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Sport, der Wissen schafft Archiv

61 Episoden
40 Minuten
Am 15. April 2021 hielt Gerrit Stenzel einen Vortrag zum Thema „Das Ernährungsverhalten von Wettkampfathleten im Natural Bodybuilding: Zwischen Gesundheit und Leistung“.

Gerrit Stenzel schloss im Mai vergangenen Jahres das erste Staatsexamen im Lehramtsstudium für Gymnasien in den Fächern Englisch und Sport erfolgreich ab. Neben seiner Studienzeit an der Goethe-Universität ergänzte er diese zeitweise an der University of Birmingham. Neben seinem Studium arbeitete er bereits als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Goethe-Universität und befindet sich seit November letzten Jahres im Referendariat. Neben seiner Arbeit in der Schule ist Gerrit Stenzel Doktorand am Institut für Sportwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt und beforscht deutsche sowie englische Filmbiografien im Bezug zur Lebenswelt Fußball.

In seiner Qualifikationsarbeit warf Gerrit Stenzel eine soziologische Perspektive auf das Ernährungsverhalten von Wettkampfbodybuilder*innen. Insbesondere der schärfere Fokus auf eine spezielle Form des Bodybuildings, das Natural Bodybuilding war für seine Untersuchungen zentral. Hieran analysierte er unter anderem Fragestellungen, wie Ernährung in jenem Bereich geschieht und welche Rolle dabei Gesundheit und Leistung einnehmen.
31 Minuten
Am 08. April 2021 hielt Andreas Stock einen Vortrag zum Thema „Dimensionen des Sports: Zwischen Körper und Geist?“.

Andreas Stock schloss im Jahr 2018 sein Bachelorstudium „Sport-Gesundheit-Freizeitbildung“ an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe ab. Dort legte er für seinen weiteren Werdegang die Interessenschwerpunkte Gesundheitsbildung sowie philosophische Lebenskunst und setzte sich in seiner Bachelorarbeit mit Schopenhauer in Verbindung zur Lebenskunst auseinander. Im letzten Jahr schloss Andreas Stock sein Masterstudium der Bildungswissenschaften mit einer Arbeit über „Ästhetische Wahrnehmung und Bildungsprozesse“ ab. Darauf aufbauend promoviert er sich nun mit Untersuchungen über Wahrnehmung und Ontologie (also die Lehre vom Sein) in Bezug auf Bildungsprozesse, die er in Relation zu einem menschlichen Selbst- und Weltverhältnis setzt.

In seinem Vortrag stellte er zwei zentrale Dimensionen des Sports gegenüber: den Körper und den Geist. Dabei stellte er explizit die Frage, ob sich statt dieser dualistischen Perspektive mehr ein dritter Weg, also eine neue Sichtweise anbietet. Ist der Sport etwas, was zwischen Körper und Geist wiederzufinden ist? Oder zeigt der Sport vielmehr, dass es widererwarten nichts in Körper und Geist aufzuteilendes gibt?
25 Minuten
Am 08. April 2021 hielt Philip Braun einen Vortrag zum Thema „Gesund durchs Studium? Die Rolle der Gesundheitskompetenz als Schlüsselressource für den Bildungserfolg.“

Philip Braun schloss im vergangenen Jahr sein Bachelor Studium „Sport-Gesundheit-Freizeitbildung“ an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe ab. Seit dem Wintersemester studiert einen Masterstudiengang Sportwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie. Neben seiner persönlichen wissenschaftlichen Entwicklung leitete er im vergangenen Semester ebenfalls an der PH Karlsruhe ein Modul zur Planung und Implementierung von gesundheitspädagogischen Projekten. In seiner sportlichen Freizeit ist Philipp Braun ambitionierter Badmintonsportler.

In seinem Vortrag stellte er einen Ansatz aus seiner Bachelorthesis vor, der sich zentral um den Begriff der Gesundheitskompetenz dreht. Dabei ging es insbesondere um eine Gesundheitskompetenz im hochschulischen Setting, nämlich im Studium. Und nun viel Spaß beim Vortrag: Gesund durchs Studium? Die Rolle der Gesundheitskompetenz als Schlüsselressource für den Bildungserfolg.
30 Minuten
Am 01. April 2021 hielt Joshua Kliewer einen Vortrag zum Thema „Krankheit – das höchste Gut des Menschen?“

Joshua Kliewer hat Sozialwissenschaften des Sports an der Goethe-Universität Frankfurt studiert und promoviert aktuell zu gelingenden und misslingenden Weltbeziehungen in Gesundheit und Krankheit. Neben seiner Tätigkeit als Mitarbeiter im Zentrum für Hochschulsport engagiert er sich in verschiedenen Forschungsprojekten. So war er unter anderem an der Entwicklung und Validierung eines Gesundheitsberichts der Studierenden der Goethe-Universität beteiligt. Im Rahmen dessen und seiner Masterarbeit betrieb er Grundlagenforschung im Bereich transdisziplinärer Gesundheitsberichterstattung. In seinem Vortrag rückt Joshua Kliewer einen zentralen Inhalt des menschlichen Lebens in den Fokus – Krankheit als Lebensinhalt, die den Menschen sein ganzes Leben lang begleitet. Er macht sich für eine Perspektive auf Krankheit stark, die in modernen Gesellschaftszusammenhängen zusehends aus dem Blick verloren wird.
32 Minuten
Am 01. April 2021 hielt Dr. Antonia Werner einen Vortrag zum Thema „Self-Talk im Sport“.

Dr. Antonia Werner ist Dipl.-Psychologin und arbeitet seit 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Psychologie der Goethe-Universität Frankfurt sowie an der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz. Ihre Promotion mit dem Schwerpunkt Selbstkritik und Selbstmitgefühl hat sie 2020 abgeschlossen. Sie beschäftigt sich in Ihrer Forschung mit der Rolle psychosozialer Risiko- und Schutzfaktoren für die Aufrechterhaltung und Förderung psychischer Gesundheit. Darüber hinaus arbeitet sie als Sportpsychologin mit Nachwuchsleistungssportler*innen zusammen
28 Minuten
„Wenn die Schuhe recht sind, vergisst man die Füße.“ Am 25. März 2021 hielt Phil Ljubic einen Vortrag zum Thema „Nur so fit wie der Turnschuh“ in dem es um den Einfluss von Sportschuhen auf die Verletzungsanfälligkeit und Performance ging.

Phil Ljubic ist studierter Wirtschafts- sowie Sportwissenschaftler. In seinen bisherigen Forschungsarbeiten setzte er sich unter anderem mit den volkswirtschaftlichen Vorteilen des Radfahrens gegenüber dem Automobil für die Stadt Frankfurt auseinander sowie weiterhin mit der Validierung sportmotorische Tests im Bezug auf Richtungsänderungen im Sport. Phil Ljubic studiert aktuell angewandte Bewegungsforschung in Freiburg. Neben seiner akademischen Tätigkeit spielt er leistungsbezogen Handball und engagiert sich in diesem Zusammenhang ebenfalls für Nachwuchssportler*innen.
26 Minuten
Am 25. März 2021 hielt Phillip Barzyk einen Vortrag zum Thema „Unser Gehirn in der Röhre – Strukturen und Veränderungen auf der Spur“.

Phillip Barzyk ist PhD Candidate an der Universität Konstanz. Bereits seit 2014 befasst er sich dort mit sportwissenschaftlichen Fragestellungen und absolvierte seinen Bachelor Sport Science mit dem Schwerpunkt Sportpsychologie sowie seinen Master ebenfalls in Sport Science. Seine Masterthesis schloss er im vergangenen Jahr an der ETH Zürich mit einer Arbeit zum Thema Neuroimagination ab. Im direkten Anschluss forscht er nun zu neuromotorischen Hintergründen von Bewegungen und verwendet für seine Untersuchungen unter anderem kinematische Analyseverfahren sowie Magnet-Resonanz-Tomografie. Philipp Barzyk ist neben seinem wissenschaftlichen Engagement Handballer und war dort in der Jugendarbeit tätig. Als Skilehrer kennt er sich mit dem Thema Gleiten bestens aus und gleitet daher auch gerne mit seinem Segelboot über den schönen Bodensee.
26 Minuten
Am 18. März 2021 hielt Stefan Morlock einen Vortrag zum Thema: „Wenn nicht jetzt, wer dann? Über moralische Verantwortung in einer ungerechten (Sport-) Welt.“

Stefan Morlock studiert aktuell im Master „International Sport Development and Politics” also Internationale Sportentwicklung und Sportpolitik an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Zuvor absolvierte er den Bachelor, „Sport-Gesundheit-Freizeitbildung“ an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe. Nebenberuflich ist er in zwei internationalen Nichtregierungsorganisationen tätig, und zwar im Bereich „Sportstätten, Freizeitanlagen und Bewegungsräume“ sowie im Bereich „Antirassismus, Antidiskriminierung und soziale Inklusion“. Darüber hinaus ist er Mitbegründer des Vereins „Equaletics“, welcher sich für Chancengerechtigkeit, Gleichberechtigung und Antidiskriminierung in Sport und Gesellschaft einsetzt. In seinem Vortrag widmet sich Stefan Morlock der Thematik der moralischen Verantwortung im Sport und dem Leben und Handeln in einer ungerechten Welt.
26 Minuten
Am 18. März 2021 hielt Johanna Seidel einen Vortrag zum Thema „Wieso, weshalb, warum, rennen Leute im Kreis herum? – Motive im Freizeitsport“.

Johanna Seidel hat im vergangenen Jahr ihr Bachelorstudium Sportwissenschaft „Psychologie und Bewegung“ an der Universität Bielefeld abgeschlossen. Derzeit arbeitet sie als wissenschaftliche Hilfskraft im Arbeitsbereich „Neurokognition und Bewegung – Biomechanik“ an der Universität Bielefeld und macht ein Praktikum in der sportpsychologischen Abteilung des Nachwuchsleistungszentrums des DSC Arminia Bielefeld. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit hat sie sich mit Motiven im Freizeitsport beschäftigt und dazu eine Analyse der Motiv- und Zielstrukturen von Mitgliedern eines Mehrspartenvereins durchgeführt. In ihrem Vortrag nähert sich Johanna Seidel daher der Frage, was Menschen dazu bewegt, Sport zu treiben und ob und wie sich die Motive zum Sporttreiben im Laufe des Lebens verändern.
1 Stunde 8 Minuten
Am 26. Februar 2021 hielt Lisa Gerß einen Vortrag zum Thema „Sporternährung und Regeneration“. Darin näherte sie sich der Frage, was in der Lebenswelt Sport hinsichtlich Ernährung und Regeneration beachtet werden und wie eine ausgewogene Ernährung im Alltag von Breitensportler*innen aussehen kann.

Lisa Gerß ist studierte Ökotrophologin und Ernährungswissenschaftlerin. Beruflich führt sie für ein Gesundheitszentrum in Bad Pyrmont Ernährungsberatungen durch, leitet Gruppenkurse zu verschiedenen Themenstellungen und berät die Kantine hinsichtlich ernährungswissenschaftlicher Fragestellungen. Lisa Gerß ist neben ihrer beruflichen Tätigkeit ambitionierte Sportlerin. Ihre Karriere begann im Rudern und mittlerweile startet Sie erfolgreich als Athletin in der ersten Triathlon-Bundesliga.
55 Minuten
Am 17. Dezember 2020 hielt Rainer Bolle einen Vortrag zum Thema „Die Allgemeinpädagogische Verantwortung des Fußballtrainers“. Darin näherte er sich der Frage, was es in der Lebenswelt Fußball hinsichtlich pädagogischer Aufgaben zu berücksichtigen galt und wie vielseitiges Interesse das Fußballspiel, aber auch unser Verhältnis zur außerfußballerischen Lebenswelt verändern kann.

Rainer Bolle ist Professor für Allgemeine Pädagogik. Er habilitierte sich im Jahr 1995 mit einer Arbeit über Jean-Jacques Rousseau in der er das Prinzip der Vervollkommnung des Menschen hinsichtlich des Zusammenhangs von Freiheit, Glück und Identität untersuchte.

Er ist Studiendekan der geistes- und humanwissenschaftlichen Fakultät an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe an der er von 2003 bis 2011 das Zentrum für Schulpraktische Studien leitete. Rainer Bolle ist zudem Vorsitzender der Internationalen Herbartgesellschaft und Herausgeber der Schriftenreihe Herbartstudien.

Neben seinen universitären Aufgaben trainiert er seit vielen Jahrzehnten Teams im Mädchen-Fußball und konnte dort seine pädagogische Expertise in die Lebenswelt Fußball einfließen lassen.
30 Minuten
Am 10. Dezember 2020 hielt Bettina Bredereck einen Vortrag zum Thema „Gesundheit und Glück – Das Versprechen von CrossFit“. Dabei betrachtete sie CrossFit hinsichtlich seines Gesundheitsbegriffes und näherte sich der Frage, welche gesellschaftlich-soziologisch-kritische Perspektive sich hier anbietet.

Bettina Bredereck studierte nach ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin zunächst Sozialwissenschaften in Düsseldorf. Sie setzte anschließend das Studium zum Master der Sozialwissenschaften des Sports in Frankfurt fort. Heute arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Sportwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt und widmet sich den Forschungsschwerpunkten Poststrukturalismus, Geschlechterforschung, New Materialism, Fitnesssport und Crossfit.
29 Minuten
Am 10. Dezember 2020 hielt Martin Miecke einen Vortrag zum Thema „Hochschulsport im Spannungsfeld“. Er vollzieht eine Betrachtung von Veränderungsanlässen und den daraus möglicherweise folgenden Entwicklungsperspektiven des Hochschulsports.

Martin Miecke ist Leiter des Hochschulsports der Goethe Universität Frankfurt und stellvertretender Landesvertreter im hessischen Länderrat. Als Diplom Sportwissenschaftler war er zunächst für den Hochschulsport Kaiserslautern tätig und im Länderrat Rheinlandpfalz vertreten, bevor er 2018 die Leitung in Frankfurt übernahm.
56 Minuten
Am 3. Dezember 2020 hielt Lutz Vogt einen Vortrag zum Thema „Bewegung ist gesund – was heißt das?“. Darin näherte er sich der Frage, welche gesundheitlichen Effekte Bewegung aus einer naturwissenschaftlichen Perspektive hat und was dies für unseren Alltag bedeuten kann.

Lutz Vogt ist außerplanmäßiger Professor am Institut für Sportwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt im Arbeitsbereich Sportmedizin. Von 2013 bis 2019 gehörte er dem Vorstand der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft an und war dort Vizepräsident für Bewegung und Gesundheit. Darüber hinaus ist Lutz Vogt Mitglied des Expert*innengremiums SPORT PRO GESUNDHEIT des Deutschen Olympischen Sportbundes sowie Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Verbands für Gesundheitssport und Sporttherapie. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit den Schwerpunktthemen Bewegungstherapie, Gesundheitssport, Funktionsdiagnostik des Bewegungssystems, Ganganalyse sowie Forschungsmethodologie.
33 Minuten
Am 26. November 2020 hielt Victoria Hindelang einen Vortrag zum Thema „Perspektiven auf Gesundheit und Körper im Wandel der Zeit“. Dabei sprach sie aus einem gesellschaftlichen und historischen Blickwinkel über verschiedene Perspektiven auf Körper und Gesundheit und deren stetigen Wandel im Laufe der Zeit.

Victoria Hindelang studiert im Anschluss an ihr Bachelorstudium der Soziologie und Politikwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt Sozialwissenschaften des Sports. Als Bestandteil des Projektes ‚Studentische GesundheitsBildung‘ hat sie an der Entwicklung und Validierung eines Gesundheitsberichts für Studierende der Goethe-Universität mitgewirkt. Derzeit verfasst sie ihre Masterarbeit, in welcher sie sich mit den subjektiven Einstellungen Studierender zum Thema Gesundheit und deren individuellen Gesundheitsverhalten beschäftigt.
Sport, der Wissen schafft

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Digitale Vortragsreihe des Hochschulsports der Goethe-Universität Frankfurt