietet Betroffenen von digitaler Gewalt ein kostenloses
Beratungsangebot und Prozessfinanzierung an. Juuuport ist eine
bundesweite Online-Beratungsplattform für junge Menschen die
Probleme im Netz haben.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://hateaid.org/

https://www.juuuport.de/beratung
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„#18 Digitale Gewalt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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