House of Modern History Archiv
158 Episoden
56 Minuten
"Mein Zugang zur Welt war über Bücher, denn die gab es auch auf dem Dorf." Nicht verwunderlich, dass unser heutiger Gast Literaturwissenschaften und Geschichtswissenschaften studiert hat.
Wir sprechen mit Christiane Reinecke, Professorin für Neuere und Neueste europäische Geschichte an der Europa-Universität Flensburg. Ihr Zugang zur Welt war früh über Bücher, denn die gab es auch auf dem Dorf.
Christiane Reinecke ist eine der Herausgeberinnen des Inventar für Migrationsbegriffe – ein Webarchive, dass sich mit Begriffen aus der Migrationsdebatte und deren Herkunft auseinandersetzt. Also mit welchen Problemen oder Konflikten sind bestimmte Begriffe verbunden.
Und endlich sprechen wir mal mit einer Expertin über die Nutzung der Begriffe "Flüchtling" und "Geflüchtete".
Ab Minute 23 ungefähr sprechen wir über ihr Studium und ihrer Forschung. Sie forscht viel über urbane "Problemzonen" und die Auswirkungen der Darstellung von Räumen und Menschen auf diese.
Wer wissen will wie sich der Begriff de Klasse in den 1980ern ändert und warum ist bei der Folge richtig.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur & Quellen:
Twitter Account Christiane
Twitter Account Inventar für Migrationsbegriffe
Website Inventar für Migrationsbegriffe: https://www.migrationsbegriffe.de/
Gammerl, Benno: Anders Fühlen. Schwules und lesbisches Leben in der Bundesrepublik. Eine Emotionsgeschichte. Hanser, 2021.
Hall, Catherine: Lecture: The Colonial Legacy Conference: https://www.youtube.com/watch?v=v6BvcfYtRHM
Hitzer, Bettina: Krebs fühlen: Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Klett-Cotta, 2020.
Plumper, Jan: Geschichte und Gefühl: Grundlagen der Emotionsgeschichte. München: Siedler Verlag, 2012.
Reinecke, Christiane: Am Rande der Gesellschaft? Das Märkische Viertel – eine West-Berliner Großsiedlung und ihre Darstellung als urbane Problemzone, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 11 (2014) 2, S. 212‑234.
Reinecke, Christiane: Die Ungleichheit der Städte. Urbane Problemzonen im postkolonialen Frankreich und der Bundesrepublik, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2021.
Reinecke, Christiane: Grenzen der Freizügigkeit. Migrationskontrolle in Großbritannien und Deutschland, 1880-1930, München: R. Oldenbourg Verlag 2010.
Reinecke, Christiane: Into the Cold. Neighborliness, Class, and the Emotional Landscape of Urban Modernism in France and West Germany, in: Journal of Urban History (2020), doi.org/10.1177%2F0096144220931197
Wir sprechen mit Christiane Reinecke, Professorin für Neuere und Neueste europäische Geschichte an der Europa-Universität Flensburg. Ihr Zugang zur Welt war früh über Bücher, denn die gab es auch auf dem Dorf.
Christiane Reinecke ist eine der Herausgeberinnen des Inventar für Migrationsbegriffe – ein Webarchive, dass sich mit Begriffen aus der Migrationsdebatte und deren Herkunft auseinandersetzt. Also mit welchen Problemen oder Konflikten sind bestimmte Begriffe verbunden.
Und endlich sprechen wir mal mit einer Expertin über die Nutzung der Begriffe "Flüchtling" und "Geflüchtete".
Ab Minute 23 ungefähr sprechen wir über ihr Studium und ihrer Forschung. Sie forscht viel über urbane "Problemzonen" und die Auswirkungen der Darstellung von Räumen und Menschen auf diese.
Wer wissen will wie sich der Begriff de Klasse in den 1980ern ändert und warum ist bei der Folge richtig.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur & Quellen:
Twitter Account Christiane
Twitter Account Inventar für Migrationsbegriffe
Website Inventar für Migrationsbegriffe: https://www.migrationsbegriffe.de/
Gammerl, Benno: Anders Fühlen. Schwules und lesbisches Leben in der Bundesrepublik. Eine Emotionsgeschichte. Hanser, 2021.
Hall, Catherine: Lecture: The Colonial Legacy Conference: https://www.youtube.com/watch?v=v6BvcfYtRHM
Hitzer, Bettina: Krebs fühlen: Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Klett-Cotta, 2020.
Plumper, Jan: Geschichte und Gefühl: Grundlagen der Emotionsgeschichte. München: Siedler Verlag, 2012.
Reinecke, Christiane: Am Rande der Gesellschaft? Das Märkische Viertel – eine West-Berliner Großsiedlung und ihre Darstellung als urbane Problemzone, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 11 (2014) 2, S. 212‑234.
Reinecke, Christiane: Die Ungleichheit der Städte. Urbane Problemzonen im postkolonialen Frankreich und der Bundesrepublik, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2021.
Reinecke, Christiane: Grenzen der Freizügigkeit. Migrationskontrolle in Großbritannien und Deutschland, 1880-1930, München: R. Oldenbourg Verlag 2010.
Reinecke, Christiane: Into the Cold. Neighborliness, Class, and the Emotional Landscape of Urban Modernism in France and West Germany, in: Journal of Urban History (2020), doi.org/10.1177%2F0096144220931197
1 Stunde 4 Minuten
Heute sprechen wir mit Malte Thießen, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, der sich schon lange vor der Coronapandemie für Seuchen und Impfen interessiert hat. Der Grund: Wenn so etwas passiert knallt es in einer Gesellschaft und es geht an die Grundsatzfragen.
Wir sprechen mit ihm über Historiker:innen in der Öffentlichkeit, was sie beitragen können und auch sollten und wie. Außerdem über sein Buch "Auf Abstand. Eine Gesellschaftsgeschichte der Coronapandemie." aus dem Jahr 2021, der Archivierung von Quellen aus dem 21. Jahrhundert und der Grenze zwischen Fachliteratur und Populärliteratur.
Und da das Thema doch immer noch sehr aktuell ist, auch über seine Einschätzung zur Impfpflicht.
Diesmal außerdem mit Werbeblöcken für den Landschaftsverband Westphalen-Lippe, natürlich der Uni Konstanz und Jever.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur und Quellen:
Landschaftsverband Westfalen-Lippe: https://www.lwl-regionalgeschichte.de/de/institut/team/malte-thiessen/
Gänger, Stefanie & Osterhammel, Jürgen: Denkpause für Globalgeschichte. In: Merkur, 2020.
Reichardt, Sven (Hg.): Die Misstrauensgemeinschaft der "Querdenker". Die Corona-Proteste aus kultur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive. Campus, 2021.
Schlögl, Rudolf: Corona in Interaktion. Geschichte und Gesellschaft, 46. Jahrg., H. 3, Corona. Historisch-sozialwissenschaftliche Perspektiven, 2020, S. 391-403.
Thießen, Malte: Auf Abstand: Eine Gesellschaftsgeschichte der Coronapandemie, Campus, 2021.
Thießen, Malte: Gesundheit erhalten, Gesellschaft gestalten Konzepte und Praktiken der Vorsorge im 20. Jahrhundert: Eine Einführung. Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 10 (2013), S. 354-365.
Thießen, Malte: Immunity as Relativity. Historical Social Research / Historische Sozialforschung, 2021, Vol. 46, No. 4 (2021), pp. 316-338.
Thießen, Malte: Security, Society, and the State. Historical Social Research/Historische Sozialforschung, 2021, Vol. 46, No. 4, pp. 211-315.
Thießen, Malte: Zur Erinnerungskultur zum Luftkrieg und zum Kriegsende 1945: Eingebrannt ins Gedächtnis. Hamburgs Gedenken an Luftkrieg und Kriegsende 1943 bis 2005. Dölling und Galitz Verlag, München 2007.
Thießen, Malte: Zur Geschichte des Impfens: Immunisierte Gesellschaft. Impfen in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert, Göttingen 2017.
Bei der Tagesschau über Impfpflicht: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-979017.html
Wildt, Michael: Zerborstene Zeit: Deutsche Geschichte 1918 bis 1945. C. H. Beck, 2022.
Wir sprechen mit ihm über Historiker:innen in der Öffentlichkeit, was sie beitragen können und auch sollten und wie. Außerdem über sein Buch "Auf Abstand. Eine Gesellschaftsgeschichte der Coronapandemie." aus dem Jahr 2021, der Archivierung von Quellen aus dem 21. Jahrhundert und der Grenze zwischen Fachliteratur und Populärliteratur.
Und da das Thema doch immer noch sehr aktuell ist, auch über seine Einschätzung zur Impfpflicht.
Diesmal außerdem mit Werbeblöcken für den Landschaftsverband Westphalen-Lippe, natürlich der Uni Konstanz und Jever.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur und Quellen:
Landschaftsverband Westfalen-Lippe: https://www.lwl-regionalgeschichte.de/de/institut/team/malte-thiessen/
Gänger, Stefanie & Osterhammel, Jürgen: Denkpause für Globalgeschichte. In: Merkur, 2020.
Reichardt, Sven (Hg.): Die Misstrauensgemeinschaft der "Querdenker". Die Corona-Proteste aus kultur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive. Campus, 2021.
Schlögl, Rudolf: Corona in Interaktion. Geschichte und Gesellschaft, 46. Jahrg., H. 3, Corona. Historisch-sozialwissenschaftliche Perspektiven, 2020, S. 391-403.
Thießen, Malte: Auf Abstand: Eine Gesellschaftsgeschichte der Coronapandemie, Campus, 2021.
Thießen, Malte: Gesundheit erhalten, Gesellschaft gestalten Konzepte und Praktiken der Vorsorge im 20. Jahrhundert: Eine Einführung. Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 10 (2013), S. 354-365.
Thießen, Malte: Immunity as Relativity. Historical Social Research / Historische Sozialforschung, 2021, Vol. 46, No. 4 (2021), pp. 316-338.
Thießen, Malte: Security, Society, and the State. Historical Social Research/Historische Sozialforschung, 2021, Vol. 46, No. 4, pp. 211-315.
Thießen, Malte: Zur Erinnerungskultur zum Luftkrieg und zum Kriegsende 1945: Eingebrannt ins Gedächtnis. Hamburgs Gedenken an Luftkrieg und Kriegsende 1943 bis 2005. Dölling und Galitz Verlag, München 2007.
Thießen, Malte: Zur Geschichte des Impfens: Immunisierte Gesellschaft. Impfen in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert, Göttingen 2017.
Bei der Tagesschau über Impfpflicht: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-979017.html
Wildt, Michael: Zerborstene Zeit: Deutsche Geschichte 1918 bis 1945. C. H. Beck, 2022.
59 Minuten
Wir haben mit Ingrid Schierle, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Osteuropainstitut der Uni Tübingen gesprochen.
Unser Thema waren geschichtliche Narrative in den Reden Putins seit 2014. Dieser stilisiert sich immer mehr als Chefhistoriker und verfolgt eine historische Mission. Auf welche historischen Ereignisse er dabei immer wieder Bezug nimmt besprechen wir heute.
Außerdem sprechen wir darüber, wer wahrscheinlich seine Reden schreibt,; nämlich Vladimir Medinski, ebenfalls Vorsitzende der Russländischen Militärhistorischen Gesellschaft.
Auch die Situation der Medien, der geschichtlichen Aufarbeitung und der
Forschungssituation der Geisteswissenschaften besprechen wir.
Und zum Schluss reden wir auch noch über die Situation der Osteuropaforschung in Deutschland und über Unterstützung des Institut in der aktuellen Kriegssituation.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Quellen und Literatur:
Bundeszentrale für Politische Bildung: Dokumentation: Eskalation auf der Krim: https://www.bpb.de/234871/dokumentation-eskalation-auf-der-krim/
Dekoder: Überblick was ist auf der Krim passiert: https://crimea.dekoder.org/archipel
Hausmann, Guido & Penter, Tanja: Der Gebrauch der Geschichte. Osteuropa, 64. Jg., 9–10/2014, S. 35–50.
Kappeler, Andreas: Ungleiche Brüder. Russen und Ukrainer. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart, München 2017.
Kappeler, Andreas: Revisionismus und Drohungen. Vladimir Putins Text zur Einheit von Russen und Ukrainern, OSTEUROPA, 71. Jg., 7/2021, S. 67–76.
Plokhy, Serhii: The Gates of Europe: A History of Ukraine, London 2015.
Putin, Vladimir: Anschluss der Krim an Russland, Simultanüberstzung: https://www.youtube.com/watch?v=NAU1GJZBhPg
Putin, Wladimir: Archipel Krim Rede Krim 2014 März. Dekoder: https://crimea.dekoder.org/rede
Putin, Vladimir: Über die historische Einheit der Russen und der Ukrainer. Osteuropa, 71. Jahrgang, 7/2021, S. 51-66.
Schlögel, Karl: Entscheidung in Kiew. Ukrainische Lektionen, München, 2015.
Facebookgruppe "We stand with Ukraine" Uni Tübingen: https://www.facebook.com/groups/3192338294345936
Unser Thema waren geschichtliche Narrative in den Reden Putins seit 2014. Dieser stilisiert sich immer mehr als Chefhistoriker und verfolgt eine historische Mission. Auf welche historischen Ereignisse er dabei immer wieder Bezug nimmt besprechen wir heute.
Außerdem sprechen wir darüber, wer wahrscheinlich seine Reden schreibt,; nämlich Vladimir Medinski, ebenfalls Vorsitzende der Russländischen Militärhistorischen Gesellschaft.
Auch die Situation der Medien, der geschichtlichen Aufarbeitung und der
Forschungssituation der Geisteswissenschaften besprechen wir.
Und zum Schluss reden wir auch noch über die Situation der Osteuropaforschung in Deutschland und über Unterstützung des Institut in der aktuellen Kriegssituation.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Quellen und Literatur:
Bundeszentrale für Politische Bildung: Dokumentation: Eskalation auf der Krim: https://www.bpb.de/234871/dokumentation-eskalation-auf-der-krim/
Dekoder: Überblick was ist auf der Krim passiert: https://crimea.dekoder.org/archipel
Hausmann, Guido & Penter, Tanja: Der Gebrauch der Geschichte. Osteuropa, 64. Jg., 9–10/2014, S. 35–50.
Kappeler, Andreas: Ungleiche Brüder. Russen und Ukrainer. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart, München 2017.
Kappeler, Andreas: Revisionismus und Drohungen. Vladimir Putins Text zur Einheit von Russen und Ukrainern, OSTEUROPA, 71. Jg., 7/2021, S. 67–76.
Plokhy, Serhii: The Gates of Europe: A History of Ukraine, London 2015.
Putin, Vladimir: Anschluss der Krim an Russland, Simultanüberstzung: https://www.youtube.com/watch?v=NAU1GJZBhPg
Putin, Wladimir: Archipel Krim Rede Krim 2014 März. Dekoder: https://crimea.dekoder.org/rede
Putin, Vladimir: Über die historische Einheit der Russen und der Ukrainer. Osteuropa, 71. Jahrgang, 7/2021, S. 51-66.
Schlögel, Karl: Entscheidung in Kiew. Ukrainische Lektionen, München, 2015.
Facebookgruppe "We stand with Ukraine" Uni Tübingen: https://www.facebook.com/groups/3192338294345936
48 Minuten
Wir sprechen mit Manuel unter anderem Archivar aus Kusterdingen über mögliche Quellen immer wieder.
Heute hat er uns einige Gerichtsquellen, genauer gesagt Fälle die vor einem Ruggericht in Kusterdingen Verhandelt wurden im 18. Jhdt. mitgebracht.
Und ja, das ganze ist spannender als gedacht.
Zum Beispiel ein Fall in dem 3 Kinder Eier und Kartoffeln geklaut haben und zubereitet. Oder ein Bauer der eine Frau auspeitscht, weil sie seine Frau beleidigt haben soll.
Was können uns solche Quellen sagen? Was erfahren wir über solche Quellen über die Gesellschaft aussagen. Welche Strafen gab es? Welche haben die Ehre verletzt? Wie wurde darauf regiert?
Außerdem sprechen wir über den Unterschied der Frühen Neuzeit und der Moderne.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur:
Beck, Rainer: Mäuselmacher. Oder die Imagination des Bösen. C. H. Beck, 2012.
Ginzburg, Carlo: Der Käse und die Würmer. Wagenbach, 2020.
Roper, Lyndal: Oedipus and the Devil. Witchcraft, Religion and Sexuality in Early Modern Europe. Routledge, 1994.
Rossmann, Dirk: Der neunte Arm des Oktopus. Lübbe, 2020.
Heute hat er uns einige Gerichtsquellen, genauer gesagt Fälle die vor einem Ruggericht in Kusterdingen Verhandelt wurden im 18. Jhdt. mitgebracht.
Und ja, das ganze ist spannender als gedacht.
Zum Beispiel ein Fall in dem 3 Kinder Eier und Kartoffeln geklaut haben und zubereitet. Oder ein Bauer der eine Frau auspeitscht, weil sie seine Frau beleidigt haben soll.
Was können uns solche Quellen sagen? Was erfahren wir über solche Quellen über die Gesellschaft aussagen. Welche Strafen gab es? Welche haben die Ehre verletzt? Wie wurde darauf regiert?
Außerdem sprechen wir über den Unterschied der Frühen Neuzeit und der Moderne.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur:
Beck, Rainer: Mäuselmacher. Oder die Imagination des Bösen. C. H. Beck, 2012.
Ginzburg, Carlo: Der Käse und die Würmer. Wagenbach, 2020.
Roper, Lyndal: Oedipus and the Devil. Witchcraft, Religion and Sexuality in Early Modern Europe. Routledge, 1994.
Rossmann, Dirk: Der neunte Arm des Oktopus. Lübbe, 2020.
59 Minuten
Wir haben wieder einen Gast diese Woche: Daniel Bellingradt, Juniorprofessor für Buchwissenschaften und im Sommersemester 2022 an der LMU München.
Wir haben zum einen mit ihm über die Bedingungen im wissenschaftlichen System gesprochen und warum keiner unter diesen Bedingungen in der Wissenschaft arbeiten möchte, wie wir sie jetzt haben.
Ab Minute 18 sprechen wir dann über die Buchwissenschaft. Was untersucht die Buchwissenschaft? Wo kann man das studieren? Und was ist überhaupt ein Buch?
Außerdem haben wir über globale Wirtschaftsströme und Materialflüsse gesprochen, die über die Materialitätsperspektive sichtbar wird.
Hierbei haben wir auch über Recyceln und Verpackungspapier in der frühen Neuzeit gesprochen.
Gegen Ende haben wir noch über öffentliche Geschichtsvermittlung und living history unterhalten, am Beispiel der von Daniel Bellingradt und Claudia Heißes App Hidden Cities Hamburg.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur und Quellen:
Biographie und Publikationen Daniel Bellnigradt: https://buchwissenschaft.phil.fau.de/institut/teammitglieder/daniel-bellingradt/
Twitteraccount Daniel Bellingradt: https://twitter.com/dbellingradt?s=11
Bellingradt, Daniel: Flugpublizistik und Öffentlichkeit um 1700. Dynamiken, Akteure und Strukturen im urbanen Raum des Alten Reiches. Franz Steiner Verlag, 2010.
Bellingradt, Daniel: Vernetzte Papiermärkte. Einblicke in den Amsterdamer Handel mit Papier im 18. Jahrhundert. Herbert von Halem Verlag, 2020: https://www.halem-verlag.de/vernetzte-papiermaerkte/
Bellingradt, Daniel & Rospocher, Massimo: A History of Early Modern Communication: German and Italian Historiographical Perspective. 2019.
Interview mit Daniel Bellingradt: Digitales statt Gedrucktes? Die Geschichte von papierner Kommunikation ist noch lange nicht vorbei: https://www.medienkorrespondenz.de/leitartikel/artikel/bartels-betrachtungen-34.html
Behringer, Wolfgang: Der große Aufbruch: Globalgeschichte der frühen Neuzeit. C. H. Beck, 2021.
Blair, Ann; Duguid, Paul, Goeing, Anja-Silvia & Grafton, Anthony (eds): Information: A Historical Companion. Princeton University Press, 2021.
Dover, Paul: The Information Revolution in Early Modern Europe. Cambridge University Press, 2021. https://www.cambridge.org/core/books/abs/information-revolution-in-early-modern-europe/information-revolution-in-early-modern-europe/0477E1905B82F8EE33AE2AAA97627E7F
Friedrich, Susanne; Brendecke, Arndt & Friedrich, Markus: Information in der Frühen Neuzeit. Status, Bestände, Strategien. Münster 2008.
Bösch, Frank: Mediengeschichte: Vom asiatischen Buchdruck zum Computer. Campus Verlag, 2011.
Projekt Hidden cities: https://hiddencities.eu
Howsam, Leslie: Old Books & New Histories. An Orientation to Studies in Book and Print Culture. Poket, 2006.
Hidden Cities Hamburg: https://hiddencities.eu/hamburg/
Schlögl, Rudolf: Anwesende und Abwesende. Grundriss für eine Gesellschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit. Konstanz, 2014.
Terra X Sendung: Ein Tag in Köln, mit Daniel Bellingradt: https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/ein-tag-in-koeln-100.html
Wir haben zum einen mit ihm über die Bedingungen im wissenschaftlichen System gesprochen und warum keiner unter diesen Bedingungen in der Wissenschaft arbeiten möchte, wie wir sie jetzt haben.
Ab Minute 18 sprechen wir dann über die Buchwissenschaft. Was untersucht die Buchwissenschaft? Wo kann man das studieren? Und was ist überhaupt ein Buch?
Außerdem haben wir über globale Wirtschaftsströme und Materialflüsse gesprochen, die über die Materialitätsperspektive sichtbar wird.
Hierbei haben wir auch über Recyceln und Verpackungspapier in der frühen Neuzeit gesprochen.
Gegen Ende haben wir noch über öffentliche Geschichtsvermittlung und living history unterhalten, am Beispiel der von Daniel Bellingradt und Claudia Heißes App Hidden Cities Hamburg.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur und Quellen:
Biographie und Publikationen Daniel Bellnigradt: https://buchwissenschaft.phil.fau.de/institut/teammitglieder/daniel-bellingradt/
Twitteraccount Daniel Bellingradt: https://twitter.com/dbellingradt?s=11
Bellingradt, Daniel: Flugpublizistik und Öffentlichkeit um 1700. Dynamiken, Akteure und Strukturen im urbanen Raum des Alten Reiches. Franz Steiner Verlag, 2010.
Bellingradt, Daniel: Vernetzte Papiermärkte. Einblicke in den Amsterdamer Handel mit Papier im 18. Jahrhundert. Herbert von Halem Verlag, 2020: https://www.halem-verlag.de/vernetzte-papiermaerkte/
Bellingradt, Daniel & Rospocher, Massimo: A History of Early Modern Communication: German and Italian Historiographical Perspective. 2019.
Interview mit Daniel Bellingradt: Digitales statt Gedrucktes? Die Geschichte von papierner Kommunikation ist noch lange nicht vorbei: https://www.medienkorrespondenz.de/leitartikel/artikel/bartels-betrachtungen-34.html
Behringer, Wolfgang: Der große Aufbruch: Globalgeschichte der frühen Neuzeit. C. H. Beck, 2021.
Blair, Ann; Duguid, Paul, Goeing, Anja-Silvia & Grafton, Anthony (eds): Information: A Historical Companion. Princeton University Press, 2021.
Dover, Paul: The Information Revolution in Early Modern Europe. Cambridge University Press, 2021. https://www.cambridge.org/core/books/abs/information-revolution-in-early-modern-europe/information-revolution-in-early-modern-europe/0477E1905B82F8EE33AE2AAA97627E7F
Friedrich, Susanne; Brendecke, Arndt & Friedrich, Markus: Information in der Frühen Neuzeit. Status, Bestände, Strategien. Münster 2008.
Bösch, Frank: Mediengeschichte: Vom asiatischen Buchdruck zum Computer. Campus Verlag, 2011.
Projekt Hidden cities: https://hiddencities.eu
Howsam, Leslie: Old Books & New Histories. An Orientation to Studies in Book and Print Culture. Poket, 2006.
Hidden Cities Hamburg: https://hiddencities.eu/hamburg/
Schlögl, Rudolf: Anwesende und Abwesende. Grundriss für eine Gesellschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit. Konstanz, 2014.
Terra X Sendung: Ein Tag in Köln, mit Daniel Bellingradt: https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/ein-tag-in-koeln-100.html
39 Minuten
Wir sprechen heute über Gastarbeiter:innen in der BRD und haben uns hier auf das Abkommen mit der Türkei fokussiert. Wir beginnen und sprechen über die Vorauswahl in der Türkei. Wie konnten sich Menschen bewerben? Nach welchen Kriterien wurde ausgesucht?
Auch die Reise in die BRD schauen wir uns an und hier auch ganz besonders das Bild in der Öffentlichkeit So wurde das Wort "Transportleiter" durch das Wort "Reiseleiter" ausgetauscht um einen Vergleich mit Nazi-Deutschland zu verhindern.
Außerdem sprechen wir über Essen, Wohnbedingungen, Momente der Solidarität und Freundschaft, ob Deutschland nun Einwanderungsland war, der Mythos der Integration durch Fußball und vieles mehr.
Hausarbeitsthemen heute auch inklusive und for free.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur und Quellen:
Zitat im Titel: Vorwort zu dem Buch «Siamo italiani – Die Italiener. Gespräche mit italienischen Arbeitern in der Schweiz» von Alexander J. Seiler, Zürich: EVZ 1965.
Aybek, Can M.: Politics, Symbolics and Facts: Migration Policies and Family Migration from Turkey to Germany. PERCEPTIONS, Summer 2012, Vol. XVII, Nr. 2, pp. 37-59.
Baumann, Ansbert: Mehr Integration? Fußball und Arbeitsmigranten in der Bundesrepublik Deutschland 1955 bis 1973. Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 2022: https://doi.org/10.1515/vfzg-2022-0003
Bundeszentrale für politische Bildung: Vor 60 Jahren: Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei, BpB, 2021: https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/342651/vor-60-jahren-anwerbeabkommen-zwischen-der-bundesrepublik-deutschland-und-der-tuerkei/
Dejung, Christof: Oral History und kollektives Gedächtnis. Für eine sozialhistorische Erweiterung der Erinnerungsgeschichte. Geschichte und Gesellschaft 34, 2008, S. 96-115.
Dunsworth, Edward: Book Review of Miller, Jennifer A.: Turkish Guest Workers in Germany: Hidden Lives and Contested Borders, 1960s to 1980s. Global Labour Journal, 1019 10(1), pp. 95-97.
Faist, Thomas: Social Citizenship for Whom? Young Turks in Germany and Mexican Americans in the United States, Avebury, Aldershot, 1995.
Hunn, Karin: „Nächstes Jahr kehren wir zurück…“ Die Geschichte der türkischen „Gastarbeiter“ in der Bundesrepublik. Göttingen, 2005.
Mattes, Monika: „Gastarbeiterinnen“ in der Bundesrepublik. Anwerbepolitik, Migration und Geschlecht in den 50er bis 70er Jahren, Frankfurt a. Main, 2005.
Miller, Jennifer A.: Turkish Guest Worker in Germany. Hidden Lives and Contested Borders 1960s to 1980s. Toronto, 2018.
Philip, Martin: Guest or Temporary Foreign Worker Programs. In: Handbook of the Economics of International Migration, Vol. 1A, Elsevier B. V. 2015, Chapter 14, S. 717-771.
Severein-Barboutie, Bettina: Multiple Deutungen und Funktionen. Die organisierte Reise ausländischer Arbeitskräfte in die Bundesrepublik Deutschland (1950er-1970er Jahre) Geschichte und Gesellschaft, Vol. 44 No. 2, 2018, pp. 223-249.
Soehn, Janina: Immigrant Settlement Structures in Germany: General Patterns and Urban Levels of Concentration of Major Groups. Urban Studies, 2009.
Topp, Sascha: Medical selection in the recruitment of migrant workers („Gastarbeiter“) in: Ilkiliç, Ilhan; Ertin, Hakan; Brömer, Rainer & Zeeb Hajo (Eds.): Health, Culture and the Human Body. Epidemology, Ethics and History of Medicine, Perspectives from Turkey and Central Europe. Pp. 19-38.
Vierra, Sarah Thomson: Turkish Germans in the Federal Republic of Germany. Immigration, Space, and Belonging, 1961-1990. Cham: Springer International Publishing, 2018.
Walraff, Günther: Ganz unten. KiWi, 1985.
Auch die Reise in die BRD schauen wir uns an und hier auch ganz besonders das Bild in der Öffentlichkeit So wurde das Wort "Transportleiter" durch das Wort "Reiseleiter" ausgetauscht um einen Vergleich mit Nazi-Deutschland zu verhindern.
Außerdem sprechen wir über Essen, Wohnbedingungen, Momente der Solidarität und Freundschaft, ob Deutschland nun Einwanderungsland war, der Mythos der Integration durch Fußball und vieles mehr.
Hausarbeitsthemen heute auch inklusive und for free.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur und Quellen:
Zitat im Titel: Vorwort zu dem Buch «Siamo italiani – Die Italiener. Gespräche mit italienischen Arbeitern in der Schweiz» von Alexander J. Seiler, Zürich: EVZ 1965.
Aybek, Can M.: Politics, Symbolics and Facts: Migration Policies and Family Migration from Turkey to Germany. PERCEPTIONS, Summer 2012, Vol. XVII, Nr. 2, pp. 37-59.
Baumann, Ansbert: Mehr Integration? Fußball und Arbeitsmigranten in der Bundesrepublik Deutschland 1955 bis 1973. Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 2022: https://doi.org/10.1515/vfzg-2022-0003
Bundeszentrale für politische Bildung: Vor 60 Jahren: Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei, BpB, 2021: https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/342651/vor-60-jahren-anwerbeabkommen-zwischen-der-bundesrepublik-deutschland-und-der-tuerkei/
Dejung, Christof: Oral History und kollektives Gedächtnis. Für eine sozialhistorische Erweiterung der Erinnerungsgeschichte. Geschichte und Gesellschaft 34, 2008, S. 96-115.
Dunsworth, Edward: Book Review of Miller, Jennifer A.: Turkish Guest Workers in Germany: Hidden Lives and Contested Borders, 1960s to 1980s. Global Labour Journal, 1019 10(1), pp. 95-97.
Faist, Thomas: Social Citizenship for Whom? Young Turks in Germany and Mexican Americans in the United States, Avebury, Aldershot, 1995.
Hunn, Karin: „Nächstes Jahr kehren wir zurück…“ Die Geschichte der türkischen „Gastarbeiter“ in der Bundesrepublik. Göttingen, 2005.
Mattes, Monika: „Gastarbeiterinnen“ in der Bundesrepublik. Anwerbepolitik, Migration und Geschlecht in den 50er bis 70er Jahren, Frankfurt a. Main, 2005.
Miller, Jennifer A.: Turkish Guest Worker in Germany. Hidden Lives and Contested Borders 1960s to 1980s. Toronto, 2018.
Philip, Martin: Guest or Temporary Foreign Worker Programs. In: Handbook of the Economics of International Migration, Vol. 1A, Elsevier B. V. 2015, Chapter 14, S. 717-771.
Severein-Barboutie, Bettina: Multiple Deutungen und Funktionen. Die organisierte Reise ausländischer Arbeitskräfte in die Bundesrepublik Deutschland (1950er-1970er Jahre) Geschichte und Gesellschaft, Vol. 44 No. 2, 2018, pp. 223-249.
Soehn, Janina: Immigrant Settlement Structures in Germany: General Patterns and Urban Levels of Concentration of Major Groups. Urban Studies, 2009.
Topp, Sascha: Medical selection in the recruitment of migrant workers („Gastarbeiter“) in: Ilkiliç, Ilhan; Ertin, Hakan; Brömer, Rainer & Zeeb Hajo (Eds.): Health, Culture and the Human Body. Epidemology, Ethics and History of Medicine, Perspectives from Turkey and Central Europe. Pp. 19-38.
Vierra, Sarah Thomson: Turkish Germans in the Federal Republic of Germany. Immigration, Space, and Belonging, 1961-1990. Cham: Springer International Publishing, 2018.
Walraff, Günther: Ganz unten. KiWi, 1985.
49 Minuten
Um über das Konstrukt Staatenlosigkeit oder statelessness sprechen zu können, haben wir erst einmal über Nationalstaaten, Bürgerschaft, Teilhabe und das internationale Staatssystem gesprochen. Wir klären erst einmal Dinge wie was einen Staat überhaupt ausmacht.
Als die Imperien zerfallen und Souveränitäten neu geklärt werden müssen kommt die Kategorie Staatenlosigkeit auf. Eine rechtliche Definition gibt es dann in den 1950ern.
Was bedeutet das konkret für Menschen? Wie setzen Staaten dies als Machtinstrument ein? Das könnt ihr euch in der heutigen Folge anhören.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur und Quellen:
Agier, Michel: Forced migration and asylum: stateless citizens today. In: Cédric Audebert & Mohamed Kamel Doraï (eds): Migration in a Globalised World. New Research ISseus and Prospects. 183-190.
Anderson, Benedict: Imagined Communities: Reflections on the Origins and Spread of Nationalism. Verso, 1983.
Angster, Julia; Gosewinkel, Dieter. Gusy, Christoph: Staatsbürgerschaft im 19. Jahrhundert. Mohr Siebeck, 2019.
Burki, Talha: Statelessness in the COVID-19 pandemic. World Report Vol 397 April 24, 2021.
Colley, Linda: The Gun, the Ship, and the Pen: Warfare, Constitutions, and the Making of the Modern World. Liveright, 2021.
Deutschlandfunkkultur, 2021: https://www.deutschlandfunkkultur.de/staatenlos-leben-in-deutschland-100.html
Eliassi, Barzoo: Statelessness in a World of Nation-States (2016) 42 Journal of Ethnic and Migration Studies.
Ferrer, Ada: Haiti, Free Soil, and Antislavery in the Revolutionary Atlantic. The American Historical Review. Vol. 117, No. 1, 2012, S. 40-66.
Kingston, Lindsey: Statelessness as a Lack of Functioning Citizenship (2014) 19 Tilburg Law Review.
Lawrence, Benjamin N. & Stevens, Jaqueline (eds): Citizenship in Question. Evidentiary Birthright and Statelessness. Duke University Press, 2017.
Mau, Steffen: Sortiermaschinen: Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert. CH Beck, 2021.
McGee, Thomas: The Stateless Kurds of Syria (2014) 19 Tilburg Law Review 171.
Nicholls, David: Haiti: Race, Slavery and Independence (1804-1825). In: Archer, Léonie. Slavery : And Other Forms of Unfree Labour, Taylor & Francis Group, 1988.
Razac, Olivier: Politische Geschichte des Stacheldraht. Prärie, Schützengraben, Lager. Berlin: Diaphanes Verlag, 2003.
Sköld, Nannie: Mapping a Sociology of Statelessness. Tilburg Law Review. Journal of International and European Law, 2019, 24(2), S. 217-223.
Siegelberg, Mira L.: Statelessness. A Modern History. Harvard University Press, 2021.
Vlieks, Caia; Ballin, Ernst Hirsch & Recalde Vela, María José: Solving statelessness: Interpreting the right to nationality. Netherlands Quarterly of Human Rights 35(3), 2017, S. 158-179.
Werner, Christine: Staatenlosigkeit. Ein Leben ohne Pass in Deutschland.
Als die Imperien zerfallen und Souveränitäten neu geklärt werden müssen kommt die Kategorie Staatenlosigkeit auf. Eine rechtliche Definition gibt es dann in den 1950ern.
Was bedeutet das konkret für Menschen? Wie setzen Staaten dies als Machtinstrument ein? Das könnt ihr euch in der heutigen Folge anhören.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur und Quellen:
Agier, Michel: Forced migration and asylum: stateless citizens today. In: Cédric Audebert & Mohamed Kamel Doraï (eds): Migration in a Globalised World. New Research ISseus and Prospects. 183-190.
Anderson, Benedict: Imagined Communities: Reflections on the Origins and Spread of Nationalism. Verso, 1983.
Angster, Julia; Gosewinkel, Dieter. Gusy, Christoph: Staatsbürgerschaft im 19. Jahrhundert. Mohr Siebeck, 2019.
Burki, Talha: Statelessness in the COVID-19 pandemic. World Report Vol 397 April 24, 2021.
Colley, Linda: The Gun, the Ship, and the Pen: Warfare, Constitutions, and the Making of the Modern World. Liveright, 2021.
Deutschlandfunkkultur, 2021: https://www.deutschlandfunkkultur.de/staatenlos-leben-in-deutschland-100.html
Eliassi, Barzoo: Statelessness in a World of Nation-States (2016) 42 Journal of Ethnic and Migration Studies.
Ferrer, Ada: Haiti, Free Soil, and Antislavery in the Revolutionary Atlantic. The American Historical Review. Vol. 117, No. 1, 2012, S. 40-66.
Kingston, Lindsey: Statelessness as a Lack of Functioning Citizenship (2014) 19 Tilburg Law Review.
Lawrence, Benjamin N. & Stevens, Jaqueline (eds): Citizenship in Question. Evidentiary Birthright and Statelessness. Duke University Press, 2017.
Mau, Steffen: Sortiermaschinen: Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert. CH Beck, 2021.
McGee, Thomas: The Stateless Kurds of Syria (2014) 19 Tilburg Law Review 171.
Nicholls, David: Haiti: Race, Slavery and Independence (1804-1825). In: Archer, Léonie. Slavery : And Other Forms of Unfree Labour, Taylor & Francis Group, 1988.
Razac, Olivier: Politische Geschichte des Stacheldraht. Prärie, Schützengraben, Lager. Berlin: Diaphanes Verlag, 2003.
Sköld, Nannie: Mapping a Sociology of Statelessness. Tilburg Law Review. Journal of International and European Law, 2019, 24(2), S. 217-223.
Siegelberg, Mira L.: Statelessness. A Modern History. Harvard University Press, 2021.
Vlieks, Caia; Ballin, Ernst Hirsch & Recalde Vela, María José: Solving statelessness: Interpreting the right to nationality. Netherlands Quarterly of Human Rights 35(3), 2017, S. 158-179.
Werner, Christine: Staatenlosigkeit. Ein Leben ohne Pass in Deutschland.
38 Minuten
Wir sprechen mit Helen Roche Associate Professorin an der Durham Univeresity. Wir sprechen viel über ihr erst relativ kürzlich erschienenes Buch und die Napolas, Elite Schulen im Dritten Reich. Was waren die Napolas? Was gab es noch für andere Schulen im Dritten Reich? Und wie war die internationale Verknüpfung der Napolas?
Aber auch über Alltagsgeschichte, Mikrogeschichte, Geschichte der Kindheit und Jugend oder wie man mit Schwierigkeiten im Zusammenhang mit den Quellen umgeht: Übersetzungen, Zeitzeug:innen und so weiter. Auch reden wir über Frage ob die Zurückhaltung für die Nutzung von Zeitzeug:inneninterviews ein Spezifikum der deutschen Geschichtswissenschaft ist.
Auch wie ihre persönlichen Erfahrungen bei ihrer Forschung helfen erfahrt ihr in der heutigen Folge.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Quellen und Literatur:
Helen Roche: https://helenroche.com
Blee, Kathleen M.: The Women of the Klan. Racism and Gender in the 1920s. VCU, 1991.
Clifford, Rebecca: Survivors. Children's Lives After the Holocaust. Yale University Press, 2020.
Roche, Helen: The Third Reich’s Elite Schools: A History of the Napolas. 2021.
Roche, Helen: Surviving "Stunde Null": Narrating the Fate of Nazi Elite-School Pupils during the Collapse of the Third Reich. German History, Vol 33, No 4, 2015, S. 570-587: https://academic.oup.com/gh/article/33/4/570/2355321
Sabrow, Martin & Frei, Norbert (Hrsg.): Die Geburt des Zeitzeugen nach 1945. Geschichte der Gegenwart Band 4/14, Wallstein, 2012.
Yow, Valerie: Do I Like Them Too Much?: Effects of the Oral History Interview on the Interviewer and Vice-Versa. Oral History Review 24/1, 1997, S. 55-79.
Aber auch über Alltagsgeschichte, Mikrogeschichte, Geschichte der Kindheit und Jugend oder wie man mit Schwierigkeiten im Zusammenhang mit den Quellen umgeht: Übersetzungen, Zeitzeug:innen und so weiter. Auch reden wir über Frage ob die Zurückhaltung für die Nutzung von Zeitzeug:inneninterviews ein Spezifikum der deutschen Geschichtswissenschaft ist.
Auch wie ihre persönlichen Erfahrungen bei ihrer Forschung helfen erfahrt ihr in der heutigen Folge.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Quellen und Literatur:
Helen Roche: https://helenroche.com
Blee, Kathleen M.: The Women of the Klan. Racism and Gender in the 1920s. VCU, 1991.
Clifford, Rebecca: Survivors. Children's Lives After the Holocaust. Yale University Press, 2020.
Roche, Helen: The Third Reich’s Elite Schools: A History of the Napolas. 2021.
Roche, Helen: Surviving "Stunde Null": Narrating the Fate of Nazi Elite-School Pupils during the Collapse of the Third Reich. German History, Vol 33, No 4, 2015, S. 570-587: https://academic.oup.com/gh/article/33/4/570/2355321
Sabrow, Martin & Frei, Norbert (Hrsg.): Die Geburt des Zeitzeugen nach 1945. Geschichte der Gegenwart Band 4/14, Wallstein, 2012.
Yow, Valerie: Do I Like Them Too Much?: Effects of the Oral History Interview on the Interviewer and Vice-Versa. Oral History Review 24/1, 1997, S. 55-79.
58 Minuten
Michaela Dempf arbeitet im Museum Ulm. Wir haben mit ihr hauptsächlich über ihr dortiges Projekt – Aufarbeitung der Bestände aus kolonialem Kontext im Museum Ulm – gesprochen. Im Podcast haben wir schon theoretisch über Restitution und den Umgang mit Objekten aus der Kolonialzeit gesprochen. Michaela erzählt heute wie das praktisch funktioniert. Rund 200 Objekte aus dem Museum schaut sie sich dafür an und forscht zu deren Herkunft. Wie es nach der Provenienzforschung weitergeht, was ihr Lieblingsobjekt ist und was die Scheible Krippe ist, könnt ihr euch hier anhören.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Quellen und Verweise:
Museum Ulm: https://museumulm.de
Deutsche Digitale Bibliothek (DDB): https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/
Bild Artikel zur Scheible Krippe: https://www.bild.de/bild-plus/news/inland/news-inland/heilige-drei-koenige-aus-krippe-verbannt-dekan-findet-melchior-darstellung-rassi-73300640,view=conversionToLogin.bild.html
Frankfurter Allgemeine: Krippenfiguren aus Ulmer Münster kommen ins Museum: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/krippenfiguren-aus-muenster-in-ulm-kommen-ins-museum-17516922.html
SWR aktuell: Ausstellung über umstrittene Weihnachtskrippe in Ulm verschiebt sich: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/debatte-ulmer-weihnachtskrippe-mit-melchior-100.html
Habermalz, Chrstiane: Geraubte Kulturgüter. Baden-Württemberg gibt Witbooi-Bibel an Namibia zurück. Deutschlandfunk Kultur, 2019. https://www.deutschlandfunkkultur.de/geraubte-kulturgueter-baden-wuerttemberg-gibt-witbooi-bibel-100.html
Linden-Museum Stuttgart. Staatliches Museum für Völkerkunde: https://www.lindenmuseum.de/
Mehr zur Restitutionsstrategie von Baden-Württemberg: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/325-millionen-euro-fuer-aufarbeitung-der-kolonialgeschichte/
Stellungnahme Restitution des Linden-Museum Stuttgart: https://www.lindenmuseum.de/ueber-uns/stellungnahme-restitution-1
Twitter Account "Das kontaminierte Museum": https://twitter.com/museum_das?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Eauthor
Mehr zu Fördermittel und dem Beschluss im Bundestag zu NS-Raubgut: Drucksache 19/15283: 19.11.2019: https://dserver.bundestag.de/btd/19/152/1915283.pdf
Weiterführende Literatur zum Thema Resitution:
Schönberger, Sophie: Was soll zurück?: Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der Nostalgie. Beck, 2021.
Savoy, Bénédicte: Afrikas Kampf um seine Kunst. Geschichte einer Postkolonialen Niederlage. C.H. Beck, 2018.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Quellen und Verweise:
Museum Ulm: https://museumulm.de
Deutsche Digitale Bibliothek (DDB): https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/
Bild Artikel zur Scheible Krippe: https://www.bild.de/bild-plus/news/inland/news-inland/heilige-drei-koenige-aus-krippe-verbannt-dekan-findet-melchior-darstellung-rassi-73300640,view=conversionToLogin.bild.html
Frankfurter Allgemeine: Krippenfiguren aus Ulmer Münster kommen ins Museum: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/krippenfiguren-aus-muenster-in-ulm-kommen-ins-museum-17516922.html
SWR aktuell: Ausstellung über umstrittene Weihnachtskrippe in Ulm verschiebt sich: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/debatte-ulmer-weihnachtskrippe-mit-melchior-100.html
Habermalz, Chrstiane: Geraubte Kulturgüter. Baden-Württemberg gibt Witbooi-Bibel an Namibia zurück. Deutschlandfunk Kultur, 2019. https://www.deutschlandfunkkultur.de/geraubte-kulturgueter-baden-wuerttemberg-gibt-witbooi-bibel-100.html
Linden-Museum Stuttgart. Staatliches Museum für Völkerkunde: https://www.lindenmuseum.de/
Mehr zur Restitutionsstrategie von Baden-Württemberg: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/325-millionen-euro-fuer-aufarbeitung-der-kolonialgeschichte/
Stellungnahme Restitution des Linden-Museum Stuttgart: https://www.lindenmuseum.de/ueber-uns/stellungnahme-restitution-1
Twitter Account "Das kontaminierte Museum": https://twitter.com/museum_das?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Eauthor
Mehr zu Fördermittel und dem Beschluss im Bundestag zu NS-Raubgut: Drucksache 19/15283: 19.11.2019: https://dserver.bundestag.de/btd/19/152/1915283.pdf
Weiterführende Literatur zum Thema Resitution:
Schönberger, Sophie: Was soll zurück?: Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der Nostalgie. Beck, 2021.
Savoy, Bénédicte: Afrikas Kampf um seine Kunst. Geschichte einer Postkolonialen Niederlage. C.H. Beck, 2018.
39 Minuten
bell hooks hat sich viel mit Unterdrückung und der tripple oppression, also Rassismus, Sexismus und Klassismus auseinandergesetzt.
Wir sprechen über einen Text von ihr. In dem geht es um Theorie und dessen Nutzen.
bell hooks, die immer aus einer sehr persönlichen Sicht schrieb, beschreibt in dem Artikel wie Theorie für sie ein Ort der Heilung war.
Und es wird auch sehr persönlich bei uns heute: Senta erzählt wie heilend und hilfreich Theorie für sie in der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit war.
Und Chris fängt an zu singen.
bell Hooks kritisiert das Theorie oft spaltet. Aber was kann Theorie leisten? Wie wichtig ist sie? Was bedeutete sie für bell hooks?
Darüber sprechen wir in dieser Folge.
Bewertet uns gerne mit 5 Sternen bei Spotify.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur:
Alexander, Michelle: The New Jim Crow (The New Jim Crow: Mass Incarceration in the Age of Colorblindness). The New Press, 2010.
DuBois, W.E.B.: Souls of Black Folks. Chicago, 1903.
hooks, bell: Belonging. A Culture of Place. 1990
hooks, bell: Beyoncé's Lemonade is capitalist money-making at its best. The Guardian, 2016.
hooks, bell: Teaching to Transgress, 1994. Kapitel 5: Theory as Liberatory Practice: http://www.uwyo.edu/aded5050/5050unit12/theory%20as%20liberatory%20prac.pdf
hooks, bell: Where we stand. Class matters. Routledge, 2000.
Wir sprechen über einen Text von ihr. In dem geht es um Theorie und dessen Nutzen.
bell hooks, die immer aus einer sehr persönlichen Sicht schrieb, beschreibt in dem Artikel wie Theorie für sie ein Ort der Heilung war.
Und es wird auch sehr persönlich bei uns heute: Senta erzählt wie heilend und hilfreich Theorie für sie in der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit war.
Und Chris fängt an zu singen.
bell Hooks kritisiert das Theorie oft spaltet. Aber was kann Theorie leisten? Wie wichtig ist sie? Was bedeutete sie für bell hooks?
Darüber sprechen wir in dieser Folge.
Bewertet uns gerne mit 5 Sternen bei Spotify.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur:
Alexander, Michelle: The New Jim Crow (The New Jim Crow: Mass Incarceration in the Age of Colorblindness). The New Press, 2010.
DuBois, W.E.B.: Souls of Black Folks. Chicago, 1903.
hooks, bell: Belonging. A Culture of Place. 1990
hooks, bell: Beyoncé's Lemonade is capitalist money-making at its best. The Guardian, 2016.
hooks, bell: Teaching to Transgress, 1994. Kapitel 5: Theory as Liberatory Practice: http://www.uwyo.edu/aded5050/5050unit12/theory%20as%20liberatory%20prac.pdf
hooks, bell: Where we stand. Class matters. Routledge, 2000.
41 Minuten
Wir sprechen über Sentas Masterarbeit. Wie schwer ihr Kritik manchmal fällt und was sie für Kritik auf ihr Proposal bekommen hat.
Auch inhaltlich ist sie mit ihren Überlegungen mittlerweile schon weiter gekommen ist. Was Chris zur Gliederung sagt und was er sonst als Feedback hat erfahrt ihr in der Folge.
Außerdem sprechen wir über die Unterschiede zwischen Uppsala und Deutschland. Warum verschulter doch nicht immer schlechter ist.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur und Quellen:
DuBois, W.E.B.: Souls of Black Folks. Chicago, 1903. do Mar Castro, Maria & Dhawan, Nikita: Postkoloniale Theorie: Eine kritische Einführung. UTB, 2020.
Honneth, Axel: Kampf um Anerkennung, 1992.
Reed, Adolph: Race, Politics, and Culture: Critical Essays on the Radicalism of the 1960s. 1986
Spivak, Gayatri Chakravorty: "Can the Subaltern Speak?", 1985.
KRS-One: Sound of Da Police mit Video: https://www.youtube.com/watch?v=9ZrAYxWPN6c
Playlist: https://open.spotify.com/playlist/6ta9GdIyrvwg35Gp6kG2S5?si=c8eb7oktQue_r9xPv3n7PA
Auch inhaltlich ist sie mit ihren Überlegungen mittlerweile schon weiter gekommen ist. Was Chris zur Gliederung sagt und was er sonst als Feedback hat erfahrt ihr in der Folge.
Außerdem sprechen wir über die Unterschiede zwischen Uppsala und Deutschland. Warum verschulter doch nicht immer schlechter ist.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur und Quellen:
DuBois, W.E.B.: Souls of Black Folks. Chicago, 1903. do Mar Castro, Maria & Dhawan, Nikita: Postkoloniale Theorie: Eine kritische Einführung. UTB, 2020.
Honneth, Axel: Kampf um Anerkennung, 1992.
Reed, Adolph: Race, Politics, and Culture: Critical Essays on the Radicalism of the 1960s. 1986
Spivak, Gayatri Chakravorty: "Can the Subaltern Speak?", 1985.
KRS-One: Sound of Da Police mit Video: https://www.youtube.com/watch?v=9ZrAYxWPN6c
Playlist: https://open.spotify.com/playlist/6ta9GdIyrvwg35Gp6kG2S5?si=c8eb7oktQue_r9xPv3n7PA
55 Minuten
Senta hatte eine Baustelle vor dem Haus und hat sich deshalb durchgehend auf stumm geschalten. Hätte aber die Fragen auch so gestellt.
Das Thema Migration ist von hoher politischer Relevanz. Auch die Geschichtswissenschaft kann und muss etwas beitragen. Darüber sprechen wir heute mit Barbara Lüthi, Juniorprofessorin für Nordamerikanische Geschichte an der Uni Köln. Seit ihrer Lizentiatsarbeit beschäftigt sie sich mit dem Thema Migration. Sie berichtet wie sie bei ihrer Forschung vorgeht. Was können staatliche Quellen leisten? Welche anderen Quellen sollten herangezogen werden?
Außerdem sprechen wir mit ihr über ihr Buch, das bald erscheinen wird: Contentious Mobilities: The Freedom Riders Across Borders, 1961 – 2011. Hierin vergleicht sie die Freedom Riders aus den 1960er Jahren in den USA mit anderen Desegregationbewegungen in Australien und Israel/Palästina. Sie versucht der Frage nachzugehen was Mobilität und Immobilität für Auswirkungen auf Individuen und Gruppen hat.
Außerdem sprechen wir mit ihr über Traumatisierung und welche Themenfelder in der Migrationsforschung noch wichtig sind.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur und weiterführende Quellen:
Adam, Jens; Bojadzijev, Manuala; Knecht, Michi; Lewicki, Pawel; Polat, Nurhak; Römhild, Regina & Spiekermann, Rika: Europa dezentrieren. Globale Verflechtungen neu denken. Frankfurt am Main: Campus Verlag, 2019.
Alexopoulou, Maria: Ausländer’ – A racialized concept? ‘Race’ as Analytical Concept in Contemporary German Immigration History, in: Arghavan, Mahmoud/Hirschfelder, Nicole u. a. (Hg.), Who Can Speak and Who is Heard/Hurt? – Facing Problems of Race, Racism and Ethnic Diversity in the Humanities in Germany, transcript Verlag, Bielefeld 2019, S. 41–63.
Glick Schiller, Nina (Hg): Towards a Transnational Perspective on Migration. New York: Academy of Science, 1992.
Lüthi, Barbara: Contentious Mobilities: The Freedom Riders Across Borders, 1961 – 2011.
Lüthi, Barbara: Humans, Not Files: Deportations and Knowledge in Switzerland: https://www.ghi-dc.org/fileadmin/publications/Bulletin_Supplement/Supplement_15/Supp-15_165.pdf
Lüthi, Barbara & Walters, William: The Politics of Cramped Space: Dilemmas of Action, Containemnt and Mobility. International Journal of Politics Culture and Society. Vol 29, No. 4, 2016.
Purtschert, Patricia; Lüthi, Barbara & Falk, Francesca (Hg): Postkoloniale Schweiz. Formen und Folgen eines Kolonialismus ohne Kolonien. transcript Verlag, 2013.
Römhild, Regina: Vom Rand ins Zentrum. Perspektiven für eine kritischen Migrationsforschung. Berlin: Panama, 2014.
Walters, William: Aviation as deportation infrastructure: airports, planes, and expulsion. Journal of Ethnic and Migration Studies. Vol. 44, No. 2. S. 1-22.
Film Freedom Writer: https://www.imdb.com/title/tt0463998/
Veranstaltung: Memoryscapes. Filmformen der Erinnerung: https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4118
Das Thema Migration ist von hoher politischer Relevanz. Auch die Geschichtswissenschaft kann und muss etwas beitragen. Darüber sprechen wir heute mit Barbara Lüthi, Juniorprofessorin für Nordamerikanische Geschichte an der Uni Köln. Seit ihrer Lizentiatsarbeit beschäftigt sie sich mit dem Thema Migration. Sie berichtet wie sie bei ihrer Forschung vorgeht. Was können staatliche Quellen leisten? Welche anderen Quellen sollten herangezogen werden?
Außerdem sprechen wir mit ihr über ihr Buch, das bald erscheinen wird: Contentious Mobilities: The Freedom Riders Across Borders, 1961 – 2011. Hierin vergleicht sie die Freedom Riders aus den 1960er Jahren in den USA mit anderen Desegregationbewegungen in Australien und Israel/Palästina. Sie versucht der Frage nachzugehen was Mobilität und Immobilität für Auswirkungen auf Individuen und Gruppen hat.
Außerdem sprechen wir mit ihr über Traumatisierung und welche Themenfelder in der Migrationsforschung noch wichtig sind.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur und weiterführende Quellen:
Adam, Jens; Bojadzijev, Manuala; Knecht, Michi; Lewicki, Pawel; Polat, Nurhak; Römhild, Regina & Spiekermann, Rika: Europa dezentrieren. Globale Verflechtungen neu denken. Frankfurt am Main: Campus Verlag, 2019.
Alexopoulou, Maria: Ausländer’ – A racialized concept? ‘Race’ as Analytical Concept in Contemporary German Immigration History, in: Arghavan, Mahmoud/Hirschfelder, Nicole u. a. (Hg.), Who Can Speak and Who is Heard/Hurt? – Facing Problems of Race, Racism and Ethnic Diversity in the Humanities in Germany, transcript Verlag, Bielefeld 2019, S. 41–63.
Glick Schiller, Nina (Hg): Towards a Transnational Perspective on Migration. New York: Academy of Science, 1992.
Lüthi, Barbara: Contentious Mobilities: The Freedom Riders Across Borders, 1961 – 2011.
Lüthi, Barbara: Humans, Not Files: Deportations and Knowledge in Switzerland: https://www.ghi-dc.org/fileadmin/publications/Bulletin_Supplement/Supplement_15/Supp-15_165.pdf
Lüthi, Barbara & Walters, William: The Politics of Cramped Space: Dilemmas of Action, Containemnt and Mobility. International Journal of Politics Culture and Society. Vol 29, No. 4, 2016.
Purtschert, Patricia; Lüthi, Barbara & Falk, Francesca (Hg): Postkoloniale Schweiz. Formen und Folgen eines Kolonialismus ohne Kolonien. transcript Verlag, 2013.
Römhild, Regina: Vom Rand ins Zentrum. Perspektiven für eine kritischen Migrationsforschung. Berlin: Panama, 2014.
Walters, William: Aviation as deportation infrastructure: airports, planes, and expulsion. Journal of Ethnic and Migration Studies. Vol. 44, No. 2. S. 1-22.
Film Freedom Writer: https://www.imdb.com/title/tt0463998/
Veranstaltung: Memoryscapes. Filmformen der Erinnerung: https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4118
43 Minuten
Im Einwanderungsgesetz (Naturalization Law) von 1790 wurde festgeschrieben, dass freie weiße Menschen in die Vereinigten Staaten einreisen dürfen und auch die Staatsbürgerschaft bekommen konnten. Doch das war nicht so inklusiv, wie es erscheinen mag auf den ersten Blick. Wer gilt wann als weiß und wer nicht? darüber sprechen wir in der Folge anhand der Migration in die USA.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kommen aufgrund von unterschiedlichen Geschehnisse auf dem europäischen Kontinent viele irische und Deutsche Migrant:innen. Konflikte aus der Metropole werden mit in die "neue Welt genommen". Und so wird versucht die Iren als nicht ganz so weiß und eine eigene "race" zu beschreiben: sie waren Kelten im Vergleich zu den Briten, die zu den Anglo-Sachsen gehörten.
Als dann die aber Anfang des 20. Jahrhunderts viele Migrant:innen aus beispielsweise Osteuropa und Italien kamen hat sich die Stellung der Iren verändert. Hier wird dann versucht wissenschaftlich zu beweisen, dass diese neuen Migrant:innen einer anderen "race" angehören, was bestimmte Charakteristika implizierte. Die Stellung der irischen Immigrierten ändert sich.
Diese wissenschaftlichen Abhandlungen werden dann immer mehr und daraus ergibt sich dann der wissenschaftliche Zwei der Eugenik.
In den 1920er/1930er Jahren wird dann ein neuer Begriff für weiß eingeführt: Kaukasisch. Dieser soll wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse suggerieren. Was dies genau beutetet erfahrt ihr in der Folge.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur:
Bayor, Ronald H. (ed): Race and Ethnicity in America. A Concise History. New York: Columbia University Press, 2003.
Bell, Duncan: Dreamworlds of Race: Empire and the Utopian Destiny of Anglo-America. Princeton: Princeton University Press, 2020.
Boas, Franz: Race, Language, and Culture. 1910.
Bolden, Tonya: Searching for Sarah Rector: The Richest Black Girl in America. Abrams, 2014.
de Gobineau, Joseph Arthur: Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen. 1853-1855.
Etzemüller, Thomas: Henning von Rittersdorf: Das Deutsche Schicksal. Erinnerung eines Rasseanthropologens. Bielefeld: transcript Verlag, 2021.
Gardner, Martha Mabie: Working on White Womanhood: White Working Women in the San Francisco Anti-Chinese Movement, 1877-1890. Journal of Social History Vol 33 No 1, 1999, pp. 73-95.
Gover, Angela R; Harper, Shannon B. & Langton, Lynn: Anti-Asian Hate Crime During the COVID-19 Pandemic: Exploring the Reproduction of Inequality. American Journal of Criminal Justice Vol 45, 2020, pp. 647-667.
Jacobson, Matthew Frye: Lecture: Whiteness and the Normative American Citizen, 2014: https://youtu.be/r_WbWd4fw4g
Jacobson, Matthew Frye: Whiteness of a different color: European immigrants and the alchemy of race Cambridge, Mass.: Harvard University Press, 1998.
Jew, Victor: “Chinese Demons”: The Violent Articulation of Chinese Otherness and Interracial Sexuality in the U.S. Midwest, 1885-1889. Journal of Social History Vol 73, No 2, 2003, pp. 389-410.
Lepore, Jill: These Truths. A History of the United States. New York & London: W. W. Norton & Company, 2019.
Painter, Nell Irvin: The History of White People. New York, 2010.
Ripley, Z. William: The Races of Europe. New York: D. Appleton and Co., 1899.
Whitman, James Q.: Hitlers amerikanisches Vorbild: Wie die USA die Rassengesetze der Nationalsozialisten inspirierten. C. H. Beck, 2018.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kommen aufgrund von unterschiedlichen Geschehnisse auf dem europäischen Kontinent viele irische und Deutsche Migrant:innen. Konflikte aus der Metropole werden mit in die "neue Welt genommen". Und so wird versucht die Iren als nicht ganz so weiß und eine eigene "race" zu beschreiben: sie waren Kelten im Vergleich zu den Briten, die zu den Anglo-Sachsen gehörten.
Als dann die aber Anfang des 20. Jahrhunderts viele Migrant:innen aus beispielsweise Osteuropa und Italien kamen hat sich die Stellung der Iren verändert. Hier wird dann versucht wissenschaftlich zu beweisen, dass diese neuen Migrant:innen einer anderen "race" angehören, was bestimmte Charakteristika implizierte. Die Stellung der irischen Immigrierten ändert sich.
Diese wissenschaftlichen Abhandlungen werden dann immer mehr und daraus ergibt sich dann der wissenschaftliche Zwei der Eugenik.
In den 1920er/1930er Jahren wird dann ein neuer Begriff für weiß eingeführt: Kaukasisch. Dieser soll wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse suggerieren. Was dies genau beutetet erfahrt ihr in der Folge.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Literatur:
Bayor, Ronald H. (ed): Race and Ethnicity in America. A Concise History. New York: Columbia University Press, 2003.
Bell, Duncan: Dreamworlds of Race: Empire and the Utopian Destiny of Anglo-America. Princeton: Princeton University Press, 2020.
Boas, Franz: Race, Language, and Culture. 1910.
Bolden, Tonya: Searching for Sarah Rector: The Richest Black Girl in America. Abrams, 2014.
de Gobineau, Joseph Arthur: Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen. 1853-1855.
Etzemüller, Thomas: Henning von Rittersdorf: Das Deutsche Schicksal. Erinnerung eines Rasseanthropologens. Bielefeld: transcript Verlag, 2021.
Gardner, Martha Mabie: Working on White Womanhood: White Working Women in the San Francisco Anti-Chinese Movement, 1877-1890. Journal of Social History Vol 33 No 1, 1999, pp. 73-95.
Gover, Angela R; Harper, Shannon B. & Langton, Lynn: Anti-Asian Hate Crime During the COVID-19 Pandemic: Exploring the Reproduction of Inequality. American Journal of Criminal Justice Vol 45, 2020, pp. 647-667.
Jacobson, Matthew Frye: Lecture: Whiteness and the Normative American Citizen, 2014: https://youtu.be/r_WbWd4fw4g
Jacobson, Matthew Frye: Whiteness of a different color: European immigrants and the alchemy of race Cambridge, Mass.: Harvard University Press, 1998.
Jew, Victor: “Chinese Demons”: The Violent Articulation of Chinese Otherness and Interracial Sexuality in the U.S. Midwest, 1885-1889. Journal of Social History Vol 73, No 2, 2003, pp. 389-410.
Lepore, Jill: These Truths. A History of the United States. New York & London: W. W. Norton & Company, 2019.
Painter, Nell Irvin: The History of White People. New York, 2010.
Ripley, Z. William: The Races of Europe. New York: D. Appleton and Co., 1899.
Whitman, James Q.: Hitlers amerikanisches Vorbild: Wie die USA die Rassengesetze der Nationalsozialisten inspirierten. C. H. Beck, 2018.
1 Stunde 18 Minuten
Ihre Masterarbeit handelte von der Kulturgeschichte des Striptease, ihre Dissertation über die Vulva und 2016 erschien ihr Buch "Vergewaltigung". Wir haben dieses mal mit Mithu Sanyal gesprochen. Darüber was sich in der Gesellschaft geändert hat in den letzten Jahren. Allein der Begriff Vulva und dessen Nutzung hat sich beispielsweise stark verändert.
Außerdem haben wir mit ihr Buch Vergewaltigung gesprochen: Wie kommt sie an die Quellen? Wie ist der Auswahlprozess? Aber auch wie sich Begriffe ändern und warum sie sich ändern müssen.
Zum Schluss haben wir noch darüber gesprochen wie sich die Dinge weiter ändern könnten und was dafür nötig wäre.
http://www.sanyal.de/
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Weiterführende Literatur und Quellen:
Kimmerer, Robin Wall: Geflochtenes Süßgras: Die Weisheit der Pflanzen. aufbau, 2021.
Martin, Betty: Wheel of Consent: https://bettymartin.org/videos/
Martin, Nastassja: An das Wilde glauben. Matthes & Seitz Berlin, 2021.
Sanyal, Mithu: Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens. Edition Nautilus, 2016.
Sanyal, Mithu: Vulva. Die Enthüllung des 'unsichtbaren Geschlechts'. Wagenburg Verlag, 2009.
Außerdem haben wir mit ihr Buch Vergewaltigung gesprochen: Wie kommt sie an die Quellen? Wie ist der Auswahlprozess? Aber auch wie sich Begriffe ändern und warum sie sich ändern müssen.
Zum Schluss haben wir noch darüber gesprochen wie sich die Dinge weiter ändern könnten und was dafür nötig wäre.
http://www.sanyal.de/
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Weiterführende Literatur und Quellen:
Kimmerer, Robin Wall: Geflochtenes Süßgras: Die Weisheit der Pflanzen. aufbau, 2021.
Martin, Betty: Wheel of Consent: https://bettymartin.org/videos/
Martin, Nastassja: An das Wilde glauben. Matthes & Seitz Berlin, 2021.
Sanyal, Mithu: Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens. Edition Nautilus, 2016.
Sanyal, Mithu: Vulva. Die Enthüllung des 'unsichtbaren Geschlechts'. Wagenburg Verlag, 2009.
38 Minuten
Diese Folge schließt an die letzte direkt an. Wir beschäftigen uns mit Frontex, der Grenzschutzorganisation der Europäischen Union. Wir sehen dies als die direkte Konsequenz des Sicherheits-Migrations Nexus. Illegale Pushbacks, Zusammenarbeit mit der Lybischen Küstenwache und kaum Kontrolle. Wie sprechen darüber was die Frontex Files zu Tage gebracht haben und was sich die Europäische Union von Frontex erhofft. Wie sinnvoll ist Frontex?
Hier ist der Link zum Fuck Frontex T-Shirt: https://suicycle-store.com/shop/bekleidung/streetwaer/fuck-frontex-t-shirt/
Und zu privaten Seenotrettungen, die wir benötigen, also gerne unterstützen:
Mission Lifeline https://mission-lifeline.de/
Sea Watch: https://sea-watch.org/spenden/?gclid=Cj0KCQiAweaNBhDEARIsAJ5hwbe0974-TWLCvjt1YGK9WMuVpaTbwIYyFZc4hDCgGR8MIHPSC9-1AUAaAu3XEALw_wcB
Pro Asyl: https://www.proasyl.de/news/toedliches-versagen-auf-dem-mittelmeer/?gclid=Cj0KCQiAweaNBhDEARIsAJ5hwbfXbM6hnEu6bwuaebEEpIDuSiWnSw0w6_QnaxhRiDw6zJWrFHptaY0aAixSEALw_wcB
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Quellen:
Bauman, Mechthild: Frontex–Fragen und Antworten: https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/kurzdossiers/179679/frontex-fragen-und-antworten
Cave, Stephen & Dihal Kanta: The Whiteness of AI. Philosophy & Technology volume 33, S. 685–703 (2020).
Douo, Myriam; Izuzquiza, Luisa & Silva, Margarida: Lobbying Fortress Europe. The making of a borde-industrial complex: „Frontex Files” https://corporateeurope.org/en/lobbying-fortress-europe
Jan Böhmermann: Die geheimen Dates von Frontex und der Rüstungsindustrie | ZDF Magazin Royale: https://www.youtube.com/watch?v=2uk0w8SvUMw&vl=de&skip_registered_account_check=true
Ben-Yehoyada, Naor: “Follow me, and I will make you fishers of men”: the moral and political scales of migration in the central Mediterranean. Journal of the Royal Anthropological Institute 22, S. 183- 202.
Frontex Website: https://frontex.europa.eu/de/uber-uns/vision-mission-werte/
Frontex: Risk Analysis for 2018
Podcast Asyl im Dialog: FRONTEX–Grenzschutz außer Kontrolle
Podcast Save our Souls: Frontex und die Grenzen der Menschlichkeit
Hier ist der Link zum Fuck Frontex T-Shirt: https://suicycle-store.com/shop/bekleidung/streetwaer/fuck-frontex-t-shirt/
Und zu privaten Seenotrettungen, die wir benötigen, also gerne unterstützen:
Mission Lifeline https://mission-lifeline.de/
Sea Watch: https://sea-watch.org/spenden/?gclid=Cj0KCQiAweaNBhDEARIsAJ5hwbe0974-TWLCvjt1YGK9WMuVpaTbwIYyFZc4hDCgGR8MIHPSC9-1AUAaAu3XEALw_wcB
Pro Asyl: https://www.proasyl.de/news/toedliches-versagen-auf-dem-mittelmeer/?gclid=Cj0KCQiAweaNBhDEARIsAJ5hwbfXbM6hnEu6bwuaebEEpIDuSiWnSw0w6_QnaxhRiDw6zJWrFHptaY0aAixSEALw_wcB
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
Quellen:
Bauman, Mechthild: Frontex–Fragen und Antworten: https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/kurzdossiers/179679/frontex-fragen-und-antworten
Cave, Stephen & Dihal Kanta: The Whiteness of AI. Philosophy & Technology volume 33, S. 685–703 (2020).
Douo, Myriam; Izuzquiza, Luisa & Silva, Margarida: Lobbying Fortress Europe. The making of a borde-industrial complex: „Frontex Files” https://corporateeurope.org/en/lobbying-fortress-europe
Jan Böhmermann: Die geheimen Dates von Frontex und der Rüstungsindustrie | ZDF Magazin Royale: https://www.youtube.com/watch?v=2uk0w8SvUMw&vl=de&skip_registered_account_check=true
Ben-Yehoyada, Naor: “Follow me, and I will make you fishers of men”: the moral and political scales of migration in the central Mediterranean. Journal of the Royal Anthropological Institute 22, S. 183- 202.
Frontex Website: https://frontex.europa.eu/de/uber-uns/vision-mission-werte/
Frontex: Risk Analysis for 2018
Podcast Asyl im Dialog: FRONTEX–Grenzschutz außer Kontrolle
Podcast Save our Souls: Frontex und die Grenzen der Menschlichkeit